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Nicht-Zahler, Spät-Zahler und generell mehr Frust als Lust? Für Freelancer und Selbstständige ist die Kundenakquise eine Herausforderung. Aber häufig ist das Problem nicht, dass keine neuen Kunden kommen: Es kommen nur die Falschen! Wir schauen uns an, wie du dich online so positionierst, dass die richtigen Kunden DICH finden. Richtig gehört: Schluss mit Kaltakquise und Preisverhandlungen! Höchste Zeit, dass das Business wieder Spaß macht!

Inhaltsverzeichnis

Die richtigen Kunden finden …

… ist wichtig weil? Die Selbstständigkeit sonst ganz schnell zum Teufelskreis des Grauens wird. Und das meine ich genauso dramatisch, wie ich es schreibe. Kundinnen und Kunden, die deine Expertise nicht respektieren, über deine Preise verhandeln wollen, oder verschwenderisch mit DEINER Zeit umgehen, können dir ganz schnell vermiesen, was du eigentlich liebst. Deshalb schauen wir uns heute an, wie du mit cleverem Marketing Kundschaft anziehst, die dir gut tut.

Ein Kunde ist ein guter Kunde, WENN er oder sie

  • dich als Expert*in anerkennt und nicht versucht, dir deinen Job zu erklären.
  • deine Vorschläge und Empfehlungen ernst nimmt.
  • Zahlungsziele nicht als nett gemeinten Vorschlag betrachtet.
  • nicht versucht, deine Preise zu drücken.
  • wertschätzend mit dir, deiner Arbeit und deiner Zeit umgeht.
  • keine gratis Sonderleistungen erwartet.
  • Termine einhält oder früh genug absagt, wenn etwas dazwischenkommt.

1. Lern deine Zielgruppe kennen

Um die richtigen Kunden zu finden, musst du zunächst einmal wissen, wer eigentlich deine Zielgruppe ist: Wer sind die Menschen, die von deiner Dienstleistung profitieren? Wer braucht das Produkt, das du verkaufen willst? Um deiner Zielgruppe näher zu kommen und dein Marketing entsprechend ausrichten zu können, solltest du dir folgende Fragen stellen:

  • Was sind meine Traumkund:innen für Menschen?
  • Welche Position haben sie? Sind die selbstständig oder angestellt?
  • B2C (Business to Customer) oder B2B (Business to Business)?
  • Wo treffe ich meine Zielgruppe – auf Messen, Fachveranstaltungen, After-Work-Partys und/oder Social Media?

Du fühlst dich schon überfordert? Keine Sorge! Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Ja, Zielgruppenanalyse ist eine Wissenschaft für sich. Und du kannst theoretisch für sehr viel Geld Profis beauftragen, die dir sehr detaillierte Buyer-Personas designen. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass zu viel Detail auch stören kann. Die wichtigste Frage für dich und dein Marketing ist nämlich:

Welches Problem hat meine Zielgruppe? Und wie löst mein Angebot dieses Problem?

2. Mach dir eine Webseite

Moment mal! Was ist, wenn meine Traumkunden nur auf Messen abhängen? Keine Sorge: Selbst der größte Messen-Fanatiker hängt auch im Internet ab. Tatsächlich nutzen laut Statista.com ganze 87 Prozent aller Konsumenten im DACH-Raum die Online-Suche, um sich über Waren und Dienstleistungen zu informieren.

Jetzt fragst du dich, ob es direkt eine eigene Webseite sein muss: Reicht es nicht, für dein Unternehmen eine Seite auf Facebook zu machen? Oder dich auf LinkedIn zu positionieren?

Klare Antwort: NEIN! Aber warum?

  • Keine Kontrolle: Hast du gewusst, dass deine Unternehmensseite auf Facebook oder Instagram gar nicht dir gehört? Facebook beschließt, die Seiten von 100 Unternehmen zu löschen? Pech gehabt, du kannst nichts machen!
  • Schlechtes Targeting: Sofern du nicht planst, Budget in Facebook- und/oder LinkedIn-Ads zu stecken, kannst du nicht steuern, wer deine Seite findet. Du kannst deine Zielgruppe also nicht gezielt ansprechen.
  • Zu wenig echtes Interesse: Leads, die über Social Media kommen, sind meistens keine Hot Leads. Das liegt daran, dass die Userinnen und User nicht gezielt nach deiner Dienstleistung gesucht haben. Hand auf’s Herz: Wann hast du das letzte Mal etwas gekauft, nur weil es dir jemand ungefragt vor den Latz geknallt hat?

Fakt ist also: Wenn du bei der Online-Suche nicht gefunden wirst, geht der Lead (und damit der Umsatz) an deine Wettbewerber. Aber wie stellst du sicher, dass die richtigen Kundinnen und Kunden dich online finden?

3. Die richtigen Kunden anziehen mit SEO

Der kostengünstigste und nachhaltigste Weg, online die richtigen Kunden zu finden, ist, für die richtigen Keywords bei Google ganz oben ausgespielt zu werden. Wir sprechen in diesem Zusammenhang auch von Suchmaschinenoptimierung oder SEO (Search Engine Optimization): Du optimierst deine Webseite für die Performance über Google und andere Suchmaschinen. Mit anderen Worten: Google übernimmt für dich das Marketing.

Mithilfe von SEO ziehst du Kundinnen und Kunden an, die dein Angebot dringend brauchen, es aber noch nicht wissen.

Und DAS sind die Kunden, die du willst. WARUM?

Weil Neukunden, die dich über eine Google-Suche finden,

  • deine Dienstleistung schon wollen, BEVOR sie wissen, was sie kostet. Du hast also eine hervorragende Verhandlungsposition.
  • einen konkreten Bedarf haben und schon aktiv auf der Suche nach einem Anbieter sind.
  • unbewusst schon eine Vorauswahl getroffen haben, indem sie in den SERPs auf dein Snippet (= Auszug von deiner Webseite in den Suchergebnissen) geklickt haben, und nicht auf das der Konkurrenz.

Was sind die richtigen Keywords?

In der Suchmaschinenoptimierung dreht sich alles um Keywords. Genauer: Um die Keywords, für die du bei Google gefunden werden willst. Ein Keyword ist zunächst einmal einfach nur ein Begriff, den deine Zielgruppe bei Google eingibt oder einspricht (Voice Search).Die „richtigen“ Keywords sind die, die für dich und deine Dienstleistung/dein Angebot relevant sind.

Ein Beispiel: Stell dir vor, du bietest Unternehmensberatung an. Arthur, der ein großes Unternehmen führt, möchte agiles Arbeiten einführen. Um Arthur als neuen Kunden zu gewinnen, sollte deine Webseite also sehr gute Rankings für folgende Suchanfragen haben:

Agile Teams zusammenstellen
Agiles Arbeiten im Unternehmen einführen
OKR Consulting
Wie werden Unternehmen agil

Agiles Arbeiten Beratung

Welches die für DICH relevanten Keywords sind, mit denen du die richtigen Kunden anziehen kannst, findest du heraus, indem du eine sorgfältige Keyword-Recherche durchführst:

Beitragsbild eines Artikels darüber, wie man online die richtigen Kunden findet.
Um die richtigen Kunden zu finden, musst du bei Google für die richtigen Suchbegriffe gefunden werden.

So optimierst du deine Webseite für SEO

In der Suchmaschinenoptimierung konzentrieren wir uns im Wesentlichen auf zwei Dinge:

(1) Die technische Performance deiner Webseite (technisches SEO).
(2) Der richtige Content für deine Webseite.

Die technische Performance deiner Seite kannst du beeinflussen, indem du ein SEO-freundliches CMS (z.B. WordPress) und ein schlankes Theme wählst. Weitere Maßnahmen, die in Bezug auf die technische Performance deiner Homepage wichtig sind, kannst du hier nachlesen.

Meiner Erfahrung nach ist der Content deiner Webseite letzten Endes wichtiger als die technische Performance. Ohne Content hat deine Seite nämlich keine Chance, es überhaupt in den Google-Index zu schaffen. Und das bedeutet, dass Google sie nicht einmal finden wird.

Wie du Texte schreibst, die Google liebt, kannst du hier nachlesen: SEO-Texte schreiben lernen. Wenn es dir darum geht, möglichst schnell die richtigen Kunden zu finden, kannst du deine SEO-Texte natürlich auch kaufen (mehr Informationen):

Bild eines Artikels darüber, wie Freelancer online Kunden finden.
Für richtig gute SEO-Texte musst du entweder Budget oder viel Zeit und Übung investieren.

4. Schreib Website-Texte, die verkaufen

Jetzt geht’s ans Werbetexten! Denn dass deine Webseite online gefunden wird, heißt noch nicht, dass Interessenten zu Kunden werden: Du musst sie von dir und deiner Dienstleistung überzeugen! Und das gelingt dir nur, wenn du Website-Texte schreibst (oder Website-Texte schreiben lässt), die deine Besucher da packen, wo das Kaufbedürfnis sitzt: bei ihrem Problem.

Dein Marketing ist dann hervorragend, wenn deinem potenziellen Kunden nochmal so richtig bewusst wird, wie sehr ihn sein Problem nervt – und DAS ist dann der Moment, in dem du ihm die Lösung zeigst: Du malst ihm mit Worten ein Bild davon, wie es stattdessen sein könnte: Du visualisierst seinen Idealzustand!

Aber Achtung! Beschreib nicht ellenlang, wie du dieses Ergebnis erreichst. Konzentrier dich auf das Problem und auf das Endergebnis. Kunden, die sich wirklich für die Zwischenschritte interessieren, werden dich danach fragen.

Beschreib nicht deine Dienstleistung. Beschreib das Ergebnis für deine Kundinnen und Kunden!

5. Steh zu deinen Preisen

Preise auf der Webseite sind ja immer so eine Sache. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass konkrete Preisangaben dir sehr viele Verkaufsgespräche mit Menschen ersparen, die sich dein Angebot entweder nicht leisten können oder nicht leisten wollen.

Natürlich gibt es trotzdem immer wieder diesen einen Interessenten, der deine Preise zwar nicht zahlen will, sich aber trotzdem ein Erstgespräch sichert, weil er entweder kostenlose Tipps abstauben oder einen Rabatt rausschlagen (oder beides) will.

Ich verspreche dir aber: Solche Gespräche werden die Ausnahme sein. Jemand, der gezielt nach deiner Dienstleistung gesucht hat und ein Gespräch vereinbart, obwohl er deine Preise kennt, ist in 9 von 10 Fällen ehrlich daran interessiert, mit dir ins Geschäft zu kommen.

Als Freelancer musst du dir nicht jeden Schuh anziehen. Bleib höflich, aber steh zu deinen Prinzipien!

Noch mehr Tipps zum Kunden finden

Deine eigene SEO-optimierte Webseite ist das Fundament deines Marketings, da auf ihr alle weiteren Maßnahmen aufbauen. Aber keine Sorge: Sobald du für deine wichtigsten Keywords im Internet gut auffindbar bist, wirst du regelmäßig Anfragen von den richtigen Kunden erhalten. Weitere Maßnahmen können allerdings wichtig werden, wenn sein Unternehmen wachsen soll. Also – welche Tipps gibt es noch für die Kundengewinnung?

1. Etablier dich als Experte/Expertin

Du bist der Spezialist/die Spezialistin in deinem Gebiet – das kannst du ruhig an die große Glocke hängen! Eine gute Möglichkeit, deinen Expertenstatus aufzubauen, sind Vorträge auf Fachveranstaltungen. Zu Beginn deiner Selbstständigkeit wirst du dich für diese Events wahrscheinlich bewerben müssen. Aber sobald du dir einen Ruf als Experte/Expertin gemacht hast, wirst du immer öfter als Speaker oder Speakerin eingeladen werden.

2. Nutze Social Media

Social Media ersetzt dir zwar nicht die Website, aber trotzdem können Präsenzen auf Kanälen wie Twitter, Facebook und Instagram dich in deinem Marketing unterstützen. Wichtig ist allerdings, dass du dir gut überlegst, welche Kanäle für dich tatsächlich sinnvoll sind. Um über Social Media die richtigen Kunden zu finden, musst du deine Seiten nämlich gut pflegen und sehr regelmäßig posten. Und das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Hirnschmalz.

Außerdem eignet sich Social Media Marketing nicht für jede Branche. In meinem Blogartikel Wie wichtig ist Social Media für Unternehmen? kannst du nachlesen, wann es sinnvoll ist, in eine entsprechende Strategie zu investieren, und wann nicht:

Bild eines Artikels darüber, ob Social Media sich für alle Branchen eignet.
Marketing über Social Media ist nur in bestimmten Branchen erfolgreich.

Xing und LinkedIn sind zwar auch Soziale Netzwerke, aber hier gelten andere Regeln. Hier geht es nicht so sehr darum, neue Kunden zu gewinnen, sondern darum, Präsenz zu zeigen. Durch ein aussagekräftiges Unternehmensprofil und leicht auffindbare Unternehmensinfos stellst du nicht nur sicher, dass Interessierte dich direkt finden können, sondern du kannst auch deine Expertise unter Beweis stellen, indem du fachspezifische Beiträge verfasst.

3. Bau dein Netzwerk aus

Unterschätze niemals die Macht der Mundpropaganda! Wer gute Arbeit macht, wird weiterempfohlen. Und wer sich regelmäßig ins Gedächtnis ruft, ebenfalls. Dafür ist es gar nicht notwendig, dass du dich 1 x pro Woche in Schale wirfst und auf After-Work-Partys interessante Menschen anquatschst: Du kannst auch kleiner anfangen, indem du z.B. branchenspezifischen Facebook-Gruppen beitrittst und dich fachlich einbringst. Beantworte Fragen und liefere wertvollen Input: Die Kontakte entstehen dann von ganz allein.

4. Mach Werbung über Google

In den meisten Branchen schließt die Strategie für erfolgreiches Marketing das Schalten von bezahlten Anzeigen (Google Ads) ein. Google Ads zählen nicht zur Suchmaschinenoptimierung, sondern zur Suchmaschinenwerbung (SEA = Search Engine Advertising). Werbung über Google eignet sich für die Akquise, weil du mit Anzeigen sehr gezielt Interessenten auf deine Webseite holen kannst.

Neue Kunden finden mit Profi

Du wünschst dir, dass deine Webseite ab sofort die richtigen Kunden für dich findet? Dabei bin ich dir sehr gerne behilflich! Ganz gleich, ob du ganz am Anfang stehst oder bereits einen Webauftritt hast: Ich kann dir in jedem Stadium deines Marketings helfen, den nächsten sinnvollen Schritt zu tun. Schreib mir gerne eine Nachricht und lass uns loslegen!

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Ich helfe dir, deine Webseite für Suchmaschinen zu optimieren!
Select SEO

Chanel Nr. 5 ist auf der ganzen Welt bekannt. Trotzdem schaltet Chanel fleißig Werbeanzeigen auf den eigenen Markennamen – und das aus einem guten Grund: Die Brand-Kampagnen sind notwendig, damit Chanel weltbekannt bleibt. Wir schauen uns an, warum Markenkampagnen wichtig sind, inwiefern die Brand Kampagne anders funktioniert als eine „reine“ Werbekampagne, und wie man die Brand Kampagne bei Google Ads aufsetzt.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Brand Kampagne?

Die Brand Kampagne ist eine besondere Spielart der Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising oder kurz SEA). Während es in der Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization oder kurz SEO) darum geht, Website-Traffic über die organischen Suchergebnisse zu generieren, erhalten Unternehmen durch Kampagnen über Google Ads (= bezahlte Werbeanzeigen) sog. Paid Traffic (mehr Informationen über SEO vs. SEA).

Die Brand Kampagne ist eine Sonderform der Suchmaschinenwerbung, weil Unternehmen bei Brand-Kampagnen auf den eigenen Markennamen bieten.

Das ist auch der Grund dafür, warum viele CEOs der Brand- bzw. Markenkampagne skeptisch gegenüberstehen: Warum muss ich eine Anzeige schalten, wenn der User sowieso schon nach meiner Marke sucht? Findet er oder sie mich nicht sowieso in den organischen Suchergebnissen?

Die Antwort: Ja! Aber dann ist es möglicherweise schon zu spät. Theoretisch können nämlich auch andere Unternehmen auf deine Marke bieten. Und dann landet der Lead beim Wettbewerber. Das ist auch der Grund dafür, warum sogar extrem bekannte Marken wie Nike, Amazon oder Chanel trotz ihrer Marktpräsenz Brand-Kampagnen schalten:

Screenshot einer Brand Kampagne von Chanel
Bei Brand-Kampagnen geht es weniger um Kundenfang, sondern viel mehr darum, gesehen zu werden.

Brand-Kampagnen können sowohl innerhalb des Suchnetzwerks von Google (Google Ads oder ehemals Adwords), als auch innerhalb des Partnernetzwerks (Youtube, Gmail & Co.) ausgespielt werden. Auch andere Suchmaschinen wie Bing und Yahoo bieten Werbetreibenden die Möglichkeit, Markenkampagnen zu erstellen.

Keywords für die Brand Kampagne

Bei SEA dreht sich, genau wie bei SEO, alles um die richtigen Keywords. Keywords sind jene Suchanfragen oder Suchphrasen, mit denen deine Zielgruppe nach dir bzw. nach deinen Produkten und/oder Dienstleistungen sucht.

Während wir uns in der Suchmaschinenoptimierung (SEO) jedoch vor allem auf sog. informationelle Suchanfragen konzentrieren, die am besten in Form eines Unternehmensblogs bedient werden, eignen sich bezahlte Anzeigen (= Suchmaschinenwerbung) ganz wunderbar, um sog. transaktionale Suchanfragen zu bedienen.

Dabei handelt es sich um jene Keywords, die schon sehr nahe an der Kaufentscheidung sind (z.B. SEO Agentur Wien oder Anwalt für Scheidungsrecht Berlin), und daher mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer Conversion werden. Kampagnen mit Keywords, die den Namen der Marke NICHT enthalten, nennen wir allgemeine oder generische Kampagnen.

Allgemeine vs. Brand-Kampagnen

Bei Brand-Kampagnen bieten Unternehmen auf jene Keywords oder Phrasen, die den exakten Markennamen, (patentierte) Produkte und/oder eine Variation (inklusive Falschschreibung) des Markennamens beinhalten. Die Brand-Kampagne für Chanel könnte neben dem Markennamen Chanel z.B. folgende Keywords umfassen:

Chanel No. 5, Chanel Handtasche, Parfum Channel, Chanel Shop, Chanel Sunglasses ect.

Die generische bzw. allgemeine Ads-Kampagne hingegen würde Keywords enthalten, die zwar ein Produkt beschreiben, das von Chanel hergestellt bzw. vertrieben wird, aber nicht den Markennamen selbst:

Allure Homme Sport, Coco Madmoiselle Intense, Hydra Micro Beauty Serum etc.

Wer erfolgreiches Marketing betreiben will, muss wissen, wie man mit Keywords arbeitet. In meinem Artikel über Keyword-Recherche zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du die für dich relevanten Keywords identifizierst:

Hinter jeder erfolgreichen Webseite und jeder erfolgreichen Kampagne steht eine sorgfältige Keyword-Recherche.

Sind Brand-Kampagnen Branding?

Das Besondere an Brand- bzw. Markenkampagnen ist, dass die Keywords immer den Namen der Marke bzw. des Produkts enthalten: Chanel bietet auf „Chanel“, Nike bietet „Nike“ und Zalando bietet auf „Zalando“. Aber sind Brand-Kampagnen deshalb mit Branding gleichzusetzen?

Die kurze Antwort: Nein. Die lange Antwort: Markenkampagnen helfen zwar dabei, die Brand sichtbar zu machen, aber trotzdem sind Brand-Kampagnen und Branding zwei unterschiedliche Marketingstrategien.

Branding ist in erster Linie sog. Push-Marketing. Das bedeutet, dass die Marke über so viele Kanäle wie möglich bekannt gemacht werden soll: Es geht darum, „Awareness“ zu schaffen, und so viele Menschen wie möglich zu erreichen. Typische Branding-Marketingmaßnahmen sind z.B. Display-Ads (Banner-Werbung).

Diese werden ausgespielt, OHNE dass der User/die Userin zuvor ein bestimmtes Keyword eingegeben hat. Und das ist auch schon der entscheidende Unterschied:

Eine Brand-Kampagne via Google Ads ist kein Push-, sondern Pull-Marketing. Der User wird also erst in dem Moment mit der Werbebotschaft konfrontiert, in dem er selbst aktiv nach der Marke sucht.

Das bedeutet, dass du den User zu einem Zeitpunkt ansprichst, wo er oder sie auf der Customer Journey bereits sehr weit fortgeschritten ist. Pull-Marketing hat Push-Marketing gegenüber folgende Vorteile:

  • Weniger Streuung: Mit der Pull-Strategie sprichst du nur User:innen an, die bereits aktiv nach deiner Marke suchen.
  • Höheres Kauf-Potenzial: Push-Marketing spielt User:innen ungefragt Werbebotschaften aus. Wann hast du das letzte Mal ein Produkt gekauft, nur weil jemand es dir immer und immer wieder vor die Nase gehalten hat?
  • Geringere Kosten: Je weiter hinten auf der Customer Journey deine Marketingmaßnahme ansetzt, desto weniger Budget musst du investieren, um Userin und User vom Erstinteresse zum Kauf zu bringen.

Warum Markenkampagnen wichtig sind

Viele Unternehmen unterschätzen noch immer das Potenzial, das in Brand-Kampagnen steckt – sehr zur Freude der Mitbewerber. Tatsache ist: Wenn du eine starke und beliebte Marke hast und/oder in deiner Nische sehr bekannt bist, kannst du sicher sein, dass manche deiner Konkurrenten Google Ads auf deinen Namen bzw. auf deine Marke schalten. Solange dein Markenname nämlich nicht im Ads-Text steht, ist diese Strategie erlaubt.

In der Frage Brand-Kampagne: Ja oder nein? geht es also vor allem um Sichtbarkeit. Indem du Anzeigen auf deine eigenen Marken-Keywords schaltest, vermeidest du nicht nur, dass andere mit deiner Brand auf Kundenfang gehen, sondern du maximierst auch den Raum, den dein Angebot in den SERPs der Suchmaschine einnimmt.

Wer SEA und SEO clever kombiniert, erscheint für relevante Suchanfragen nämlich sowohl im Paid– als auch im organischen Bereich. Auch hier macht Chanel vor, wie’s geht:

Screenshot einer Brand Kampagne von Chanel
SEO- und SEA-Werbekampagnen sollten optimal aufeinander abgestimmt sein, um die bestmögliche Sichtbarkeit zu erreichen.

Die Markenkampagne im Marketing

Für Unternehmen mit Wachstumswunsch ist eine Brand-Kampagne enorm wichtig. Während Suchmaschinenoptimierung und hochwertiger Website-Content dafür sorgen, dass Google deine Webseite organisch an guten Positionen ausspielt, verschafft dir die Brand-Kampagne einen entscheidenden Vorteil in Sachen Sichtbarkeit:

  1. Du besetzt den Werbeplatz, damit deine Konkurrenz ihn nicht bekommt.
  2. Du vergrößerst die Präsenz deiner Marke in den SERPs, indem dein Angebot sowohl im Paid- als auch im organischen Bereich erscheint. Dadurch bist du mit deinem Angebot besser sichtbar als deine Wettbewerber.

Das Plus an Sichtbarkeit ist aber nicht der einzige Grund, warum Unternehmen jeder Größe die Markenkampagne in Betracht ziehen sollten. Wenn du Google Ads auf deine Brand-Keywords schaltest, profitierst du nämlich auch von anderen Vorteilen:

  • Höhere Conversions: Wir erinnern uns an den Unterschied zwischen Push- und Pull-Marketing: User:innen, die bereits nach deiner Marke suchen, stehen schon kurz vor der Kaufentscheidung und werden daher mit hoher Wahrscheinlichkeit konvertieren (= einen Kauf tätigen, eine Anfrage stellen etc.)
  • Niedrigere Kosten: Da Markennamen bei Google Ads wenig Konkurrenz haben, sind die Klickpreise (CPC = Cost per Click) relativ niedrig. Das bedeutet, dass du wertvollen Traffic zu geringen Kosten bekommst.
  • Hoher Qualitätsfaktor: Der Preis für Keywords orientiert sich daran, wie gut die Zielseite zu der Suchintention der User passt. Da deine Webseite für deine Brand Keywords sehr relevant ist (= die User:innen bekommen genau das, was sie sich erwartet haben), kannst du mit einer sehr guten CTR (Click Through Rate) und einem sehr hohen Qualitätsfaktor deiner Anzeigen rechnen. Mehr Informationen darüber, wie der CPC für Keywords zustande kommt, findest du hier im SISTRIX-Blog.

Werbebotschaften optimieren

Ein wichtiger Vorteil von bezahlten Anzeigen gegenüber den organischen Suchergebnissen ist, dass du bei Ads viel mehr Einfluss auf die Werbebotschaft nehmen kannst.

Es ist zwar Teil der OnPage-Optimierung in SEO, den Content mit SEO-Titles und Meta-Descriptions für die SERPs auszustatten (mehr Informationen), aber Google schreibt diese Meta-Daten nach eigenem Ermessen um.

In den organischen Suchergebnissen hast du also keine Garantie, dass deine Werbebotschaft wirklich so ausgespielt wird, wie du sie formuliert hast.

Die Ads hingegen enthalten deine exakte Werbebotschaft. Hier findet Variation nur insofern statt, dass du die Möglichkeit hast, dich für sog. „Responsive Anzeigen“ zu entscheiden. Das bedeutet, dass du mehrere Anzeigentexte hinterlegst, aus denen Google auswählen kann. In der „Lernphase“ einer Kampagne testet die Suchmaschine verschiedene Kombinationen durch, um herauszufinden, welche Texte am besten funktionieren.

Brand-Kampagne richtig aufsetzen

Um eine Brand-Kampagne aufzusetzen, brauchst du ein Google-Ads-Konto. Es ist wichtig, dass du keinen vorgefertigten Kampagnen-Typ auswählst, sondern sämtliche Einstellungen selbst festlegen und bearbeiten kannst (= benutzerdefiniert).

Während du alle Nicht-Brand-Keywords in einer einzigen großen Kampagne unterbringen kannst, solltest du für die Brand-Keywords grundsätzlich eine eigene Kampagne anlegen. Das ist wichtig, damit Google optimal aus den gesammelten Daten lernen kann.

Vermischst du Brand und Allgemein, wirst du von Google keine gezielten Optimierungsvorschläge für deine Markenkampagne erhalten. Innerhalb der Brand-Kampagne kannst du mit unterschiedlichen Anzeigengruppen arbeiten.

Keywords auswählen

Das Keyword-Set von Brand-Kampagnen ist in der Regel deutlich kleiner als das der allgemeinen Kampagne. Keywords, die in deine Markenkampagne gehören, sind dein Markenname (in meinem Fall: „Select SEO“) und konkrete Produktnamen, die du in Zusammenhang mit deiner Marke bewerben möchtest (in meinem Fall z.B. „Select SEO SEO-Texte“ oder „Select SEO Content Marketing“). Keywords, die nicht in deine Brand-Kampagne gehören, sind zum Beispiel

  • Produkte/Dienstleistungen, die du aktuell nicht bewerben möchtest.
  • Karriere-Keywords (es sei denn, du möchtest aktiv Recruiting betreiben).
  • Keywords, die man im Zusammenhang mit organisatorischen Vorgängen googeln würde (z.B. Zalando Login, Chanel Kundenservice oder Select SEO AGBs).

Wenn du die Keywords einbuchst, musst du auf die Einstellungen achten. Bei Google Ads gibt es drei Möglichkeiten, die „Spielregeln“ für Keywords festzulegen: genau passend, passende Wortgruppe und weitgehend passend. Das sieht dann so aus:

Keywords einbuchen für die Brand Kampagne

Für Brand-Kampagnen bietet es sich an, eine Anzeigengruppe zu erstellen, in denen du sämtliche Keywords als [genau passend] einbuchst. Für diese Gruppe kannst du mit einer sehr guten CTR und sehr geringen Klickpreisen rechnen.

In einer zweiten Anzeigengruppe solltest du deine Brand-Keywords mit der Einstellung weitgehend passend einbuchen. Auf diese Weise verhinderst du z.B., dass deine Anzeigen bei falscher Schreibweise des Markennamens nicht ausgespielt werden.

Keyword-Set regelmäßig kontrollieren

Es ist wichtig, dass du dein Keyword-Set regelmäßig kontrollierst und Keywords aussortierst, die für dich nicht sinnvoll sind. Google nimmt nämlich selbstständig neue Keywords in deine Anzeigengruppen auf, wenn du etwas anderes als [genau passend] eingestellt hast.

Das ist auf der einen Seite gut, weil selbst die beste Keyword-Recherche niemals alle Suchanfragen berücksichtigt, die Userinnen und User stellen. Es kann allerdings auch passieren, dass Keywords aufgenommen werden, die für dich keinen Mehrwert liefern.

Wenn ich für „Select SEO“ beispielsweise weitgehend passend eingestellt habe, kann es sein, dass meine Google Ads für Suchanfragen wie „Swiss Life Select“ ausgespielt werden. Das ist für mich aber nicht sinnvoll, weil User:innen, die diese Suchanfrage absetzen, Beratung in Sachen Finanzdienstleistungen suchen – und nicht in Sachen Suchmaschinenoptimierung.

Anzeigentexte & Anzeigenerweiterungen

Wenn du dich für responsive Anzeigen entscheidest, kannst du bis zu 10 Anzeigentexte formulieren, die Google eigenständig kombiniert. Werbebotschaften, die dir besonders wichtig sind, kannst du an bestimmten Positionen „anpinnen“.

Achte darauf, pro Anzeigengruppe minimal vier Anzeigen zu erstellen. Auf diese Weise hat Google einen größeren Spielraum und du kannst besser sehen, welche Botschaften funktionieren, und bei welchen noch Verbesserungsbedarf besteht.

Google Ads bieten dir die Möglichkeit, sog. Anzeigenerweiterungen einzurichten. Wenn du für deine Anzeigengruppen z.B. eine Telefonnummer oder die Öffnungszeiten hinterlegst, kannst du in deinen Anzeigentexten wunderbar mit Handlungsaufforderungen arbeiten: Rufen Sie jetzt an und buchen Sie einen Termin! Kommen Sie noch heute bei uns im Büro vorbei!

Anzeigenerweiterungen sind eine gute Möglichkeit, die User:innen dazu aufzufordern, aktiv zu werden.

Wieviel Budget braucht die Brand-Kampagne?

Normalerweise verbraucht die Brand-Kampagne im Ads-Konto das wenigste Budget. Das liegt zum einen daran, dass die Anzahl an Keywords, auf die du bieten kannst, beschränkt ist.

Zum anderen sind Brand Keywords grundsätzlich günstiger als Keywords mit extrem hohem Suchvolumen. Der CPS für die Suchanfrage „Chanel“ liegt aktuell zum Beispiel bei 25 Cent. Du kannst damit rechnen, dass zwischen 5 und 15 Prozent deines Ads-Budgets in die Brand-Kampagne fließen.

Du wünschst dir Unterstützung?

First things first: Google-Ads-Kampagnen sind auf den ersten Blick furchteinflößend, aber ich verspreche dir: Es wird besser! 😉 Das ändert allerdings nichts daran, dass Werbekampagnen, wenn sie wirklich gut funktionieren sollen, viel Zeit fressen. Der Grund dafür ist einfach: Nicht nur Google muss erst lernen, wie die besten Ergebnisse zustande kommen, sondern du auch.

Erfolgreiche (Brand-)Kampagnen zu schalten bedeutet viel Trial & Error. Und diese Zeit fehlt dann meistens an anderen Stellen des Business. Wenn du diesen Weg abkürzen und die Ads-Betreuung auslagern möchtest, bin ich dir dabei sehr gerne behilflich!

Schreib mir einfach eine Nachricht und wir überlegen in einem kostenlosen Erstgespräch, wie wir deiner Webseite die Sichtbarkeit und Reichweite verschaffen, die sie verdient!

Du möchtest mit mir arbeiten?

Ich freue mich auf deine Nachricht!
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Online gefunden werden. So kommen deine Kunden zu DIR!

Wir helfen Ihnen dabei, Ihrem Ex-Mann den letzten Cent zu nehmen! Nein, so sieht Werbung für Rechtsanwälte natürlich nicht aus. Trotzdem scheuen viele Kanzleien noch immer vor dem Einsatz gezielter Werbemaßnahmen zurück, weil es sich „unseriös“ anfühlt.

Dabei gehört Klappern zum Handwerk: Wenn niemand weiß, wie gut Sie sind, kauft auch niemand Ihre Leistung! Wir schauen uns die fünf effektivsten Werbemaßnahmen für Rechtsanwälte an und erörtern, warum Kanzleien es sich 2022 nicht mehr leisten können, KEINE Werbung zu machen. Keine Zeit? Hier geht’s zur Zusammenfassung!

Inhaltsverzeichnis

Ist Werbung für Rechtanwälte erlaubt?

Ja, Rechtsanwälte dürfen Werbung machen. Aber die Zurückhaltung dem Marketing gegenüber kommt in der Branche nicht von ungefähr. In Deutschland hat es bis 1987 sogar ein ausdrückliches Werbeverbot für Rechtsanwälte gegeben.

In Österreich war Werbung für Anwälte zwar nie verboten, doch die Berufsehre und vor allem die Pflichten, die mit diesem Beruf verbunden sind, gebieten in Sachen Marketing eine gewisse Vorsicht. § 10 Absatz 5 der Rechtsanwaltsordnung erläutert den Sachverhalt folgendermaßen:

„Dem Rechtsanwalt ist Werbung insoweit gestattet, als sie über seine berufliche Tätigkeit wahr und sachlich informiert und mit seinen Berufspflichten im Einklang steht.“

Welche Werbung ist Rechtsanwälten verboten?

Im Grunde ist Anwälten in Sachen Marketing das verboten, was auch der gesunde Menschenverstand und die gute Erziehung verbieten. Angebote à la „2 Rechtsberatungen zum Preis von einer“, konkrete Erfolgsversprechungen in Rechtsfragen oder das Austeilen von Visitenkarten in Spitälern sind keine gute Idee. Es spricht aber nichts dagegen, Werbung für die eigene Expertise zu machen – solange Sie es potenziellen Klient:innen nicht ins Gesicht schreien.

Gute Werbung für Rechtsanwälte fällt nicht mit der Tür ins Haus, sondern taucht dann auf, wenn sie gebraucht wird: Wenn Ihr Traumklient oder Ihre Traumklientin ein Problem hat, das nur Sie lösen können. Das nennt man Inbound Marketing.

Was ist Inbound Marketing?

Inbound Marketing ist eine Spielart des Digitalen Marketings, die darauf abzielt, dass Ihre potenziellen Klient:innen zu Ihnen kommen – und nicht umgekehrt.

Anstatt Werbedruck aufzubauen, Anzeigen in Zeitungen zu schalten oder dreimal am Tag das Firmenschild der Kanzlei zu polieren, lassen Sie sich online von Ihrer Zielgruppe finden. Wie das funktioniert, schauen wir uns jetzt an.

Junge genervte Frau vor rosa Hintergrund. Bild eines Artikels über Werbung für Rechtsanwälte.
Ihr Gegenüber zieht so ein Gesicht? Dann haben Sie wahrscheinlich etwas zu viel davon erzählt, wie toll Sie sind. 😉

Warum Rechtsanwälte online werben müssen

Die Rechtsberatung gehört zwar zu den Dienstleistungen, bei denen Herr und Frau Österreich sich immer noch stark auf Empfehlungen verlassen. Aber anders als vor zehn Jahren werden diese Empfehlungen heute nicht mehr bei Rosi und Alois am Kaffeetisch eingeholt, sondern man erkundigt sich online. Und deshalb werden Rechtsanwälte und Notare, die bei der Online-Suche nicht in den SERPs auftauchen, Max und Erika Mustermann nicht als neue Klienten gewinnen.

Werbung für Rechtsanwälte – 5 Tipps

1. Google-freundliche Homepage

Die Unternehmenswebseite ist das A&O in Sachen Marketing und Werbung. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Rechtsanwalt, Finanzberater oder Hochzeitsfotograf sind: Wer online nicht präsent ist, spielt offline keine Rolle. Und Ihre Unternehmenswebseite legt den Grundstein für eine erfolgreiche Online-Präsenz.

Es gibt zwar immer wieder Marketing-Gurus, die Rechtsanwälten Leadgeneration über Social Media predigen, aber Werbung über Facebook oder Instagram ist nicht ohne Risiko. Und der Grund dafür ist denkbar einfach:

Ihre Facebook- oder Instagram-Konten gehören in Wahrheit nicht Ihnen.

Das bedeutet, dass Sie nur sehr eingeschränkt über das Design und die Inhalte dieser Seiten entscheiden können und weniger Möglichkeiten haben, Ihren USP auf den Punkt zu bringen.

Ein weiteres Problem der Werbung für Rechtsanwälte via Social Media ist das geringe organische Wachstum: Ohne geniale Social-Media-Strategie sind Sie auf Facebook- und/oder Instagram-Ads angewiesen, um mehr Menschen zu erreichen.

Mit einer eigenen Website haben Sie diese Probleme nicht. Korrekt aufgesetzt und mit Website-Texten versehen, die Ihr Alleinstellungsmerkmal auf den Punkt bringen, übernimmt Ihre Homepage die Akquise neuer Klientinnen und Klienten, während Sie sich auf Ihre Arbeit konzentrieren. Aber damit das funktioniert, muss Google Ihre Webseite lieben. Und wie das funktioniert, schauen wir uns jetzt an.

Ohne Suchmaschinenoptimierung läuft es nicht

Suchmaschinenoptimierung oder engl. Search Engine Optimization (kurz: SEO) sorgt dafür, dass Ihre Homepage bei Google ganz oben steht. Noch bevor Max und Erika Mustermann auch nur einen Fuß in die Kanzlei gesetzt haben, haben sie bei Google nämlich schon diverse Suchanfragen abgesetzt:

Wie teuer ist ein Anwalt pro Stunde?
Was kostet ein Scheidungsanwalt?
Kann man Anwaltskosten auf Raten zahlen?
Kann man Anwaltskosten steuerlich absetzen?

Sofern Ihre Webseite gut SEO-optimiert ist und User-zentrierten Content bietet, spielt die Mutter aller Suchmaschinen (Google) Ihre Homepage für Suchanfragen wie diese an den oberen Positionen aus. Auf diese Weise werden Max und Erika schon an einem sehr frühen Punkt ihrer Customer Journey oder Kundenreise auf Sie und Ihr Angebot aufmerksam. Sind die besten Positionen für diese Suchanfragen (auch Keyword genannt) jedoch von anderen Webseiten belegt, gehen die Mustermanns sehr wahrscheinlich zur Konkurrenz.

Positionieren Sie sich so früh wie möglich

Im Online Marketing sprechen wir in diesem Zusammenhang von sog. Touch Points: Je früher Sie und Ihr Angebot am Radar der Mustermanns erscheinen, desto besser stehen die Chancen, sie als neue Klienten zu gewinnen.

Aus diesem Grund setzt clevere Werbung für Rechtsanwälte dort an, wo 99% aller Kundenreisen beginnen: Im Internet, bei der Suche über Google und andere Suchmaschinen.

Damit Google Ihre Webseite auch wirklich findet und möglichst weit oben ausspielt, muss die Seite bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Zu diesen Voraussetzungen zählen unter anderem

  • Google-freundliche Texte auf der Website: Sogenannte „SEO-Texte“ werden auf eine spezielle Art und Weise geschrieben, damit Suchmaschinen sie für die relevanten Keywords ganz weit oben ausspielen. SEO-Texte können Sie selbst schreiben oder kaufen (mehr Informationen darüber, warum erfolgreiche Unternehmen SEO-Texte kaufen).
  • die technische Optimierung: Zur Suchmaschinenoptimierung gehört auch der technische Unterbau einer Website (SSL-Verschlüsselung, schnelle Ladezeit etc.) Alle Informationen hierzu finden Sie im Blogartikel Technisches SEO einfach erklärt.
  • eine gute User Experience: Ist die Webseite gut strukturiert und einfach zu verstehen? Funktionieren alle Links? Ist das Design der Seite ansprechend und das Menü intuitiv?
  • der Page Rank: Der Page Rank gibt an, als wie „relevant“ Google Ihre Seite bewertet. Ein wichtiges Signal für die Relevanz einer Webseite ist z.B., wie viele hochwertige Backlinks eine Seite hat. Sie können den aktuellen Page Rank Ihrer Website hier überprüfen.

Sie brauchen mehr Informationen darüber, wie Suchmaschinenoptimierung Rechtsanwälten und Notaren zu mehr Anfragen verhelfen kann?

In meinem Blogartikel Warum SEO? verrate ich Ihnen die sieben besten Gründe, um noch heute mit der Optimierung für Google zu starten!

2. Online Expertenstatus aufbauen

Zu den Werbemaßnahmen, die Rechtsanwälten ausdrücklich erlaubt sind, zählt die Information potenzieller Mandantinnen und Mandanten „in sachlicher und berufsbezogener Weise“.

Das bedeutet, es ist Ihnen als Rechtsanwalt/als Rechtsanwältin erlaubt ist, sich als Experte oder Expertin für Ihr jeweiliges Spezialgebiet zu etablieren (z.B. Scheidungsrecht, Wirtschaftsrecht, Erb- oder Versicherungsrecht). Der beste und nachhaltigste Weg, diesen Expertenstatus aufzubauen, ist es, wenn Sie Google von Ihrer Autorität für Ihr spezielles Wissensgebiet überzeugen.

Dies gelingt, indem Sie Ihre Webseite zur besten Informationsquelle für Ihr spezielles Thema machen, die es im Internet gibt. Das bedeutet konkret, dass Sie Ihre Homepage für informationelle Suchanfragen (Keywords) optimieren, die Max und Erika Mustermann im Zusammenhang mit Ihrem Spezialgebiet googeln. Um diese Art von Online-Suchen zu bedienen, eignet sich am besten ein Blog- bzw. Ratgeberformat.

In meinem Blogartikel Wie Sie 2022 einen Unternehmensblog erstellen zeige ich im Detail, wie Sie den Unternehmensblog nutzen können, um Google von Ihrem Expertenstatus zu überzeugen.

Welche Vorteile bringt der Expertenstatus bei Google?

Nehmen wir z.B. an, Sie sind Fachanwalt/Fachanwältin für Wirtschaftsrecht und der Sitz Ihrer Kanzlei ist in Wien. Wenn es Ihnen gelingt, Google von Ihrer Autorität für dieses spezielle Thema zu überzeugen, spielt die Suchmaschine Ihre Webseite für Suchanfragen wie diese an Top-Positionen aus:

Anwalt Wirtschaftsrecht Wien
Wirtschaftsrecht Experte Wien
Wie lange kann das Finanzamt rückwirkend prüfen
Betriebsprüfung was wird geprüft

Betriebsprüfung Begleitung Wien
Veräußerung von Gesellschaftsanteilen wie geht das

Ziel dieser Marketingmaßnahme ist es, dass niemand, der Rechtsbeistand im Bereich Wirtschaftsrecht benötigt, bei der Online-Suche an Ihrem Angebot vorbeikommt.

Wir setzen den ersten Berührungspunkt (Touchpoint) so früh wie möglich, damit Sie von Anfang an als möglicher (und bester!) Dienstleister im Kopf potenzieller Mandantinnen und Mandanten verankert sind.

Anwälte müssen besonders transparent sein

Wenn Sie als Rechtsanwalt oder Rechtsanwältin Ihr Google-Ranking verbessern wollen, muss Ihre Webseite besonders strenge Richtlinien erfüllen. Das liegt daran, dass Recht eine jener Branchen ist, bei denen Google besonders stark auf die Qualität der Inhalte achtet, die auf der Seite präsentiert werden.

Wir sprechen in diesem Zusammenhang auch von Your-Money-Your Life-Branchen: Bei Themen wie Gesundheit, Rechts- oder Finanzberatung können falsche und/oder irreführende Informationen theoretisch dramatische Folgen für die Besucher der Seite haben. In dem Beitrag YMYL-SEO können Sie nachlesen, wie Sie Google von der Vertrauenswürdigkeit Ihrer Unternehmenswebseite überzeugen können.

Werbung für Rechtsanwälte muss besonders strenge Qualitätsrichtlinien erfüllen.
Für Anwaltswerbung gilt: Qualität vor Quantität! Google prüft Expertise und Autorität, um User vor negativen Folgen zu schützen.

3. Personal Branding

Zum Aufbau des Expertenstatus gehört natürlich auch das Personal Branding. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass in den meisten Fällen nicht der Kopf, sondern der Bauch die Entscheidung für einen bestimmten Dienstleister/eine bestimmte Dienstleisterin trifft. Und hier zählt vor allem eines: ein guter erster (und zweiter und dritter) Eindruck! Sie sind das Gesicht Ihrer Dienstleistung und Ihrer Firma – verstecken Sie sich also nicht!

Der Aufbau der „Marke ICH“ erfolgt zum Teil ebenfalls auf Ihrer Webseite (z.B. über eine professionelle „Über-mich“-Seite). Aber erfolgreiches Personal Branding nutzt auch andere Kanäle. Werbung für Rechtsanwälte im Bereich Personal Branding kann z.B. so aussehen:

  • Publizieren Sie Fachartikel zu juristischen Themen, die in Ihr Spezialgebiet fallen.
  • Bieten Sie Webinare zu Themen an, die Ihre Zielgruppe interessieren.
  • Beteiligen Sie sich an fachlichen Diskussionen in einschlägigen Online-Foren.
  • Nutzen Sie ihr berufliches Netzwerk (z.B. LinkedIn oder Xing), um sich zu aktuellen Themen zu äußern und/oder interessante Einblicke in Ihren Arbeitsalltag zu geben.

Zufriedene Mandanten als Werbeträger

Frei nach dem Motto „Tu Gutes und rede drüber“ ist es Rechtsanwälten auch erlaubt, auf bestimmte Mandanten hinzuweisen, die Sie in der Vergangenheit betreut haben. Dies ist allerdings nur zulässig, sofern Sie keine konkreten Erfolgs- oder Umsatzzahlen angeben, und Ihre Mandantinnen und Mandanten Ihre Einwilligung erteilt haben.

Eine ganz besondere Werbewirkung hat es natürlich, wenn Ihre Mandantinnen und Mandanten Sie weiterempfehlen. Natürlich dürfen Sie nicht auf Weiterempfehlungen drängen, und schon gar nicht Vergünstigungen gegen Empfehlungen und/oder Bewertungen „tauschen“.

Aber es spricht nichts dagegen, beim Abschlussgespräch darauf hinzuweisen, dass Sie sich über eine positive Bewertung bei Google My Business freuen würden. GMB-Einträge mit vielen guten Bewertungen werden 60% häufiger angeklickt als Profile mit wenigen Bewertungen.

4. Social Media für Rechtsanwälte

Selbstverständlich kommen wir in der Werbung für Rechtsanwälte nicht um eine Social-Media-Präsenz herum. Must-Have ist das Profil auf LinkedIn und/oder Xing, das nicht nur wichtig für die berufliche Vernetzung, sondern auch für den Aufbau Ihres Experten-Status ist.

Ob Sie zusätzlich eine Präsenz auf Facebook, Instagram, Twitter & Co. brauchen, sollten Sie sorgfältig abwägen. Tatsache ist nämlich, dass Social Media Marketing nicht in allen Branchen gleich gut funktioniert. Meine Empfehlung: Wenn Sie auf Social Media setzen wollen, sollten Sie es richtig machen. Holen Sie einen Profi ins Boot, und erarbeiten Sie gemeinsam eine Strategie, die auch organisch (= ohne bezahlte Werbeanzeigen) Reichweite schafft.

Warum Social Media ohne gute Strategie für die meisten Branchen nicht funktioniert, können Sie hier nachlesen.

5. Google Ads – bezahlte Anzeigen

Bezahlte Anzeigen auf Google und anderen Suchmaschinen sind eine wichtige Werbemaßnahme für Rechtsanwälte und/oder Notare, die ein großes Auftragsvolumen annehmen können, und/oder denen es sehr wichtig ist, möglichst viel Brand-Awareness zu schaffen.

Suchmaschinenwerbung (SEA) basiert auf dem CPC-System (Cost pro Click). Das bedeutet, dass Sie Anzeigen auf bestimmte Keywords schalten, und jedesmal, wenn ein User auf Ihre Anzeige klickt und auf Ihre Webseite weitergeleitet wird, einen bestimmten Preis bezahlen.

Der CPC für die Suchanfrage „Scheidungsanwalt Wien“ liegt aktuell z.B. bei 3 € und mir werden für diese Suche im Moment drei Google Ads oben auf Seite Eins, plus eine Anzeige in Google Maps (auf dem Screenshot nicht zu sehen) angezeigt:

Screenshot von Google Ads zum Thema Werbung für Rechtsanwälte
Je nachdem, wie viel Budget Sie investieren, können Sie über Google Ads sehr viele Besucher auf Ihre Webseite ziehen.

Suchmaschinenwerbung vs. SEO

Google Ads sind zwar eine sinnvolle Marketingmaßnahme für Rechtsanwälte, aber es ist wichtig, dass Sie sie mit Sinn und Ziel einsetzen. Denn nur, weil ein Besucher auf Ihre Homepage kommt, heißt das leider noch nicht, dass er auch wirklich einen Termin bucht. Damit bezahlte Anzeigen Conversions auslösen (= damit der Website-Besucher zum Mandaten wird), müssen Sie sich sehr gut mit Google Ads auskennen.

Ob der Besuch zur Conversion wird hängt außerdem davon ab, wie gut der Content auf Ihrer Seite ist. Nur Website-Texte, die Ihr Alleinstellungsmerkmal transportieren, und exakt den User Intent (Suchintention) treffen, werden Herrn und Frau Mustermann überzeugen.

Aus diesem Grund sollten Sie erst in professionellen Website-Content investieren, bevor Sie Google Ads schalten. Detailliertere Informationen zu diesem Thema finden Sie in meinem Blogartikel SEO vs. SEA: Kosten & Unterschiede.

Werbung für Rechtsanwälte – Zusammenfassung

Werbung für Rechtsanwälte ist ein heikles Thema – aber nur in den Köpfen der Brancheninsider. Nach § 10, Abschnitt 5 der Anwaltsverordnung ist es dem Rechtsanwalt ausdrücklich erlaubt, für seine Dienstleistung zu werben, sofern die Werbemaßnahmen „über seine berufliche Tätigkeit wahr und sachlich informier[en] und mit seinen Berufspflichten im Einklang steh[en].“

Die wichtigste Werbemaßnahme für Rechtsanwälte, auf der alle anderen aufbauen, ist die SEO-optimierte Unternehmenswebseite. Sie ist essentiell, damit Sie sich online einen Expertenstatus für Ihr Spezialgebiet aufbauen können. Sobald dies gelungen ist, übernimmt Google die Kundenakquise, indem die Suchmaschine Ihre Homepage für alle relevanten Suchanfragen (auch Keyword genannt) ganz oben ausspielt.

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Backlinks aufbauen ohne Budget: So geht’s!

Was haben IKEA, die kleine Wiener IT-Schmiede und jede Digitalagentur auf der Welt gemeinsam? Den Unternehmensblog! Aber ist Corporate Blogging überhaupt noch zeitgemäß? Liest das überhaupt jemand? Und wie muss man einen Unternehmensblog erstellen, damit er für Kundenakquise funktioniert? Ich stelle Ihnen erfolgreiche Beispiele für Corporate Blogging vor und verrate, wie der Unternehmensblog zum wertvollsten Marketinginstrument wird. Wenig Zeit? Hier geht’s zur Zusammenfassung!

Inhaltsverzeichnis

Warum Unternehmensblog erstellen?

Die erste Frage, die der CFO der Marketing-Chefin stellt: Was genau bringt es uns, einen Blog aufzubauen? In Zahlen, bitte! Die meisten Marketer argumentieren in dieser Situation mit dem Brand-Aufbau. Und es stimmt: Ein Unternehmensblog mit großer Reichweite stärkt den Brand und macht die Marke einer größeren Öffentlichkeit bekannt. Aber er kann noch so viel mehr!

Der Corporate Blog ist eines der effektivsten Marketinginstrumente, die Unternehmen zur Verfügung stehen. Und das lässt sich sogar mit konkreten Zahlen belegen, Herr CFO!

Was ist ein Unternehmensblog?

Per Definition ist der Unternehmensblog der Weblog eines Unternehmens. Er verhilft der Webseite zu mehr organischem Traffic und einer besseren Sichtbarkeit in den SERPs von Google & Co. Als solcher ist der Corporate Blog ein wichtiges Asset im Content- und Inbound-Marketing. Er sorgt dafür, dass Unternehmen online von ihrer Zielgruppe gefunden werden.

Der Corporate Blog ist NICHT …

… ein PR-Blog, auf dem regelmäßig Informationen über das Unternehmen (z.B. neue Produkte, Partnerschaften usw.) gepostet werden.

… eine Recruiting-Plattform, auf der Mitarbeiter zu Wort kommen und das Image des Unternehmens transportieren (Employer Branding).

Der Blog als Marketinginstrument

Das Internet wimmelt von Blogs. Neben den Plattformen, die dem Privatvergnügen dienen und in variierender Qualität vom Fliegenfischen, Reisezielen für Gothics und den besten Sprüchen von Karl Lagerfeld erzählen, gibt es noch die Nischen-Blogs, die meistens dem Affiliate-Marketing dienen.

Das heißt, der Betreiber schaltet auf seinem Blog Werbeanzeigen und verdient eine Provision, wenn seine Leser*innen das beworbene Produkt kaufen.

Der Corporate Blog ist eines der mächtigsten Marketingwerkzeuge, weil er eben NICHT auf Affiliate-Links setzt. Im Unterschied zum Nischen-Blog findet die Conversion beim Unternehmensblog erst später statt: Wenn der Leser ÜBER den Blog auf das Angebot des Unternehmens aufmerksam geworden ist:

Grafik, die darstellt, wie ein Unternehmensblog für die Kundengewinnung funktioniert.
Der Unternehmensblog dient dazu, Besucher über Google auf die Unternehmenswebseite zu ziehen und in Leads umzuwandeln.

Wie funktioniert der Unternehmensblog für die Kundengewinnung?

Wie aus mehr Website-Besuchern am Ende mehr Kunden bzw. mehr Umsatz wird, hängt von der Art des Unternehmens ab. Den kürzesten „Funnel“ haben Online Shops, da sie den organischen Traffic über den Blog hereinholen und auf den Produktseiten direkt in Käufe umwandeln können. In diesem Fall ist die Conversion, die mithilfe des Corporate Blogs erzeugt wird, der direkte Kauf.

Der häufigere Fall ist allerdings die Umwandlung von Organischem Traffic in Leads. Ein Lead entsteht z.B., wenn ein Website-Besucher eine Anfrage für eine Erstberatung oder eine Preisanfrage stellt, ein Whitepaper herunterlädt, sich für ein Webinar anmeldet oder den Newsletter abonniert. Die Leads in Kunden und letzten Endes in Umsätze zu verwandeln, ist dann Aufgabe des Vertriebsteams.

Organische Leads sind qualifizierte Leads

Lead ist nicht gleich Lead. Das weiß jedes Unternehmen, das Erfahrungen mit Lead-Kauf gemacht hat. Es gibt viele Anbieter, die ihre Datensätze über Gewinnspiele oder ähnliches generieren und anschließend für viel Geld an interessierte Unternehmen verkaufen. Diese nutzen die Kontaktdaten, um potenzielle Kundschaft anzusprechen (E-Mail-Marketing und Direktmailing).

Erfolgreiche Abschlüsse sind hier aber die absolute Ausnahme, weil es sich um unqualifizierte Leads handelt. Das bedeutet, dass die gekauften Kontakte nie ein Interesse an der angebotenen Dienstleistung gezeigt haben. Bei Leads, die über Unternehmensblogs und organischen Traffic zustande kommen, ist das anders: Der Besucher zeigt sein Interesse an dem Produkt oder der Dienstleistung, indem er

  • eine direkte Anfrage stellt.
  • einen Termin für eine Beratung bucht.
  • den Newsletter abonniert.
  • ein Whitepaper herunterlädt.
  • eine Preis- oder Testanfrage (z.B. bei Software-Produkten) stellt.
  • sich für ein Webinar anmeldet und dann auch teilnimmt.

Welche Themen behandelt der Corporate Blog?

Als Instrument zur Leadgenerierung funktioniert der Corporate Blog nur, wenn er thematisch zur Dienstleistung des Unternehmens passt. Idealerweise nutzen Unternehmen den Blog, um sich als Experten für ihr Thema zu positionieren – und zwar sowohl bei der aktuellen Kundschaft, als auch bei potenziellen Kund*innen und bei Google. Der sinnvollste Weg, um das zu erreichen, ist ein Service-Blog.

Ein Service-Blog bietet den Leser*innen Expertise sowie wertvolle Tipps und Tricks rund um ein bestimmtes Thema. Die Inhalte müssen unique sein und einen deutlichen Mehrwert bieten (dazu später mehr).

B2B Corporate Blogs

Der Aufbau von B2B-Blogs ist eine besondere Herausforderung. Während wir es im B2C-Bereich in der Regel mit einer relativ „spitzen“ Zielgruppe bzw. einer konkreten Buyer Persona zu tun haben, auf die sich die Inhalte sehr gut zuschneiden lassen, muss der B2B-Blog eine breitere Zielgruppe mit verschiedenen Informationsbedürfnissen ansprechen. Weitere Eigenheiten der B2B-Branche sind z.B.:

  • Die Zielgruppe besteht in vielen Fällen selbst aus Experten, was bedeutet, dass die inhaltlichen Ansprüche deutlich höher sind als bei einer B2C-Zielgruppe.
  • B2B-Kund*innen haben in der Regel einen erhöhten Informationsbedarf.
  • Im B2B-Sektor ist die Customer Journey deutlich komplexer und häufig deutlich länger als im B2C-Bereich, was die Auswertung der Marketingaktivitäten erschwert.
  • B2B-Blogs haben häufig mit einem höheren Wettbewerb, u.a. durch Google Ads, zu kämpfen. Ohne professionelle Unterstützung ist es für Corporate Blogs im B2B-Bereich also schwieriger, Sichtbarkeit bei Google zu gewinnen.

Corporate-Blog-Beispiele

Beispiele für erfolgreiche Unternehmensblogs sind z.B. die Plattformen von IKEA, Kununu und ASOS. Bei IKEA geht es um Produktneuheiten und Preisoffensiven, aber auch um gesellschaftliche Trend-Themen wie Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Meditation und Zero Waste:

Screenshot des IKEA Blogs als Beispiel für erfolgreiche Unternehmensblogs.
Der Corporate Blog von IKEA setzt auf gesellschaftliche Trend-Themen, um Reichweite und Sichtbarkeit zu generieren.

Kununu positioniert sich über den Unternehmensblog als Experte für alles, was mit Job & Arbeitswelt zu tun hat: Verdienst du genug? Was ist ein toxisches Betriebsklima?

Welches Unternehmen passt zu deiner Persönlichkeit? Der ASOS Style Feed nutzt die thematischen Evergreens Beauty & Mode, um Reichweite zu generieren und die Brand Awareness zu steigern. Weitere Beispiele für erfolgreiche Corporate Blogs finden Sie hier (u.a. Apple, Disney und Bayer).

Corporate Blogs in Nischen (B2B)

Nun sind IKEA, ASOS und Kununu natürlich große Namen und ihre Blogs sind sehr bekannt. Das hat zu der falschen Annahme geführt, Corporate Blogs seien nur für große Brands geeignet und würden sich für Soloselbstständige und KMUs nicht rechnen. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Der Unternehmensblog ist GERADE für Firmen, die kein unendliches Marketingbudget haben, ein sehr effizienter Kanal.

Tatsächlich nutzen die großen Marken den Blog sogar überwiegend für Brand Awareness, während thematisch spezialisierte Unternehmensblogs kleiner Unternehmen hauptsächlich zur Kundengewinnung eingesetzt werden.

Ein gutes Beispiel ist der B2B-Blog eines Software-Unternehmens, für das ich 2020/21 die Content-Strategie implementiert und umgesetzt habe. Ziel der Strategie war es, das Unternehmen als Experte für alles zu positionieren, was mit Identity Access Management, Fileserver und Cyber-Security im weitesten Sinne zu tun hat.

Dafür haben wir in erster Linie auf Nischen-Keywords gesetzt mit dem Ziel, so viel Featured Content wie möglich zu generieren. Nach ca. neun Monaten hatte sich der organische Traffic des Unternehmens um 130 Prozent gesteigert und der Unternehmensblog rankte für alle relevanten Keywords bei Google ganz oben:

Unternehmensblog Beispiel für Nischenseiten
Der Unternehmensblog sorgt dafür, dass Ihre Zielgruppe bei allen relevanten Suchen NICHT an Ihrem Angebot vorbeikommt!

Der gesteigerte Traffic schlug sich für das Unternehmen in proportional gesteigerten Anfragen nieder, die trotz einer sehr langen und komplexen Customer Journey eindeutig der optimierten organischen Sichtbarkeit und Reichweite zugeordnet werden konnten.

B2C Unternehmensblog – Beispiel

Ein anderes Beispiel für einen sehr guten Nischen-Blog ist der österreichische Bestatter benu. Benu führt einen professionellen Corporate Blog mit eigener Redaktion rund um die Themen Bestattung, Vorsorgen & Erbe und hat für alle relevanten Suchanfragen eine hervorragende Sichtbarkeit in der organischen Suche. Ein Großteil des Traffics generiert der Unternehmensblog auch hier über Featured Snippets wie dieses für das Keyword „Begräbniskosten“:

Featured Snippet Beispiel B2C
Wer das Featured Snippet für ein bestimmtes Keyword bekommt, bekommt auch den Großteil des Traffics auf seine Webseite.

Welche Vorteile hat ein Blog für Unternehmen?

Corporate Blogging funktioniert nur dann für die Kundenakquise, wenn es professionell und strategisch betrieben wird. Ein Blog, in dem ab und an über Produktneuheiten oder die Teilnahme an Messen berichtet wird, interessiert niemanden.

Wer sich durch wertvollen Content und gezielten Mehrwert für die User aber als Experte für sein Thema/seine Dienstleistung positioniert, kann durch den Unternehmensblog

  • mehr Reichweite und Sichtbarkeit über Suchmaschinen erreichen.
  • sichtbarer werden als die Konkurrenz.
  • den Website-Traffic und die Interaktionsrate deutlich steigern.
  • die eigene Marke bekannt(er) machen.
  • Kundenbindung betreiben.
  • hochwertige, qualifizierte Leads genieren.
  • mehr Kunden gewinnen und den Umsatz dauerhaft steigern.
  • potenzielle Kund*innen am richtigen Punkt ihrer Customer Journey ansprechen.

Unternehmensblog erstellen – so geht’s!

(1) Ressourcen prüfen

Um einen erfolgreichen Unternehmensblog aufzubauen, der Neukunden generiert und Bestandskunden enger an das Unternehmen bindet, benötigen Sie drei Dinge:

  1. Zeit bzw. personelle Ressourcen
  2. Expertise im Bereich SEO (Suchmaschinenoptimierung)
  3. Initiales Investment für die Domäne, das Hosting, notwendige Plugins und Content-Erstellung.

Wichtig ist, dass es jemanden im Unternehmen gibt, der für den Unternehmensblog verantwortlich ist. Wenn Sie die Redaktion In-House abwickeln möchten, sollten Sie eine/n Content Manager/in einstellen.

Falls Sie Ihren Blog von einem Profi aufbauen lassen möchten, um möglichst schnell Sichtbarkeit und Leads zu generieren, brauchen Sie trotzdem jemanden, der die neuen Inhalte einpflegt und dafür sorgt, dass die Beiträge veröffentlicht werden.

(2) Grundlagen schaffen

Der Unternehmensblog funktioniert nur dann für die Kundenakquise, wenn die Inhalte über Suchmaschinen wie Google & Co. gut funktionieren. Das bedeutet, dass die Blogartikel bei der Online-Suche für relevante Keywords an guten Positionen ausgespielt werden müssen. Aber um bei Google nach oben zu kommen, benötigst du Expertise im Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO). Diese kannst du dir entweder selbst aneignen bzw. in deinem Unternehmen aufbauen, oder du beauftragst einen Profi.

Was?DIYProfi
SEO-optimierte InhalteSEO-Texte schreiben lernenSEO-Texte kaufen
Technische SEOTechnical SEO ChecklisteSEO-Check
MaintenanceSEO lernenlaufende Betreuung
Wer schnell Sichtbarkeit aufbauen und Leads generieren will, sollte auf professionelle Unterstützung setzen.

Kann ich die Inhalte mit Google Ads pushen?

Es gibt zwei Möglichkeiten, bei Google ganz oben zu stehen: Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA). Wer auf SEO verzichten und die Inhalte stattdessen mit bezahlten Anzeigen pushen will, sollte folgendes bedenken:

  • Die Conversion Rate über SEO ist deutlich höher als die Conversion Rate über SEA.
  • SEA generiert nur so lange Sichtbarkeit, wie du zahlst.
  • SEA verbessert deine Inhalte nicht. Du brauchst aber gute Inhalte, damit deine Websitebesucher zu Kund*innen werden.

Du brauchst mehr Informationen? In dem Beitrag SEO vs. SEA habe ich für dich zusammengefasst, wann der Einsatz von bezahlten Anzeigen sinnvoll ist und wann nicht.

(3) Zielgruppe definieren

Die Zielgruppe für einen B2C-Unternehmensblog ist relativ schnell definiert, denn es handelt sich um die gleiche Zielgruppe, auf die auch das Produktmarketing ausgerichtet ist. Idealerweise solltest du aber nicht nur mit einer Zielgruppe im Kopf arbeiten, sondern mit einer konkreten Buyer Persona. Wie man diese definiert, haben die KollegInnen von Hubspot in diesem Artikel ausführlich beschrieben.

Zielgruppe für B2B Blog definieren

Für Corporate Blogs in der B2B-Branche ist es wichtig, ALLE Entscheidungsträger anzusprechen. Hier kauft keine einzelne Privatperson, sondern die Kauf- bzw. Investitionsentscheidung kann an verschiedenen Stellen im Unternehmen getroffen werden: von der Geschäftsführung über den Head of Marketing oder die Vertriebsleitung bis hin zu weiteren Schlüsselstellen in den verschiedenen Fachabteilungen.

Du musst also klären, wie deine Zielgruppe Kaufentscheidungen trifft, und welche Personen an diesem Entscheidungsprozess konkret beteiligt sind. Sobald du das weißt, kannst du Inhalte planen, die diese Personen im Unternehmen zielgerichtet ansprechen.

(4) Content-Strategie erarbeiten

Die Content-Strategie ist das Herzstück des Unternehmensblogs. Ohne Strategie sinken deine Chancen auf ein gutes Ranking bei Google. Außerdem wirst du dich spätestens nach zwei Monaten fragen, über was um Himmels Willen du schreiben sollst.

Am Beginn der strategischen Ausrichtung steht die Keyword-Recherche: Für welche Suchanfragen sollen deine Inhalte von deiner Zielgruppe gefunden werden? Weitere wichtige Überlegungen im Zuge der Content-Strategie sind:

  • Ist es sinnvoll, den Content in Kategorien aufzuteilen?
  • Bietet sich die Arbeit mit Cornerstone Content an?
  • Wie möchten Sie Ihre LeserInnen ansprechen (Tonalität)?
  • Wie soll Ihr Unternehmensblog optisch aussehen (Aufbau & Design)?

Sie können Ihre Strategie selbst erarbeiten (hier geht es zu einer sehr guten Anleitung von Evergreen Media), oder Sie schreiben mir eine Nachricht und wir überlegen gemeinsam, welche Inhalte Sie benötigen, um Ihre Webseite online an die Spitze zu bringen.

(5) Redaktionsplan erstellen

Damit die Kundenakquise über Suchmaschinen funktioniert, ist es wichtig, dass Ihr Unternehmensblog regelmäßig mit neuen Inhalten versorgt wird. Idealerweise lassen Sie ihn erst dann indexieren, wenn die Struktur feststeht und mindestens 20 hochwertige Content-Seiten online sind.

Nach dem Launch sollten Sie eine Frequenz für neue Beiträge festlegen. Je höher die Frequenz, desto schneller wächst Ihr Blog und desto schneller sammeln Sie auch Google-Rankings. Allerdings sollte die Qualität nicht unter der Frequenz leiden.

Zwei qualitativ hochwertige Blogartikel pro Monat sind besser als vier mittelmäßige, denn Google straft sogenannten Thin Content ebenso rigoros mit schlechteren Rankings ab wie Duplicate Content.

(6) In-House-Expertise nutzen

Es ist gar nicht so einfach, regelmäßig Beiträge mit Mehrwert zu generieren. Aus diesem Grund sollten Sie jede Expertise nutzen, die Ihnen zur Verfügung steht. Da Sie sich mit Ihrem Blog als Experte für Ihr Thema/Ihre Dienstleistung etablieren wollen, sollten Sie die Experten aus den Fachabteilungen mitbloggen lassen. Häufig kann sich der Vertrieb z.B. viel besser in die Zielgruppe hineinversetzen als das Marketing, weil die Vertriebskollegen genau wissen, wo auf Kundenseite der Schuh drückt.

Das heißt natürlich nicht, dass der Vertriebler die Artikel schreiben muss. Aber es sollte einen Austausch zwischen Marketing und Fachabteilungen geben, damit die ziel- und lösungsorientierte Ansprache gelingt. Eine andere Möglichkeit wäre, die Artikel von einem inhaltlichen Experten schreiben und anschließend so überarbeiten zu lassen, dass sie auch über Google funktionieren.

(7) Inhalte über Social Media pushen

Nicht jedes Unternehmen braucht eine Social-Media-Präsenz, um Reichweite aufzubauen. Warum das so ist, können Sie in epischer Länge hier nachlesen. Für den Moment nur so viel: Social Media funktioniert für manche Branchen besser als für andere. Finanzdienstleister z.B. sind für ihre Zielgruppe glaubwürdiger, wenn Sie einen Expertenstatus bei Google & Co. aufbauen (mehr Informationen über Online-Marketing für Finanzdienstleister), als wenn sie täglich bei Instagram oder Facebook posten.

Im Zusammenhang mit dem Auf- und Ausbau Ihres Unternehmensblogs kann Social Media allerdings sehr nützlich sein: Sie können Ihre Kanäle nutzen, um Leser für Ihre Bloginhalte zu finden. Das ist v.a. in der Anfangsphase nützlich, wenn sich die Rankings erst langsam aufbauen. Machen Sie Ihre Inhalte zunächst im Kreise Ihrer Follower bekannt: Wenig Leser sind besser als gar keine Leser!

Achten Sie auf qualitativ hochwertige Inhalte, die den Lesern einen echten Mehrwert bieten. Je interessanter Ihre Artikel sind, desto mehr werden sie gelesen, geteilt & weiteren Usern vorgeschlagen. Ein gutes Beispiel für Content, der sich über Social Media wunderbar teilen lässt, ist der Blog der Bank N26:

Screenshot des Blogs der Bank N26 zum Thema Unternehmensblog erstellen
Das Geheimnis eines Ratgebers, der wirklich gelesen wird? Er muss den Lesern wichtige Fragen beantworten!

Was bringt ein Corporate Blog? Zusammenfassung

Corporate Blogging ist, sofern es professionell betrieben wird, eine nachhaltige und kosteneffiziente Marketingmaßnahme. Im Gegensatz zu bezahlten Anzeigen (Ads) sind die Kosten zu Beginn zwar größer, weil Sie die strategische Planung und Ausführung entweder extern beauftragen oder die notwendige Expertise im Unternehmen aufbauen müssen, aber dafür profitieren Sie durch einen guten Unternehmensblog langfristig von guten organischen Positionen für Ihre relevanten Keywords.

Dem Social-Media-Marketing gegenüber hat Corporate Blogging den Vorteil, dass die Artikel FÜR IMMER im Internet bleiben und dort Kundenakquise betreiben. Ein Posting auf Instagram, Facebook oder LinkedIn hingegen verschwindet spätestens nach 24 Stunden im Feed-Nirvana (mehr Informationen).

Grafik darüber, ab wann sich ein Blog für Unternehmen rentiert.
Der Unternehmensblog ist auf nachhaltiges, langfristiges Wachstum ausgelegt.

Noch mehr Marketing-Tipps

Der Corporate Blog ist nicht nur ein wichtiges Instrument für die Kundengewinnung, sondern er ist auch eine extrem wertvolle Ressource für Ihr restliches Marketing. Die Artikel, die Sie für Google erstellen, können Sie nämlich mehrfach verwenden, indem Sie sie z.B. als Postings für Ihre Social-Media-Kanäle recyceln. Aus einem Blogartikel können Sie im Laufe von drei Monaten locker 20-30 weitere Content-Formate erstellen.

Auf diese Weise verbinden Sie nicht nur Suchmaschinenmarketing- und Social-Media-Marketing miteinander, sondern Sie können für Ihren Corporate Blog zusätzlich Social Signals generieren, die positiven Einfluss auf den Page Rank haben.

Blog-Starter

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Suchmaschinenoptimierung? Für so einen Firlefanz haben wir nicht das Budget!“ Said every KMU-Boss ever. Schuld an dieser Fehleinschätzung sind groß angelegte Content-Projekte für mehrere zehntausend Euro, die sogar dem CFO größerer Unternehmen den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Dabei ist Suchmaschinenoptimierung mit Abstand der kosteneffizienteste Kanal für die Neukundengewinnung – WENN man es richtig macht. Ich zeige dir, wie SEO für kleine Unternehmen im budgetären Rahmen bleibt und trotzdem die erhofften Ergebnisse liefert. Wenig Zeit? Hier geht’s zur Zusammenfassung!

Inhaltsverzeichnis

Lohnt sich SEO für kleine Unternehmen?

Es gibt kaum eine Marketingmaßnahme, die für Unternehmen so wichtig ist wie SEO. Warum das so ist, kannst du in epischer Länge hier nachlesen. Die Kurzfassung sieht so aus:

Knappe 90 % aller Konsumenten im DACH-Raum nutzen die Online-Suche, um sich über Produkte und Dienstleistungen zu informieren (Quelle: Statista.com). Bei dieser Suche klickt der größte Teil von ihnen auf eines der ersten drei Suchergebnisse, die Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo! ausspielen. Unternehmen, deren Webseite nicht auf den Top-Positionen aufscheint, gehen leer aus.

Schön und gut. Aber die Frage war ja: LOHNT sich SEO für kleine Unternehmen?

Klare Antwort: Ja, Suchmaschinenoptimierung lohnt sich auch (und gerade!) für kleine Businesses. Denn wer online von seiner Zielgruppe gefunden wird, muss viel weniger Zeit und Budget in andere Marketingmaßnahmen wie Google Ads oder LinkedIn-Werbung investieren.

MERKEN! Damit die Kosten-Nutzen-Rechnung stimmt, ist es bei Solo-Selbstständigen und KMU allerdings extrem wichtig, dass das vorhandene Budget in die RICHTIGEN Maßnahmen fließt.

SEO verhilft kleinen Websites zu mehr Relevanz

Beim organischen (= nicht bezahlten) Ranking geht es um Relevanz. Die Suchmaschinen, allen voran natürlich Google, wollen dem User ausschließlich das beste Ergebnis zu der jeweiligen Suchanfrage ausspielen. Es gibt verschiedene Kriterien, anhand derer Google die Relevanz der verschiedenen Ergebnisse ermittelt und sie anschließend sortiert: Das relevanteste Ergebnis steht ganz oben, vielleicht sogar an Position 0 (Featured Snippet). Alle anderen folgen.

Von den Kriterien, die über die Relevanz einer Website entscheiden, sind nicht alle bekannt. Es gibt aber ein paar Ranking-Faktoren, die unter SEO-Experten als gesichert gelten:

  • Content-Qualität: Ist der Content dieser Seite gut aufbereitet und gut geschrieben?
  • Mehrwert: Bieten die Inhalte dem User einen echten (z.B. informativen) Mehrwert?
  • Suchintention: Wie gut bedient diese Website den Search Intent des Users?
  • User Experience (UX): Wie gut kommen die Besucher auf der Website zurecht? Wie lange bleiben sie online? Wie viele Unterseiten schauen sie sich pro Besuch/Session an?
  • Page Rank: Wie wichtig ist diese Website im Gesamtkontext? Gibt es eingehende Links von anderen Webseiten (Backlinks).

All dies sind Faktoren, die wir durch gezieltes SEO bzw. gezielte Optimierung des Contents auf deiner Website stark beeinflussen können. Mit anderen Worten:

SEO für kleine Unternehmen sorgt dafür, dass die Relevanz einer Webseite in Bezug auf die richtigen Suchanfragen steigt.

Funktioniert SEO für kleine Unternehmen anders?

Search Engine Optimization sorgt dafür, dass eine Website bei Google ganz oben reiht. Damit das gelingt, wird die Website für bestimmte Suchanfragen, auch Keywords genannt (mehr Informationen), optimiert. Diese Keywords sind die Suchbegriffe, die deine Zielgruppe verwendet, um im Internet nach den Dienstleistungen und/oder Produkten zu suchen, die du anbietest. Nach diesem Prinzip funktioniert Suchmaschinenoptimierung sowohl für kleine als auch für große Unternehmen.

Der Unterschied zwischen SEO für große und SEO für kleine Unternehmen liegt im Umfang des Keyword-Sets.

Große, überregional oder international aktive Unternehmen, die eine große Menge an Kunden und Neukunden brauchen, um Gewinn zu machen, müssen viel mehr Traffic über Google generieren, um am Ende auf die benötigten Conversions (= Kontakte) zu kommen.

Das bedeutet, dass sie für viel mehr Keywords und vor allem für mehr verschiedene Arten von Keywords ranken müssen als kleine Unternehmen. Aus diesem Grund investieren viele große Organisationen z.B. in den Aufbau eines Unternehmensblogs, um viel Traffic über sogenannte informationelle Keywords zu bekommen.

Kleine Unternehmen brauchen Lokales SEO

Da kleinere Unternehmen in der Regel schneller den Break-Even-Point erreichen, konzentrieren wir uns hier darauf, den Website-Content für lokale bzw. transaktionale Suchanfragen zu optimieren. Davon gibt es insgesamt zwar weniger als z.B. von informationellen Suchanfragen, aber einem lokalen Dienstleister, der für die richtigen lokalen Suchbegriffe ganz oben rankt, wird es niemals an Kunden mangeln.

Grafik darüber, was SEO für kleine Unternehmen von SE für Großkonzerne unterscheidet.
SEO-Maßnahmen für große Unternehmen sind umfangreicher, weil das benötigte Keyword-Set viel größer ist.

Was sind lokale Dienstleister?

Natürlich ist ein KMU nicht automatisch ein lokaler Dienstleister. „Klassische“ lokale Dienstleister sind solche, die ihre Leistungen ausschließlich oder überwiegend in den eigenen Geschäftsräumlichkeiten bzw. in einem stark begrenzten lokalen Umkreis erbringen (z.B. Restaurants, Friseure, KosmetikerInnen, Elektriker, Installateure und kleine Boutiquen).

Nehmen wir z.B. an, du betreibst ein Yoga-Studio in Wien. Dann solltest du für folgende Keywords online gefunden werden: Yoga Studio Wien, Yoga lernen Wien, Kosten Yogastunden Wien, Yogastunden Online usw.

Alle diese Suchanfragen haben einen LOKALEN Bezug: Deine potenzielle Kundin wohnt in Wien und ist auf der Suche nach einem Yoga-Studio in ihrer Umgebung. Fast 90 %  aller Menschen, die online nach lokalen Dienstleistungen suchen, nehmen innerhalb von 24 h nach der Online-Suche Kontakt mit einem Anbieter auf.

Lokale Suchanfragen sind also, anders als informationelle Keywords, schon sehr dicht an der Conversion: Der User hat eine konkrete Kauf- bzw. Transaktionsabsicht. Deshalb sprechen wir bei lokalen Suchanfragen auch von transaktionalen Suchanfragen.

Lokal ist IMMER relevanter

Tatsächlich haben kleinere lokale Unternehmen, sofern ihre Webseite SEO-optimiert ist, bei lokalen Suchanfragen die Nase vorn. Das liegt daran, dass Google sehr gut darin ist, die Suchintention hinter dem Suchbegriff zu verstehen. Und da lokale Suchanfragen überwiegend mobil, d.h. unterwegs via Smartphone abgesetzt werden, weiß Google:

Ok, der User braucht diese Dienstleistung JETZT. Ich muss ihm also einen Anbieter in der Nähe vorschlagen.

Google spielt dann also exakt auf den Standort des Users zugeschnittene Suchergebnisse aus und zeigt ihm via Maps auch direkt, wie er von seinem Standpunkt aus zu den vorgeschlagenen Anbietern kommt. Hier haben die Big Players, die häufig auf lokale Suchmaschinenoptimierung verzichten, keine Chance.

Deine Vorteile durch Suchmaschinenoptimierung

  • mehr Reichweite: Je besser seine Webseite für Suchmaschinen optimiert ist, desto mehr potenzielle Kunden erreichst du mit deinem Angebot.
  • bessere Sichtbarkeit/Branding: Gute Positionen bei Google stärken deinen Brand und die Glaubwürdigkeit deines Unternehmens.
  • bessere Conversion-Rate: Optimierter Website-Content liefert nachweislich eine höhere Conversion-Rate als nicht optimierter Content. Und eine erhöhte CR resultiert letzten Endes in mehr Umsatz.
  • Relevanz: Deine Zielgruppe vertraut Google. Rankt Google deine Website für wichtige Keywords ganz oben, verlässt deine Zielgruppe sich auf diese Empfehlung und besucht deine Seite – und nicht die deines Wettbewerbers.
  • Wettbewerbsvorteil: Indem du den Platz für deine relevanten lokalen Suchanfragen „besetzt“, wird dein Angebot sichtbarer als das deiner Konkurrenz.

Was kostet SEO für kleine Unternehmen?

Wie viel Budget du aufwenden musst, um deine Webseite an die Spitze der lokalen Suchergebnislisten zu bringen, kommt auf verschiedene Faktoren an. Hast du deine Website z.B. schon SEO-freundlich aufgesetzt (siehe hierzu z.B. WordPress SEO) und sammelt sie bereits erste Rankings bei Google, dann ist eine SEO-Optimierung der Website-Texte häufig ausreichend, um das Optimum zu erreichen.

Findet Google deine Webseite aktuell gar nicht für relevante Keywords, gibt es mehr zu tun. In diesem Fall setzen wir bei der technischen Suchmaschinenoptimierung an, um sicherzustellen, dass die Suchmaschinen deine Seite problemlos crawlen und indexieren können, und dass die sogenannten Core Web Vitals passen.

5 DIY SEO Tipps für kleine Unternehmen

Du möchtest lieber erstmal selbst Hand anlegen, bevor du dir professionelle Unterstützung holst? Kein Problem! Es gibt einige Stellschrauben, an denen du drehen kannst, um deine Webseite für lokale Suchen relevanter zu machen.

(1) Website-Texte für die richtigen Keywords optimieren

Dein Erfolg bei Google steht und fällt mit deinem Website-Content. Um für lokale, transaktionale Suchanfragen zu ranken, musst du erst einmal herausfinden, wie deine Zielgruppe denn eigentlich nach den Dienstleistungen und/oder Produkten sucht, die du anbietest. Dafür ist eine sorgfältige Keyword-Recherche notwendig. Sobald du weißt, wie deine Traumkundschaft nach dir sucht, optimierst du deine Website-Texte für genau diese Suchanfragen.

Du hast deine Seite auf WordPress aufgesetzt? Dann kannst du hier nachlesen, wie du die gefundenen Keywords im WordPress-Backend platzieren musst. Wenn zusätzlichen Content erstellen möchtest, solltest du dich mit den Grundlagen des SEO-Textens vertraut machen.

Nicht vergessen: Du willst besser ranken als deine Konkurrenz. Das bedeutet, dass deine Website-Texte alle Wettbewerber ausstechen müssen. Wie dir das gelingt, erfährst du hier: Höher! Besser! So schaffst du den besten Content deines Lebens!

(2) Google-my-Business-Eintrag pimpen

Google My Business oder GMB ist eine Plattform, die Google kostenlos bereitstellt, damit Unternehmen ihre Online-Präsenz einfacher verwalten können. Je nachdem, wie „alt“ dein Unternehmen ist, kann es seht gut sein, dass du bereits einen GMB-Eintrag hast, denn die Eintragung findet früher oder später automatisch statt. Aber damit du deinen Eintrag bearbeiten und optimieren kannst, musst du ihn zunächst einmal verifizieren.

Bei relevanten lokalen Suchen spielt Google optimierte GMB-Einträge sogar noch VOR den organischen Suchergebnissen via Google Maps aus. Es lohnt sich also auf jeden Fall, deinen GMB-Eintrag für die lokale Suche zu optimieren, indem du

  • ihn stets aktuell hältst (plus Informationen über Aktionen und geänderte Öffnungszeiten)
  • Kundenbewertungen, die im Eintrag angezeigt werden, aktiv förderst (z.B. durch E-Mail-Marketing).
  • alle Standorte deines Unternehmens mit aktuellen und vollständigen Kontaktdaten einträgst.
  • hochwertige Bilder und/oder Videos hochlädst; GMB-Einträge mit Fotos werden bis zu 60 Prozent häufiger angeklickt.

(3) Gute Bewertungen sammeln

Alles, was in den SERPs von Google & Co. Aufmerksamkeit erregt, gehört zur SEO für kleine Unternehmen. Denn es hilft dir dabei, den User auf deine Webseite zu ziehen. Hier spielen Online-Bewertungen eine ganz wichtige Rolle, denn die Suchmaschinen zeigen diese Bewertungen in Form von Sternen in den lokalen Suchergebnissen an. Wenn du z.B. „Yogastudio Wien“ googelst, sieht das so aus:

Anzeige von Bewertungen in den lokalen Suchergebnissen
Durch die Anzeige der Bewertungen trifft der User unbewusst eine Vorauswahl und kontaktiert sehr wahrscheinlich das Studio mit den besten Bewertungen.

Online-Bewertungen erhältst du, indem du zufriedene Kunden oder Klienten bittest, deine Dienstleistung über Google, Branchen-Foren oder Google my Business zu bewerten. Die Sterne in deinem Eintrag machen dein Snippet nicht nur interessanter und erhöhen die Klick-Wahrscheinlichkeit, sondern Anbieter mit vielen guten Online-Bewertungen werden von Google auch als relevanter bewertet. Und das wiederum verbessert dein Ranking.

(4) Backlinks aufbauen

Der Backlinkaufbau gehört zu den sog. OffPage-SEO-Maßnahmen. OffPage-SEO fasst alle Maßnahmen zusammen, die du außerhalb deiner Webseite ergreifst, um dein Google-Ranking zu verbessern. Backlinks sind Links, die von anderen Webseiten auf deine Seite führen. Je mehr hochwertige Backlinks du hast, desto höher schätzt Google die Relevanz deiner Webseite ein.

Am einfachsten ist der Aufbau hochwertiger Backlinks, wenn du hochwertigen Content anzubieten hast. Und in diesem Fall geht es nicht um deine Landingpages und die Beschreibung deines Angebots, sondern um hochwertigen informativen Content, z.B. in Form eines Unternehmensblogs.

Wenn du keine Zeit hast, einen Blog oder Ratgeber in deine Webseite zu integrieren, kannst du auf andere Weise Backlinks generieren.

Diese Backlinks sind zwar nicht ganz so hochwertig wie Content-Links, aber sie sind auf jeden Fall ein guter Anfang. Backlinkaufbau gelingt z.B. auch über

  • Social Signals: Eine starke Präsenz bei Facebook, Instagram & Co. kann dafür sorgen, dass deine Webseite aus anderen Websites verlinkt wird (z.B. als Teil einer Anbieterliste).
  • Branchenportale/Webkataloge: Nutze Nischenverzeichnisse und branchenspezifische Directories, um selbst Backlinks zu deiner Seite zu setzen. Achte aber darauf, dass du keinen „nackten“ Link setzt: Beschreibe dein Business und dein Angebot.
  • Bewertungen: Ja, du kannst Backlinks aufbauen, indem du selbst Bewertungen abgibst! Gerade im B2B-Business kommt es oft vor, dass man von Dienstleistern um eine Bewertung gebeten wird. Tu den Menschen, mit denen du gerne zusammenarbeitest, diesen Gefallen, und vergiss nicht, deiner professionellen Bewertung einen Link zu deiner Webseite hinzuzufügen.

(5) Content für Voice Search optimieren

Die meisten lokalen Suchanfragen werden mobil abgesetzt. Das bedeutet, dass ein nicht unerheblicher Teil der Suchen nicht „klassisch“ über das Suchfeld bei Google eingegeben, sondern via Voice Search (Sprachsuche) abgesetzt wird. Der Anteil an Sprachsuchen liegt im deutschsprachigen Raum nämlich schon heute bei rund 30 Prozent, Tendenz steigend. Für kleine Unternehmen und lokale Dienstleister bedeutet das, dass sie Voice Search Optimierung betreiben müssen.

SEO für kleine Unternehmen – Beispiel

Es gibt viele Beispiele dafür, dass Suchmaschinenoptimierung sich auch (und ganz besonders) für kleinere Firmen und Solo-Selbstständige lohnt. Da man von außen allerdings nie genau sagen kann, welche Maßnahmen konkret ergriffen wurden, um eine Online-Präsenz aufzubauen, möchte ich dir als Beispiel meine eigene Webseite vorstellen:

Snippet-Hunter.de (meine alte Domäne) ist erst im März 2021 online gegangen und ich habe es in diesen acht Monaten trotz extremer Konkurrenz in meiner Branche (Content Marketing) geschafft, zahlreiche Rankings auf Position 1 und sogar mehrere Featured Snippets für sehr wichtige Keywords zu erreichen. Hier ein paar Beispiele:

Position 1 in Österreich für das Keyword „Online gefunden werden“ (hier geht’s zum Artikel):

Beispiel SEO für kleine Unternehmen
Je bessere Inhalte du zu wichtigen Keywords zu bieten hast, desto besser sind die Chancen auf Top-Google-Positionen.

Featured Snippet (Position Null) in Österreich und Deutschland für das Keyword „bei Google nach oben kommen“ (hier geht’s zum Artikel):

Lohnt sich SEO für kleine Unternehmen? Beispiel
Ein Featured Snippet bringt dir bis zu 60 Prozent mehr Zugriffe als Position 1 für das gleiche Keyword.

Wie ich das geschafft habe? Indem ich verdammt gute SEO-Texte schreibe. Und indem ich alle Tipps, die du in diesem Artikel gelesen hast, auch für meine eigene Online-Präsenz umgesetzt habe. Meine eigene Website ist übrigens auch da beste Beispiel dafür, wie viel man über richtig guten Content erreichen kann, denn ich habe mich zu 100 Prozent auf meine Inhalte verlassen, um bei Google an die Spitze zu kommen. Und ich helfe dir gerne dabei, in deiner Branche das Gleiche zu erreichen (mehr Informationen).

SEO für kleine Unternehmen – Zusammenfassung

Kleine Unternehmen und lokale Dienstleister haben normalerweise ein deutlich geringeres Budget für Marketing zur Verfügung als die Big Players. Das bedeutet aber nicht, dass kleine Unternehmen auf SEO (Suchmaschinenoptimierung) verzichten müssen. Es ist nur wichtig, dass die Gelder in die richtigen Maßnahmen fließen: In die Optimierung für lokale Suchanfragen.

Lokale bzw. transaktionale Suchanfragen machen zwar den kleineren Teil der über’s Internet gesuchten Keywords aus, aber dafür sind sie auch deutlich näher an der Conversion (= der Website-Besucher wird zum Kunden). Auf Basis informationeller Keywords, wie sie beispielsweise im Corporate Blogging abgedeckt werden, können kleinere Dienstleister mit den Big Players kaum in Konkurrenz treten.

Mit clever gesetzten SEO-Maßnahmen ist es für kleine Businesses aber absolut möglich, die lokalen Suchergebnisse zu dominieren.

Jetzt lokal Kunden finden!

Du willst die Reise an die Spitze der lokalen SERPs antreten? Das ist großartig! Falls du professionelle Hilfe in Anspruch nehmen willst, beachte bitte folgendes: Suchmaschinenoptimierung braucht Zeit. Eine Agentur, die dir hervorragende Rankings innerhalb der nächsten zwei Monate verspricht, überschätzt sich entweder immens oder arbeitet mit Methoden, die dir auf lange Sicht mehr schaden als nutzen (Stichwort Black Hat SEO).

Eine seriöse Agentur beginnt mit einer Analyse des Ist-Zustandes: Wie ist deine Website aktuell lokal aufgestellt, was sind deine Ziele, wo willst du hin? Nach der Analyse kommt die zielgerichtete Umsetzung.

Ich bin seit 7+ Jahren als SEO-Texterin tätig und coache Unternehmen und Selbstständige auf dem Weg zu hervorragenden Google-Rankings. Schreib mir einfach eine Nachricht und wir überlegen in einem kostenlosen Erstgespräch, wie ich dir am besten helfen kann.

Jetzt sichtbar werden!

Ich helfe dir, deine Webseite für Suchmaschinen zu optimieren!
Select SEO

Die Welt googelt. Das ist kein Wortspiel, sondern eine Tatsache. Trotzdem fällt es vielen Solo-Selbstständigen und Kleinunternehmern noch immer schwer, das enorme Potential der Online-Suche richtig zu nutzen. Ich zeige dir, welche Möglichkeiten du hast, dich online von deiner Zielgruppe finden zu lassen, und Website-Besucher in qualifizierte Leads bzw. zahlende Kund*innen zu verwandeln. Wenig Zeit? Hier geht’s zur Zusammenfassung!

Inhaltsverzeichnis

Von Kunden online gefunden werden

Betreiber von Online Shops wissen am besten, wie wichtig es ist, bei Google ganz oben zu stehen. Kein Wunder, denn ohne professionelle Suchmaschinenoptimierung ist der Online Shop nur ein weiterer verwaister Eintrag auf Google-Seite 8. Bei vielen Solo-Selbstständigen und KMUs im Dienstleistungssektor funktioniert die Kundenakquise über die Webseite allerdings noch nicht so gut.

Das liegt häufig daran, dass die Unternehmer*innen den Bedarf nicht sehen, weil sie ihn aktuell nicht haben. Vielleicht bist du gerade ohnehin sehr gut mit Aufträgen versorgt oder du hast einen so guten Ruf, dass du dich auf Empfehlungen verlassen kannst. Das ist fantastisch! 🙂

Aber was tust du, WENN

  • alle Aufträge in der Warteschlange erledigt sind?
  • deine Stammkund*innen plötzlich beschließen, dich nicht mehr zu beauftragen?
  • dein bester Marktschreier die Branche wechselt und plötzlich keine passenden Kontakte oder seltener Gelegenheit hat, dich ins Spiel zu bringen?
  • die Empfehlungen nachlassen, weil deine Nische talentierten Zuwachs bekommen hat?

Wer online nicht sichtbar ist, sitzt im Hamsterrad

Wo findet man neue Kunden? Branchenmessen, Jobbörsen, Vermittlungsagenturen und 654 E-Mails über LinkedIn: Es gibt zwar Leute, die Kaltakquise mögen, aber die meisten Solo-Selbstständigen und KMUs hassen sie aus tiefsten Herzen. Klar, sonst wären wir ja im Sales für irgendeinen gesichtslosen Großkonzern tätig! Und selbst die setzen heute auf Inbound-Marketing. Aber dazu kommen wir später.

Fakt ist: Wenn du online nicht gefunden wirst, wird NACH der Kundensuche immer VOR der Kundensuche sein. Manch einer mag diese Herausforderung, weil sie ihn beflügelt. Mich hat es wahnsinnig gemacht. Zu welcher Sorte Mensch gehörst du?

Was passiert, wenn deine Kunden dich online finden?

Wir stellen uns folgende Situation vor: Sofia, die zu deiner Zielgruppe gehört, googelt am Morgen auf dem Weg zur Arbeit nach Anbietern deiner spezifischen Dienstleistung und deine Webseite erscheint unter den ersten drei Suchergebnissen der organischen Google-Suche. Sie klickt auf den Eintrag, findet auf deiner Seite genau das Angebot, das sie gesucht hat, und stellt direkt eine Anfrage. BUMM! Erste Kundenanfrage – und es ist noch nicht mal 9 Uhr! Wenn deine Zielgruppe dich online findet, dann

  • kannst du anhand des durchschnittlichen Website-Traffics und der Conversion-Rate skalieren, wie viele Anfragen du pro Monat bekommst.
  • musst du nie wieder Kaltakquise machen.
  • weißt du fix, dass du pro Monat einen Umsatz XY generieren kannst.
  • kannst du freie Tage, Urlaub & Feierabend wieder genießen, weil du weißt, dass deine Webseite sich um die Kundenakquise kümmert.
  • hast du möglicherweise sogar mehr Anfragen, als du bedienen kannst. Diese könntest du z.B. gegen eine Provision an andere Anbieter*innen aus deiner Nische/deinem Netzwerk weitergeben.

Online besser gefunden werden – 5 Tipps!

Theoretisch kannst du dich online auf tausendundeine Weise finden lassen: Über Suchmaschinen wie Google, Bing, Yahoo! oder Yandex, über Social-Media-Plattformen wie YouTube, LinkedIn, Instagram und Pinterest oder über Branchenportale wie Yelp, HeiseKatalog und die Gelben Seiten bzw. HEROLD.at. Viele Selbstständige und KMUs arbeiten mit der „alles-ein-bisschen“-Strategie und versuchen, ihre Marketingaktivitäten möglichst breit zu streuen.

Gerade zu Beginn ist das aber ein gewaltiger Fehler, weil jeder einzelne Kanal, damit er für die Kundenakquise funktioniert, zwei wichtige Ressourcen frisst: Zeit und Budget.

Aus diesem Grund solltest du dich auf den Kanal konzentrieren, der die größte Hebelwirkung hat. Und dieser Kanal sind die Suchmaschinen, allen voran natürlich Google.

Warum? Ganz einfach: Weil ganze 87 Prozent aller Konsumenten im DACH-Raum die Online-Suche nutzen, um sich über Waren und Dienstleistungen zu informieren (Quelle: Statista.com).

(1) Online über Google finden lassen

Online von deiner Zielgruppe gefunden zu werden heißt im Klartext: Deine Webseite wird bei Google & Co. an sehr guten Positionen ausgespielt, wenn jemand für dich relevante Suchbegriffe, auch Keywords genannt, googelt. Was ein „relevanter“ Suchbegriff ist, kommt auf deine Branche und deine Spezialisierung an. Ich z.B. bin SEO Consultant für Unternehmen und ich arbeite in Wien. Das bedeutet, dass ich z.B. für folgende Suchanfragen gefunden werden will:

SEO-Agentur Wien, SEO-Beratung Wien
Google-Ranking verbessern Tipps
Leads über Webseite bekommen
neue Kunden finden online

Wichtig ist, dass die Suchmaschinen deine Webseite für diese Suchanfragen nicht nur ausspielen, sondern dass du mit deinem Angebot möglichst weit oben, idealerweise auf den Positionen 1-3 auf der ersten Seite bei Google stehst. Tatsache ist nämlich, dass mehr als 90 % aller Zugriffe auf die ersten drei Stellen bei Google entfallen. Und auf Seite 2 findet dich schon so gut wie niemand mehr:

Twitter-Text passend zu der Frage, wie man online gefunden werden kann.
Weniger als 5 Prozent aller Google-User klicken auf Suchergebnisse jenseits von Seite 1.

Was ist Suchmaschinenoptimierung (SEO)?

Hast du schon mal ein für dich relevantes Keyword gegoogelt und deine Seite wurde in den Ergebnissen nicht angezeigt? Nicht einmal auf Seite 8, 9 oder 10? Keine Sorge, damit bist du nicht alleine.

Denn Webseiten, die nicht für Suchmaschinen optimiert sind, werden von Google häufig gar nicht gefunden. Suchmaschinenoptimierung oder SEO (engl. Search Engine Optimization) fasst alle Aktivitäten zusammen, die dafür sorgen, dass deine Webseite für die richtigen Suchanfragen möglichst weit oben bei Google und anderen Suchmaschinen ausgespielt wird.

Mit anderen Worten: Suchmaschinenoptimierung sorgt dafür, dass du online von deiner Zielgruppe gefunden wirst. Deine Kunden suchen also online nach deiner Dienstleistung, finden deine Webseite und kontaktieren dich.

Wie starte ich mit SEO?

Die Suchmaschinenoptimierung setzt sich aus mehreren Bereichen und Maßnahmen zusammen. Ich werde dir diese Bereiche und/oder Maßnahmen jetzt kurz erklären, damit du sie schonmal gehört hast:

  • OnPage-Maßnahmen: Alle SEO-Maßnahmen, die du AUF seiner Webseite ergreifst (z.B. SEO-Content schreiben, Bilder SEO usw.)
  • OffPage-Maßnahmen: Alles, was du auf anderen Seiten tust, um dein Ranking zu verbessern (z.B. Backlinks aufbauen).
  • Konkurrenz-Analyse: Wie gut sind meine Wettbewerber bei Google & Co. positioniert?
  • Keyword-Recherche: Welche Suchbegriffe sind in meiner Nische relevant?
  • Content-Strategie: Welche Themen muss ich abdecken? Welche Formate brauche ich?
  • Technisches SEO: Ist meine Webseite so aufgebaut, dass Google sie problemlos crawlen kann?

Und, setzt die Panik schon ein? Keine Sorge! Um online besser gefunden zu werden, braucht es nicht immer den vollen Maßnahmenkatalog. Wir konzentrieren uns heute auf das, was du relativ schnell verbessern kannst: deinen Content. Denn um online bei der korrekten Zielgruppe sichtbar zu sein, musst du zunächst einmal herausfinden, wie deine Zielgruppe nach deinen Dienstleistungen und/oder deinen Produkten sucht.

(2) Online für die richtigen Keywords gefunden werden

Damit du deine Webseite für die Kundengewinnung nutzen kannst, muss deine Seite für die richtigen Suchanfragen bei Google & Co. ranken. Um herauszufinden, welche Suchbegriffe das genau sind, machst du eine Keyword-Recherche. Die Keyword-Recherche ist übrigens die wichtigste Aktion auf deinem Weg zu einer besseren Online-Sichtbarkeit. Also nimm dir dafür ausreichend Zeit – dein Posteingang wird es dir später danken!

Wie die Suche nach den richtigen Keywords im Detail funktioniert, zeige ich dir in meinem Artikel Die richtigen Keywords finden für deine Webseite. Bevor du dich ans Werk machst, gehen wir aber noch ein paar Hinweise durch, die du bei deiner Recherche unbedingt beachten solltest.

Laien suchen anders als Profis

Bei der Frage, wie deine Zielgruppe online nach deiner Dienstleistung sucht, solltest du NIEMALS von dir selbst ausgehen. Warum? Ganz einfach: Weil du die Expertin/der Experte für dein Thema bist und deine Dienstleistung mit den korrekten Fachausdrücken beschreibst. Deine Werbetexte müssen aber in der Sprache der Menschen geschrieben sein, die du mit deinem Angebot anziehen möchtest.

Ich habe dir ein paar Beispiele für die Unterschiede im Suchverhalten von Profis und Laien zusammengestellt. Zu jedem Beispiel findest du einen Artikel, in dem diese „Laiensprache“ sehr gut eingesetzt wurde, um Traffic über die Suchmaschinen zu generieren:

Wer?Profi googeltLaie googeltBeispiel
SchädlingsbekämpferMehlmilbenkleine weiße Tierchen in der KücheBeitrag
HNO-ArztLingua geographicaBrennen auf der Zunge; ZungenbrennenBeitrag
Digital-AgenturSuchmaschinenoptimierungmehr Besucher auf Blog bekommenBeitrag
GrafikerGrafikdesignLogo erstellen lassenBeitrag
Um online gefunden zu werden, muss deine Webseite für die Suchbegriffe ranken, die deine Zielgruppe verwendet.

Hinter jedem Keyword steht eine Suchintention

Um deine Seite auf die richtigen Keywords zu optimieren, musst du die Suchintention, auch Search Intent genannt, deiner Zielgruppe verstehen. Du musst dich also fragen: Was will der Nutzer mit dieser Suchanfrage erreichen? Normalerweise lässt sich jede Suchanfrage in eine von drei Kategorien einordnen: informationell (Suche nach Informationen), navigational (Suche nach einem konkreten Ziel, z.B. einer Webseite) und transaktional (User hat eine Kaufabsicht). Detailliertere Informationen.

Deine Keywords müssen relevant sein

Google ist wahnsinnig gut darin, zu erkennen, ob ein Text (z.B. ein Blogbeitrag) für den Leser/die Leserin relevant ist. „Relevant“ bedeutet: Bietet er einen Mehrwert? Ist er gut geschrieben? Ist er besser als alles andere, was das Internet aktuell zu diesem Thema zu bieten hat?

Wenn du glaubst, dein Keyword gefunden zu haben, solltest du immer prüfen, welche Inhalte Google zu diesem Keyword für relevant hält. Wie du das machst, erfährst du hier.

Et voilà: Damit hast du bereits zwei der drei wichtigsten SEO-Maßnahmen abgedeckt: (1) Keyword-Recherche und (2) Suchintention. Für die (3) technische Suchmaschinenoptimierung lege ich dir meinen Beitrag Technical SEO ans Herz. Falls du deine Seite auf WordPress aufgesetzt hast, empfehle ich dir außerdem die Beiträge WordPress SEO und WordPress Keywords eintragen.

Grafik zum Thema Was ist Suchmaschinenoptimierung und online gefunden werden
Am Beginn erfolgreicher Suchmaschinenoptimierung stehen die Keyword-Recherche und das Herausfinden der Suchintention.

(3) Lokal online gefunden werden

Es gibt noch eine weitere Stellschraube, an der du drehen kannst, um von deiner Zielgruppe online gefunden zu werden: Lokale Suchmaschinenoptimierung oder Local SEO. Lokales SEO betreibst du, indem du deine Inhalte für Suchanfragen mit lokalem Bezug optimierst.

Lokale Suchanfragen werden meistens von unterwegs über das Smartphone abgesetzt und haben in den allermeisten Fällen eine konkrete Kaufabsicht: Ich brauche diese Information JETZT, weil ich die Dienstleistung JETZT brauche. Kein Wunder also, dass fast 90 % aller Menschen, die online nach lokalen Dienstleistungen suchen, innerhalb von 24 h nach der Online-Suche Kontakt mit einem Anbieter aufnehmen. Beispiele für Suchanfragen mit lokalem Bezug sind u.a.:

Zahnarzt Wien Sonntag 
Fahrradladen geöffnet 
veganes Restaurant 

Suchmaschinen sind sehr gut darin, die lokale Suchintention herauszufiltern. Wenn du z.b. googelst „glutenfreies Restaurant“, dann verstehen Google & Co. sofort: „Wo ist das nächste glutenfreie Restaurant in meiner Nähe?“ Die Suchmaschine liefert dir mithilfe von Google Maps dann exakt auf deinen Standort zugeschnittene Suchergebnisse aus:

Screenshot einer lokalen Suche bei Google
Für lokale Unternehmen ist es sehr wichtig, local SEO zu betreiben, um online für die richtigen Keywords gefunden zu werden.

Nutze deinen Google-My-Business-Eintrag

Damit Google deine Webseite auch für lokale Suchanfragen ausspielt, solltest du deinen GMB-Eintrag pimpen. Google My Business ist eine Plattform, die Google Unternehmen und Organisationen kostenlos bereitstellt, damit sie ihre Online-Präsenz einfacher verwalten können. Normalerweise werden Unternehmen früher oder später automatisch eingetragen, aber du musst deinen Eintrag verifizieren, damit du ihn bearbeiten und optimieren kannst.

Optimierte GMB-Einträge spielt Google bei relevanten lokalen Suchen noch VOR den organischen Suchergebnissen via Google Maps aus. Wie du deinen GMB-Eintrag für die lokale Suche optimieren kannst, erfährst du hier.

(4) Online gefunden werden mit Google Ads

Neben der Suchmaschinenoptimierung gibt es noch eine zweite Möglichkeit, dich online über Google finden zu lassen: Google Ads, also bezahlte Anzeigen in den SERPS (Suchergebnisseiten). Um Anzeigen zu schalten, musst du in deinem Google-Ads-Konto eine Kampagne aufsetzen und festlegen, für welche Suchanfragen deine Webseite bzw. eine Unterseite deiner Website (z.B. deine Angebots-Seite) ausgespielt werden soll. Suchmaschinenwerbung ist, anders als Suchmaschinenoptimierung, kostenpflichtig.

Jedes Keyword hat einen CPC, einen Cost per Click. Wenn du z.B. für das Keyword „Yogastudio Berlin“ ausgespielt werden willst, kostet dich der Klick aktuell 1,73 €. Zahlen tust du allerdings erst, wenn der User tatsächlich auf die Anzeige klickt und auf deiner Webseite landet. Ob er dann auch eine Conversion tätigt, ist eine andere Frage.

Sichtbarkeit steigern in kompetitiven Branchen

Fakt ist: Google Ads bringen dir nur dann Neukunden, wenn deine Webseite die Besucher*innen von deinem Angebot überzeugt. Und das schaffst du nur, indem du sehr guten, für deine Zielgruppe optimierten Content schreibst. Um die Keyword-Recherche kommst du also auf keinen Fall herum. Suchmaschinenwerbung kann allerdings sinnvoll sein, wenn du z.B. in einer sehr kompetitiven Branche tätig bist, in der alle anderen Anbieter auch Ads schalten.

Meine Webseite hat z.B. ein Featured Snippet für die Suchanfrage „bei Google nach oben kommen„. Da dieses Keyword in meiner Branche aber sehr wichtig ist und alle anderen Anbieter dafür auch online gefunden werden wollen, schalten sie entsprechende Anzeigen. Das Ergebnis: Ich habe laut Google zwar den besten Content für dieses Keyword, aber die Google Ads werden trotzdem über mir ausgespielt.

Screenshot einer SERP für die Frage, wie man online sichtbar wird.
Wenn du für alle deine relevanten Suchanfragen die beste Sichtbarkeit willst, wirst du um bezahlte Anzeigen nicht herumkommen.

Wie du am Titel meines Featured Snippets siehst („Bei Google nach oben kommen – OHNE ADS!“), bin ich nicht der größte Fan bezahlter Anzeigen. 😉 Aber das muss jede/r Selbstständige und jedes Unternehmen für sich entscheiden. Falls du eine Hilfestellung brauchst: In dem Beitrag SEO vs. SEA: Was ist besser, wie hängen sie zusammen? stelle ich die beiden Spielarten des Suchmaschinenmarketings einander gegenüber und zeige, wann es sich tatsächlich lohnt, in Google Ads zu investieren.

(5) Gefunden werden über Social Media

Viele Agenturen empfehlen Influencer Marketing, um die Online-Sichtbarkeit zu erhöhen. Dafür brauchst du allerdings das entsprechende Budget.

Die meisten Unternehmen sind mit Business-Accounts auf Facebook, Instagram und LinkedIn, manchmal auch auf YouTube und Twitter vertreten. Die Frage ist allerdings immer, wie viel Nutzen, gemessen an dem Aufwand, den du betreiben musst, dir deine Social-Media-Kanäle wirklich für die Kundenakquise bringen. In dem Beitrag Wie wichtig ist Social Media für Unternehmen? habe ich diese Frage bereits erörtert.

An dieser Stelle nur so viel: Social Media KANN für die Kundengewinnung funktionieren. Aber das gelingt nur, wenn du eine gute Strategie und genug Zeit hast, sie konsequent umzusetzen.

Social Media für OffPage-SEO nutzen

Wusstest du, dass eine starke Social-Media-Präsenz dein Ranking bei Google beeinflussen kann? Die sogenannten Social Signals sind, genau wie der Backlink-Aufbau, Teil der OffPage-Optimierung. Sie entstehen z.B., wenn ein Link zu deiner Webseite (z.B. eine Content-Seite) in den Sozialen Medien geteilt und geliked wird.

Den Google-Algorithmus interessiert es zwar nicht, wie viele Likes, Shares und Kommentare du bekommst, aber Social Signals können deinem Ranking auf andere Weise helfen:

  • mehr Website-Traffic: Nehmen wir an, jemand mit vielen Followern teilt einen Beitrag mit Link zu deiner Webseite. Alle, die durch den Link auf deiner Seite landen, zählen für dich als Social Traffic.
  • mehr Relevanz: Der absolute Social-Media-Jackpot wäre, wenn ein Influencer in deiner Branche deinen Content teilt. So erkennen auch andere dich als Experte für dein Thema an, und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass deine Seite organisch verlinkt wird. Yeah, neue Backlinks!

So wirst du online gefunden – Zusammenfassung

Du willst das Internet nutzen, um mehr potenzielle Kund*innen zu erreichen? Und du hast dafür kein unbegrenztes Budget zur Verfügung? Dann ist die Suchmaschine dein neuer bester Freund! Google & Co. sind mit Abstand der beste Kanal für die Neukundenakquise, weil fast 90 % aller Menschen im Internet nach Dienstleistungen und Produkten suchen.

Um bei Google ganz oben zu stehen, musst du zunächst einmal herausfinden, für welche Keywords (= Suchanfragen) du mit deiner Webseite im Internet auffindbar sein musst: Welche Begriffe verwendet deine Zielgruppe, um nach deinen Dienstleistungen und/oder Produkten zu suchen?

Bild eines Artikels darüber, wie man online von Kunden gefunden wird.
Ohne Suchmaschinenoptimierung hast du keine Chance, für deine relevanten Suchanfragen Top-Positionen zu erreichen.

Das weißt du nicht? Keine Panik: Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du die richtigen Keywords für deine Website findest. Nach der Recherche kommt die Umsetzung: Wenn du online mehr potenzielle Kund*innen erreichen willst, musst du Content schreiben, der für die Suchmaschine optimiert ist. Wie das geht, zeige ich dir hier.

Wenn du schnell Reichweite aufbauen und Leads generieren willst, solltest du darüber nachdenken, dir deine Website-Texte von einem Profi schreiben zu lassen. Wenn du schon Texte hast, die dir gut gefallen, die über Google aber nicht funktionieren, kannst du diese auch überarbeiten lassen.

Tipps vom Profi

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wenn du keine Ahnung hast, wo du mit der Optimierung deiner Webseite anfangen sollst, und/oder keine Zeit, dir das notwendige Wissen anzueignen, helfe ich dir sehr gerne dabei!

Ich bin seit über 7 Jahren als SEO-Texterin tätig und coache Unternehmen und Selbstständige auf dem Weg zu hervorragenden Google-Rankings. Schreib mir einfach eine Nachricht und wir überlegen in einem kostenlosen Erstgespräch, wie ich dir am besten helfen kann. 🙂

Jetzt sichtbar werden!

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Kunden gewinnen für Finanzberater – 7 todsichere Tipps!

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Steile These, oder? Stimmt auch nicht ganz. Denn je nach Größe des Unternehmens fließt oft sogar sehr viel Budget in Marketingmaßnahmen und Kundenakquise. Das Problem ist nur, dass Marketing im Finanzsektor trotz der Vielfalt und Komplexität der Branche immer irgendwie gleich aussieht: Firmenschilder, schicke Visitenkarten, eine 08/15-Website und eine Google-Ads-Kampagne pro Quartal.

Dabei ist Kunden gewinnen im Finanzsektor eigentlich einfacher als in jeder anderen Branche.

Warum? Ganz einfach: Weil Ihre potenzielle Kundschaft bereits weiß, dass sie ein Problem hat. Jetzt müssen Sie sie nur noch davon überzeugen, dass IHR Angebot dieses Problem löst!

1. Nutzen Sie Storytelling!

Menschen lieben Geschichten. Deshalb ist Storytelling das älteste Marketinginstrument der Welt. Storytelling holt den Verbraucher dort ab, wo er steht: Mitten im Leben, belastet mit Verantwortung, Ängsten und Nöten. Als Finanzberater oder Versicherungsmakler könnten Sie ihm jetzt eine fancy Produkt-Präsentation zeigen. Oder Sie bieten ihm die Lösung an, indem Sie ihm seine eigene Geschichte erzählen – aber mit Happy End.

Geschichten funktionieren seit Jahrhunderten, weil sie im Kern simpel sind: Es gibt immer einen Helden, der vor einem (scheinbar) unlösbaren Problem steht, und einen Mentor (z.B. Frodo und Gandalf). Der Mentor steht dem Helden zur Seite und gibt ihm die Instrumente/vermittelt ihm die Fähigkeiten, die er braucht, um das Problem zu lösen.

Am Ende ist der Held nicht nur erfolgreich, sondern er ist im Verlauf der Geschichte auch ein anderer Mensch geworden: Er ist durch eine Transformation gegangen.

Unser Held ist Ihr potentieller Kunde (und seine Familie).

Das Problem ist das „Warum?“ Ihres Kunden (z.B. Angst vor Altersarmut, Finanzierungswunsch, mehr Gewinn beim Sparen usw.)

Unser Mentor, das sind SIE. Sie geben Ihrem Kunden die Ressourcen (Ihre Finanzdienstleistung), die er braucht, um sein Problem zu lösen.

Kaufentscheidungen werden im Bauch getroffen

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Kunden sich mit teuren Analysen und fancy Charts fangen lassen. Denn seien wir ehrlich: Nur einer von 99 potenziellen Neukunden hat den Anspruch, die ETFs, die sein Rentenloch stopfen sollen, persönlich kennenzulernen.

In Wahrheit kauft er nämlich nicht den Aktiensparplan, sondern etwas viel Menschlicheres: Er kauft das Gefühl von Sicherheit. Das Gefühl, seine Zukunft aktiv zu verbessern.

Es geht also nicht darum, ihm das Produkt zu erklären, sondern ihm zu erklären, was dieses Produkt für ihn tut. Oder mit den Worten von Alexander Christiani, dem Meister des Storytelling:

Kunden lieben Klarheit und hassen VerwirrungSie kaufen deshalb nicht das beste Produktsondern ein gutes, das sie sofort verstehen!

Alexander Christiani, Storytelling-Papst

2. Kundengewinnung lebt von Bildern

Der Schlüssel zur Neukundenakquise für Finanzdienstleister liegt in der Kommunikation. Wichtig ist aber, dass wir NICHT das Produkt kommunizieren, sondern dass wir dem Kunden ein Bild davon malen, was dieses Produkt für ihn tut.

Wir müssen das Gefühl der Sicherheit durch Texte, Bilder, Grafiken und/oder Videos erlebbar machen. Mit anderen Worten: Wir müssen die Sparpläne und ETFs in das weiche Polster verwandeln, auf das sich der Kunde nach einem arbeitsreichen Tag niederlegt und von seiner sorgenfreien Pension träumt.

Wir müssen Finanzdienstleistungen erlebbar machen. Wir müssen Geschichten erzählen.

Die „Spießer-Werbung“ der LBS (2003) ist auch heute noch eines der besten Beispiele dafür, wie Finanzwerbung Emotionen wecken und die potenzielle Kundschaft beim Bauchgefühl packen kann:

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Gute Beispiele für Storytelling im Finanzsektor

Storys funktionieren als Marketingmaßnahme für Finanzberater deshalb so gut, weil sie es schaffen, ein gesichtsloses, graues Produkt zu humanisieren und das Publikum bei ihren Gefühlen zu packen. Der mobilen Bank N26 zum Beispiel gelingt es mit ihrem Youtube-Kanal hervorragend, die Kundschaft bei der Hand zu nehmen, und ihnen Hilfestellung in alltäglichen Finanzfragen anzubieten.

Kurze Videoclips darüber, was eine Hochzeit kostet, wie Sparen als Paar funktioniert, und wieviel Geld man für eine Renovierung einplanen muss, bieten wertvolle Informationen und positionieren N26 ganz nebenher als Marke in den Köpfen der potenziellen Kundschaft:

Youtube-Kanal von N26 als Beispiel für gutes Marketing für Finanzdienstleister.
N26 gelingt es, Neukunden über Youtube anzusprechen, indem sie typische Alltagsprobleme in kurze Videoclips verwandeln.

Viele Finanzdienstleister, die Storytelling bereits erfolgreich einsetzen, machen es eher subtil. Sie setzen auf informationsbasiertes Marketing, bieten dem Publikum einen Mehrwert und blenden ihre Bankkarte oder ihr Logo nur beiläufig ein. Das funktioniert zwar (sehr gut sogar), aber erfolgreiches Online-Marketing für Finanzberater, Banken und Versicherungen MUSS nicht subtil sein. Auch hier ist N26 ein gutes Vorbild:

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Der N26 gelingt es, in 20 Sekunden eine ganze Geschichte mit Problem, Wendepunkt und Happy End zu erzählen. That’s it!

20 Sekunden und der kürzeste Plot der Welt: Eine junge Frau will ein Konto eröffnen. Sie ist sichtlich genervt, hat wenig Zeit. Aber die großen, konservativen Bankhäuser mit ihren Schaltern und arbeitnehmerunfreundlichen Öffnungszeiten erschweren ihr dieses Vorhaben.

Und jetzt, der Wendepunkt, die Lösung des Konflikts: Bei N26 kann sie ihr Konto online in nur 8 Minuten eröffnen! Am Ende hat sie ihr neues Konto noch vor allen anderen, die sich jetzt weiter die Beine in den Bauch stehen müssen. BÄMM! In your face, bitches!

3. Verbinden Sie Finanzen mit Emotionen!

ETFs und Dividenden mögen Tradern Begeisterungsschreie entlocken, aber für Max und Erika Mustermann bleiben sie ein Brief mit 7 Siegeln. Die Aufmerksamkeit des Ehepaars Mustermann erregen Sie als Berater nur dann, wenn Sie ihre Finanzvorsorge an das koppeln, was sie bewegt: ihre Lebensträume.

Ob es das Eigenheim mit Garten, die Weltreise oder die Gründung des eigenen Unternehmens ist: Jeder Mensch hat den EINEN großen Traum, das EINE mutige Vorhaben. Und wie zeigen wir Max und Erika jetzt, dass ihr Traum mit unserer Hilfe wahr werden kann? Ganz einfach: Indem wir ihnen jene Menschen zeigen, die ihren Traum mit unserer Hilfe bereits wahrgemacht haben.

Die U.S. Bank verfolgt diese Strategie z.B. sehr erfolgreich auf ihrem Instagram-Kanal, wo sie den Lebensträumen ein Gesicht und eine Geschichte geben. So wird Marketing für Finanzdienstleister menschlich. Und menschlich heißt: erfolgreich.

Screenshot des Instagram-Auftritts der U.S. Bank als Beispiel dafür, wie Finanzberater Kunden gewinnen können.
Mit persönlichen Schicksalen und Lebensträumen erreichen Sie Ihre Traumkund:innen viel leichter als mit Charts und Statistiken.

4. Lernen Sie Ihre Zielgruppe kennen!

In Sachen Finanzdienstleister-Werbung denken wir an verstaubte Werbeslogans und ellenlange Zahlenreihen. Dass es auch anders geht, beweist der schwedische Zahlungsanbieter KLARNA. Auf dem KLARNA-Instagram-Kanal geht es auch um die Vorteile, die das Bezahlsystem seinen Kunden bietet.

Es geht aber auch darum, welche Essentials in die Urlaubstasche gehören, welche Farben 2021 voll im Trend liegen, und wie wichtig der Generation Z das Thema Nachhaltigkeit ist.

KLARNA beweist seiner Zielgruppe: Wir kennen deine Welt nicht nur, wie sind ein Teil davon. Wir wissen, was dich bewegt. Denn uns bewegt das auch.

5. Werden Sie online sichtbar!

Die digitale Transformation macht auch vor der Finanzbranche nicht Halt. Online-Signaturen, Self-Service und Video-Beratungen sind nur ein paar Beispiele dafür, dass die Zukunft der Finanzdienstleistung vor allem eines ist: digital. Das Problem: Während Banken und Versicherungen damit beschäftigt sind, ihre Dienstleistungen entsprechend auszubauen, vergessen sie dabei häufig ihre Webseite.

Und das ist ein fataler Fehler! Denn die Kunden, die Sie als Finanzberater anziehen möchten, nutzen die Suche über Google und andere Suchmaschinen, um sich über Finanzdienstleistungen zu informieren und eine Vorauswahl der Anbieter zu treffen. Beraterinnen und Berater, die ihre Website vernachlässigen, verschenken folglich Neukunden.

Clevere Finanzdienstleister lassen sich online von Ihrer Zielgruppe finden, anstatt auf Kundenempfehlungen und Mundpropaganda zu hoffen. Das gelingt, indem Sie Ihre Website-Texte für Suchmaschinen optimieren (lassen).

Wer sich abhebt, gewinnt!

Geben Sie doch mal „Lebensversicherung abschließen“ bei Google ein. Was sehen Sie? Meine SERPs sehen so aus: Drei Google-Ads oben, eine unten, und auf den Anbieterseiten in den organischen Suchergebnissen sieht auch alles gleich aus: Staubtrockener Text, Bilder von glücklichen Familien, Tabellen, Zahlen und Statistiken, die vor dem Rentenloch und Altersarmut warnen. Hier ein paar Auszüge:

Die kapitalbildende Lebensversicherung ist das beliebteste Finanzprodukt der Deutschen.“ Aha.

Durch eine Ab­lebensversicherung lässt sich zumindest die finanzielle Komponente absichern.“ Soso.

Wir haben unsere Kapitalanlagen nach einem innovativen Bewertungsmodell evaluiert.“ Glückwunsch! 

Kein Wunder, dass Erika und Max Mustermann beim Gedanken an Versicherungen, Altersvorsorge und Sparpläne nur die unförmige graue Masse sehen. Keiner der Anbieter sticht heraus, keiner packt Max und Erika da, wo sie die Kaufentscheidung treffen: am Bauchgefühl. Also schieben die Mustermanns ihre finanzielle Zukunft auf die lange Bank.

6. Investieren Sie in Ihre Webseite!

Auf den meisten Finanzdienstleister-Websites finden wir generische, ellenlange Texte, die selbst den motiviertesten Interessenten in die Flucht schlagen. Kein Wunder, dass Marketing für Finanzdienstleister so nicht funktioniert. Immerhin setzen sich die meisten Menschen ohnehin nicht gerne mit Finanzen auseinander. Aus diesem Grund verpacken gute Geschichtenerzähler dieses komplexe Thema in Szenarien, mit denen die potenzielle Kundschaft sich problemlos identifizieren kann.

Auf den Punkt. Einprägsam. Überzeugend!

Verschonen Sie Ihre Kundschaft mit komplizierten Erklärungen, Hintergrundgeschwafel und Statistiken. Diejenigen, die darauf wirklich Wert legen, werden diese Informationen ohnehin einfordern. Im Vordergrund steht nicht das Produkt, sondern der Bedarf/das Problem des Kunden.

Packen Sie ihn da, wo die Emotionen liegen: Bei der Angst vor einem fremdbestimmten Lebensabend, bei dem Traum von der eigenen Bar auf Mallorca. Malen Sie diesen Traum in den schönsten Farben. Und dann reichen Sie ihm den Zauberstab, der alles wahr macht: Ihre Dienstleistung!

Ohne SEO-Strategie geht es nicht!

Die besten Website-Texte bringen keine Neukunden, wenn Google Ihre Seite nicht findet. Und genau das wird passieren, wenn Sie keine Suchmaschinenoptimierung (SEO) einsetzen. Es geht also nicht nur darum, eine gute Geschichte zu erzählen, sondern Sie müssen diese Geschichte auch für Google erzählen. Ihr Ziel ist klar:

Sie wollen mit Ihrer Webseite bei Google ganz oben angezeigt werden, wenn jemand Keywords wie „Geldanlage Möglichkeiten„, „schnell Vermögen aufbauen“ oder „Rentenlücke schließen“ bei Google oder anderen Suchmaschinen eingibt.

Idealerweise sollten Ihre Inhalte es sogar auf die beste der organischen Positionen schaffen: das Featured Snippet! Wie Featured Snippet Optimierung funktioniert, können Sie hier nachlesen.

Screenshot von einem Featured Snippet zum Thema Finanzdienstleister-Werbung.
Finanzdienstleistern, die es schaffen, für ihre relevanten Keywords ein Featured Snippet zu bekommen, sind hochwertige Leads über Google garantiert.

7. Nutzen Sie Social Media RICHTIG!

Viele Finanzdienstleister, die mit Online-Marketing erfolgreich auf Kundenakquise gehen wollen, stürzen sich instinktiv auf Instagram, Facebook, TikTok, Twitter oder YouTube. Das ist zwar verständlich, aber nicht langfristig gedacht. Neukundenakquise über Social Media kann für Finanzdienstleister ganz hervorragend funktionieren. Aber dafür braucht es viel Expertise, Zeit und eine sehr gute Strategie. Mehr Informationen dazu, in welchen Branchen Social-Media-Marketing am besten funktioniert, finden Sie hier.

Qualität statt Quantität

In Sachen Social-Media-Marketing für Banken, Versicherungen & Co. ist weniger mehr. Sporadisch bespielte Präsenzen auf Facebook, Twitter oder Instagram hauen Ihre Zielgruppe nicht vom Hocker, bedeuten aber trotzdem Aufwand für Ihr Marketing-Team. Diese Ressourcen können Sie besser einsetzen! Zum Beispiel, indem Sie sich auf einen oder maximal zwei Kanäle konzentrieren und dort ALLES geben!

Ein Kanal, den Sie als Finanzdienstleister auf jeden Fall nutzen sollten, ist LinkedIn. Nicht nur weil LinkedIn mit 706 Millionen Mitgliedern das größte Online-Berufsnetzwerk der Welt ist, sondern weil es auch für Branchen funktioniert, die über Social Media in der Regel weniger Sichtbarkeit erreichen. Ähnliches gilt für das deutsche Berufsnetzwerk Xing.

Wichtig für Ihre Präsenz auf LinkedIn und/oder Xing sind ein aussagekräftiges Unternehmensprofil mit konsistentem Branding, sowie leicht auffindbare Unternehmensinfos und ein Claim, der Ihre Zielgruppe neugierig macht und sich mit clever platzierten Widerhaken in ihrem Gedächtnis verankert.

Meme zum Thema Online Marketing für Finanzdienstleister
Erfolgreiches Online-Marketing für Finanzdienstleister konzentriert sich auf jene Kanäle, die einen echten Mehrwert bringen!

So gewinnen Finanzberater Kunden via Suchmaschinenmarketing

Finanzdienstleister, die über Suchmaschinen von potenziellen Kunden gefunden werden und diese Besucher zu Leads machen wollen, brauchen Website-Texte, die sowohl für den Kunden, als auch für Google geschrieben sind. Hier gehen Storytelling und SEO-Texte die optimale Symbiose ein:

Was der Leser liebt, das liebt auch Google!

Aber um bei Google nach ganz oben zu kommen, muss der Content nicht nur strategisch geplant und speziell für Suchmaschinen geschrieben werden, sondern Ihre Webseite muss

Wie Finanzberater Kunden gewinnen – Zusammenfassung

Social Media und Google bzw. auch andere Suchmaschinen sind für Finanzdienstleister der ideale Marketingkanal, da der größte Teil der Zielgruppe sich zunächst einmal online informiert. Aber genau hier liegt das Problem: Die meisten Anbieter nutzen die große Chance, die das Online-Marketing bietet, nicht richtig, sondern überfordern und langweilen potenzielle Kunden lieber mit staubtrockenen Texten und komplizierten Statistiken.

Wer aus der grauen Masse herausstechen und sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen will, sollte für die Kundenakquise auf Storytelling setzen:

Kunden gewinnen über SEO

Lassen Sie sich online von Ihren Traumkund:innen finden!
Select SEO

Storytelling funktioniert hervorragend über Social Media, sofern man es richtig macht (mehr Informationen). Von langfristig höheren Besuchszahlen und besseren Leads profitieren aber vor allem jene Finanzdienstleister, die Storytelling-Techniken und Suchmaschinenoptimierung kombinieren und ihre Webseite dadurch zum Neukundenmagneten machen. So funktioniert Kundengewinnung für Finanzberater!

Premium Texte für Premium Leads

Als Conversion-Texterin nutze ich seit Jahren Storytelling-Techniken, die nachweislich auch über Google sehr gut funktionieren. In den letzten 7+ Jahren habe ich für meine Kundinnen und Kunden, unter denen auch Finanzdienstleister sind, für zahlreiche stark umkämpfte Keywords Positionen auf der ersten Seite bei Google erreicht, in vielen Fällen sogar Featured Snippets. Die folgenden Beispiele sind im Rahmen meiner Tätigkeit für den HEROLD-Blog (1 und 2) und im Auftrag einer Software-Firma (3) entstanden:

(1) Was kostet eine Bestattung?
(2) Warum Theo seine Leiche der Anatomie überlässt
(3) Der VPN-Zugang, der vergessen wurde

Kontaktieren Sie mich gerne für ein kostenloses Erstgespräch, damit auch Sie mit Storytelling durchstarten und dauerhaft hochwertige Leads generieren können!

Wir starten damit, dass ich dir das Herz breche: Wenn du für deine relevanten Keywords bei Google ganz oben ranken willst, reicht es nicht, gute SEO-Texte zu schreiben. Damit erfährt Google nämlich nur von DIR, wie gut deine Texte sind. Google braucht aber die Versicherung, dass deine Inhalte WIRKLICH gut sind. Und diese Versicherung holt die Mutter aller Suchmaschinen sich über Backlinks. Backlinks kannst du kaufen. Aber das ist teuer und riskant. Deshalb zeige ich dir jetzt, wie du (fast) ohne Risiko kostenlose Backlinks generieren kannst.

Inhaltsverzeichnis

Gehen wir einen Schritt zurück: Was sind eigentlich Backlinks?

Backlinks sind Links von anderen Webseiten, die auf deine Webseite verweisen.

Wenn eine Website viele Backlinks (auch: Rückverweis) hat, dann werten Google und andere Suchmaschinen das als positives Signal. Sie ermitteln dadurch den sog. Page Rank einer Seite. Der Page Rank ist ein Bewertungs-Algorithmus und sagt im Prinzip aus:

Je mehr eingehende Links eine Seite hat, desto wichtiger ist sie.“

Damit keine Verwirrung entsteht: Der Page Rank ist NICHT das Google Ranking. Es ist nur einer von rund 200 Ranking-Faktoren, die darüber entscheiden, ob deine Webseite bei Google nach oben kommt oder nicht. Das heißt aber nicht, dass du den Page Rank vernachlässigen darfst.

Fakt ist nämlich: Allein durch hochwertigen Content an die Spitze der SERPs zu kommen, ist möglich. Aber es ist ein verdammt langer, steiniger Weg. Und gezielter Backlinkaufbau ist, wenn du es korrekt machst, eine clevere Abkürzung (mehr Infos zum Page Rank).

Warum sind Backlinks wichtig?

Backlinks aufbauen ist ein wichtiger Teil der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Genauer gehören sie in den Bereich der OffPage-Optimierung. Die OffPage-Optimierung bezeichnet alle Maßnahmen, die du außerhalb deiner Webseite ergreifst, um dein Google-Ranking zu verbessern.

Backlinks aufzubauen ist wichtig, weil du Google dadurch die Relevanz deiner Seite für bestimmte Keywords mitteilst. Indem du gute Backlinks aufbaust, baust du dir bei Google also sozusagen einen Expertenstatus für deine Themen auf. Erst dann fängt die Suchmaschine an, deine Webseite tatsächlich auch für jene Keywords auszuspielen, die für dich und deine Dienstleistung relevant sind.

Was sind gute Backlinks?

Nicht jeder Backlink ist gleich gut. Eine Webseite gilt für Google als relevant, wenn sie viele hochwertige eingehende Links hat. Ein guter Backlink ist ein Backlink, der natürlich oder „organisch“ entstanden ist. Das bedeutet, dass die verlinkende Webseite diesen Link „freiwillig“ gesetzt hat, weil der Content auf der Zielseite (deiner Seite) ihren eigenen Lesern einen echten Mehrwert bietet.

Gute Backlinks von anderen Seiten zeigen Google, dass deine Seite qualitativ wertvoll ist.

Das Gegenteil eines guten, natürlichen Rückverweises ist der gekaufte Backlink. Das bedeutet, du gibst jemandem Geld dafür, dass er deine Webseite auf anderen Webseiten verlinkt.

Das Kaufen von Backlinks verstößt gegen die Google Guidelines und kann im schlimmsten Fall mit massivem Sichtbarkeitsverlust abgestraft werden. Um organische von gekauften Backlinks zu unterscheiden, achtet Google bei Backlinks auf eine Reihe von Kriterien:

  • Relevanz: Der gesetzte Link muss zum Inhalt der Seite/des Artikels passen. Er muss sich natürlich und organisch in den Lesefluss einfügen und muss für den User nachvollziehbar sein.
  • Domänen-Autorität: Die verlinkende Webseite sollte eine möglichst hohe Autorität haben. Je höher die Autorität der Seite (1-100), desto mehr vertraut Google ihr.
  • Natürliche Verlinkung: Es ist wichtig, dass nicht alle Rückverweise mit den gleichen harten Ankertexten gesetzt werden. Der Ankertext sollte natürlich sein. Anstelle der nackten Domäne (z.B. „www.select-seo.at“) wäre z.B. besser: „hochwertige Texte für hochwertige Leads“.
  • Dofollow: Gute Backlinks sind solche, denen Google auch folgen darf. Sie werden also mit dem Attribut „follow“ anstelle von „nofollow“ ausgestattet.
  • Traffic: Je mehr organischen Traffic eine Seite generiert, desto wertvoller ist ihr Backlink.

Wie funktionieren Backlinks?

Stell dir vor, du stehst auf einem Marktplatz und schreist deinen Namen. So richtig, richtig laut. Was passiert? Bestenfalls halten die Leute dich für ein bisschen komisch und gehen schnell an dir vorbei. Im schlimmsten Fall rufen sie wegen Lärmbelästigung die Polizei.

Auf jeden Fall geht niemand zu dir hin und sagt: „Hey unbekannter Mensch, warum schreist denn du deinen Namen? Kannst du was Besonderes? Sollte ich vielleicht auch deinen Namen schreien?

Genau so geht es Google, wenn eine neue Webseite online geht, die nirgendwo bekannt ist. Die Suchmaschine muss sich dann erst einmal davon überzeugen, dass die angebotenen Inhalte dem User einen echten Mehrwert bieten. Und das dauert manchmal Monate, in denen du das Gefühl hast, dass Google deine Seite überhaupt nicht findet.

Meme zum Thema Backlinks aufbauen
Der Weg zur Sichtbarkeit bei Google ist lang und steinig. Verweise von anderen Seiten können dein Ranking pushen.

Also, wie helfen dir Backlinks aus diesem Dilemma? Ganz einfach: Stell dir wieder wieder vor, du stehst auf dem Marktplatz und schreist deinen Namen. Aber jetzt stellt sich plötzlich jemand dazu und schreit auch deinen Namen. Und noch jemand, und noch jemand. Und alle schreien deinen Namen. Denken die Leute jetzt immer noch, dass du komisch bist? Oder rufen sie die Polizei?

Nein. Denn jetzt sind sie neugierig geworden. Sie beobachten das Ganze und oder gehen vielleicht sogar zu einem von deinen Supportern hin, zupfen ihn am Ärmel und sagen: „Entschuldigen Sie, was hat es denn mit diesem Namen auf sich, den Sie die ganze Zeit schreien? Sollte ich den kennen?“ Vielleicht bekommen sie sogar Lust, mitzuschreien. Und genau so funktionieren Backlinks bei Google.

Meme zum Thema kostenlose Backlinks aufbauen
Backlinks aufbauen ist wichtig, damit Google sieht, dass deine Webseite relevant ist. Und Relevanz ist ein Ranking-Faktor.

Voraussetzungen für den Backlink-Aufbau

Viele frisch gebackene Websitebetreiber machen den Fehler, auf Backlink-Jagd zu gehen, BEVOR ihre Webseite dafür bereit ist. Wenn du dauerhaft hochwertige Backlinks aufbauen willst, ist es aber extrem wichtig, dass deine Seite schon in dem Moment, in dem du den ersten Rückverweis bekommst, für den User und für Suchmaschinen optimiert ist.

Und das aus einem einfachen Grund: Rückverweise von hochwertigen Webseiten helfen dir zwar dabei, User und Google auf deine Seite aufmerksam zu machen. Aber „abliefern“ muss deine Seite dann schon selbst. Mit anderen Worten:

Backlinks pushen nur das Google-Ranking von Seiten, die TATSÄCHLICH wertvolle Inhalte und eine optimale User Experience bieten.

1.000 Backlinks helfen dir nicht, wenn deine Webseite nicht gut ist. Im Gegenteil!

Bei einer qualitativ minderwertigen Seite, die viele eingehende Links hat, vermutet Google schneller Linkkauf, als du „Unfair!“ sagen kannst. Anstatt dieses Risiko einzugehen, solltest du also lieber die Voraussetzungen dafür schaffen, dass andere Webseitenbetreiber deinen Content gerne und mit gutem Gewissen verlinken. Das schaffst du, indem du

Wertvoller Content generiert wertvolle Backlinks

Der natürliche Linkaufbau steht und fällt mit deinem Content. Schließlich musst du etwas anzubieten haben, wenn du möchtest, dass andere auf deine Seite linken. Außerdem bewertet Google Backlinks auf informative Content-Seiten höher als Backlinks auf die Start- oder die Kontaktseite. Der Weg einer natürlichen Verlinkung sieht normalerweise so aus:

  1. Ein Webseitenbetreiber findet deinen Content/wird auf deinen Content aufmerksam gemacht (dazu später mehr).
  2. Er findet, dass deine Inhalte hochwertig, informativ und unique sind.
  3. Er setzt einen Backlink zu deiner Contentseite, um die Inhalte mit seinen Leser*innen zu teilen.
  4. Auf deiner Contentseite stellst du weitere Links bzw. CTA-Elemente zur Verfügung, die auf spezifische Unterseiten (z.B. dein „Über mich“, deine Preise und/oder deine Produkte bzw. dein Leistungsangebot) linken.

Wenn du gute Backlinks aufbauen und bei Google nach ganz oben willst, ist es also wichtig, dass du nicht nur gute Landingpages („Seiten“) anbietest. Für echte Reichweite und Inhalte, die andere gerne verlinken, brauchst du einen Blog oder Ratgeber („Beiträge“). Und jetzt kommt das Wichtigste:

Auf deinem Blog musst du Inhalte bieten, die nicht nur informativ, originell und sehr gut geschrieben sind, sondern sie müssen auch für Suchmaschinen optimiert sein.

Content für Suchmaschinen zu optimieren, kannst du lernen. Es dauert allerdings, bis du das Spiel aus Keyword-Recherche, Konkurrenz-Analyse, Suchintention und User Signals verstehst. Und um in der Profi-Liga zu spielen, braucht es viele Jahre Übung. Wenn du diese Zeit nicht investieren kannst oder möchtest, kannst du deinen SEO-Content kaufen.

Meme zum Thema kostenlose Backlinks aufbauen
Du willst Backlinks generieren? Dann brauchst du guten Content! Und dafür brauchst du einen Bog. Grafik: (c) Nele Nikolaisen

Backlinks aufbauen – 6 bewährte Strategien

Du lernst gleich 6 bewährte Strategien für den kostenlosen Backlink-Aufbau kennen. Immer daran denken: kostenlos! Und kostenlos heißt in der Regel: arbeitsintensiv. Deshalb solltest du sicher sein, dass du den Backlink wirklich, wirklich haben willst. Bevor du also in den Kontakt mit dem Webseitenbetreiber trittst, machst du am besten den Check, wie gut die Domänen-Autorität ist (hier geht’s zum kostenlosen Domain Authority Checker von ahrefs).

Je höher der Wert (1 bis 100), desto besser die Domäne und desto wertvoller der Link. Bevor es ans Eingemachte geht, habe ich noch ein paar wichtige Informationen über das sog. „Linkprofil“ zusammengestellt. Wenn du lieber direkt zu den 6 Strategien springen willst, einfach klicken:

  1. Backlinks aufbauen durch Social Signals
  2. Fresh Content für themenrelevante Artikel anbieten
  3. Broken Links finden und Ersatz anbieten
  4. Veraltete Inhalte sanieren
  5. Branchenportale und Webkataloge
  6. Gastartikel und Linktausch

Achte auf dein Linkprofil

Bevor wir uns anschauen, wie du auch ohne Budget Backlinks generieren kannst, müssen wir noch kurz über das sog. „Linkprofil“ sprechen. Als Linkprofil bezeichnen Profis die Gesamtheit aller Backlinks, die eine Domäne erhält. Um das Linkprofil einer Webseite zu bestimmen, prüft Google, um welche Art von Backlinks es sich handelt, und wo diese Backlinks herkommen. Am liebsten mag die Mutter aller Suchmaschinen Linkprofile, die ausgewogen sind.

Linkprofil und Diversität

Ein ausgewogenes Linkprofil entsteht, indem du dich in Sachen Link Building breit aufstellst. Verlass dich nicht darauf, dass deine guten Inhalte alleine dir ein gutes Linkprofil bescheren, sondern hilf aktiv nach!

Vor allem in Branchen mit starkem Wettbewerb ist es wichtig, dass dein Linkprofil mindestens so gut und so ausgewogen ist wie das deiner Konkurrenz. Um ein ausgewogenes Linkprofil für deine Webseite aufzubauen, solltest du

  • dich beim Backlink-Aufbau nicht auf ein paar wenige Domäns konzentrieren. Es ist super, wenn Freunde und Bekannte dir aushelfen wollen. Aber übertreib es nicht!
  • eine gute Mischung aus „harten“ und „weichen“ Verlinkungen haben (hart = Link auf deine nackte URL, weich = „beschreibender“ Ankertext, der aus mehreren Keywords besteht).
  • darauf achten, dass zwar überwiegend, aber nicht nur dein Content verlinkt wird. Auch Verlinkungen aus Branchenportalen sind wichtig und gehören in dein Linkprofil.
  • die Backlinks nicht alle auf einmal, sondern nach und nach aufbauen. Seit dem Penguin-Update kann Google unnatürliche Muster erkennen und straft dies rigoros ab.

Backlinks der Konkurrenz herausfinden

Du willst deine Webseite als Kanal für die Kundenakquise nutzen? Dann ist es sehr wichtig, dass du die Backlinks deiner Konkurrenz herausfindest. Denn solange du Google kein vergleichbares Backlink-Profil anzubieten hast, werden deine Wettbewerber dich im Kampf um die besten Positionen in den SERPs wahrscheinlich immer schlagen. Hierfür gibt es sowohl kostenpflichtige als auch kostenlose Tools.

Kostenpflichtige Backlink Checker

In vielen kostenpflichtigen SEO-Tools ist der Backlink Checker bereits integriert. Wenn du planst, deine Webseite auf eigene Faust für Suchmaschinen zu optimieren, ist diese Investition früher oder später ohnehin notwendig. Empfehlenswerte Tools mit Backlink Checker sind z.B.:

  • Ahrefs
  • moz.com
  • SEMRush
  • Majestic SEO
  • SISTRIX
  • Searchmetrics

Kostenlose Backlink-Checker

Meine erste Anlaufstelle für die Überprüfung von Backlinks ist die Search Console. Mit der SC kannst du allerdings nur dein eigenes Linkprofil checken. Um das Profil von anderen Seiten zu überprüfen, gibt es ein paar kostenlose Möglichkeiten. Auch manche der oben genannten kostenpflichtigen Tools bieten den Backlink Check kostenlos an:

1. Backlinks aufbauen durch Social Signals

Ob Social Media für Unternehmen sinnvoll ist oder nicht, ist umstritten. Ich sehe das so: Wenn es um die Kundenakquise geht, ist SEO für Unternehmen sicher der bessere Kanal. Aber für’s Link Building können Social Signals Gold wert sein. Social Signals entstehen, wenn z.B. einer deiner Blogartikel in den Sozialen Medien (Facebook, Instagram, Twitter und Co.) geteilt und geliked wird.

Diese Signale fließen zwar nicht in den Google-Algorithmus ein, aber sie helfen dir auf andere Weise: Sie machen Menschen mit Reichweite auf dich aufmerksam.

Positioniere dich auf Social Media als Expert*in für ein bestimmtes Thema und biete originelle, wertvolle Inhalte an.

Wenn du es richtig machst, werden (andere) Influencer bzw. eine Autorität in einem bestimmten Bereich auf dich aufmerksam und teilen deinen Content. Auf diese Weise nehmen dich dann wieder andere als Expert*in wahr und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie deine Seite in ihrem eigenen Blog verlinken. Et voilà: Ein neuer Backlink!

2. Fresh Content anbieten

Für erfolgreiches Link Building reicht es leider nicht aus, darauf zu warten, dass andere von selbst merken, wie gut deine Inhalte sind. Je bekannter deiner Webseite wird und je höher deine Domain Authority steigt, desto mehr organische Backlinks wirst du zwar bekommen. Aber bis dahin musst du eben noch etwas nachhelfen.

Eine bewährte Strategie, um einen Backlink zu bekommen, ist zum Beispiel, anderen Webseitenbetreibern Content anzubieten.

Allerdings nicht im Sinne eines Linktauschs oder eines Gastartikels (dazu kommen wir später noch), sondern in Form von „fresh Content“. Nehmen wir an, du hast einen Blogbeitrag darüber geschrieben, wie man es verhindert, dass eine E-Mail im Spam-Ordner landet. Jetzt machst du dich konkret auf die Suche nach Artikeln, die zu diesem Thema passen (z.B. „So richten Sie einen Newsletter ein“ oder „10 Tipps für erfolgreiches E-Mail-Marketing„), und schaust nach, ob dein Thema dort ebenfalls erwähnt wird.

Nein? Bingo! Jetzt kannst du dem Inhaber der Webseite anbieten, für seinen Artikel einen zusätzlichen Abschnitt darüber zu schreiben, wie man es verhindert, dass E-Mails im Spam-Ordner landen.

Damit bekommt er gratis frischen Content für seine Seite und steigert den Wert seines Beitrags. Und du kannst im Gegenzug darum bitten, dass er in den Abschnitt, den du für ihn verfasst hast, einen Dofollow-Link auf deinen Artikel setzt. Et voilà: Ein neuer Backlink!

Mit dem Broken Link Building kommen wir zu einem Klassiker im Off-Page SEO. Bei großen Webseiten, die viel Content haben und ein sehr buntes Linkprofil, ist es fast unvermeidlich, dass manche externen Verlinkungen verloren gehen. Das passiert z.B., wenn die Zielseite den verlinkten Inhalt offline nimmt, ohne eine Weiterleitung einzurichten. Der gesetzte Backlink führt dann auf eine 404-Seite, was aus SEO-Sicht ungünstig ist.

Deine Aufgabe ist es jetzt, Webseiten mit einer hohen Domain Authority in deiner thematischen Nische ausfindig zu machen, und diese Domänen auf Broken Links zu checken. Hast du welche gefunden, bietest du dem Seitenbetreiber deinen Inhalt als Ersatz für den verlorenen Inhalt an.

In vielen Fällen wirst du die Inhalte frisch erstellen müssen, damit sie auch wirklich ein hochwertiger Ersatz für den broken Link sind. Nicht vergessen: Niemand gibt dir für durchschnittliche, generische Texte einen Backlink!

Wie findet man Broken Links?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, um broken Links zu identifizieren. Wichtig ist auf jeden Fall, dass du Domänen in deiner spezifischen Nische findest. Nehmen wir an, deine Dienstleistung ist Webdesign. Um Webseiten in dieser Nische zu finden, die eine Menge Links bereitstellen, unter denen sicher auch einige 404-Fehler ausspucken, googelst du z.B.

Webseite erstellen + inurl:ressourcen
Webseite erstellen + “Guide”
Webdesign + “Anleitung”
Professionelle Website + “nützliche Links”

Wir probieren es mit „Webseite erstellen + Guide”: Nach vier Google-Ads und einer Reihe von Youtube-Videos erscheinen haufenweise Artikel, die z.T. sehr lang sind und viele Verlinkungen enthalten:

Screenshot von einer Suche nach Broken Links für Link Building
Die Suche nach Broken Links erfordert etwa Detektivarbeit. Aber es lohnt sich!

Diese URLs (oder auch die ganze Domäne, wenn sie thematisch zu deinem Bereich passt), kannst du jetzt auf broken Links checken. Dafür kannst du z.B. die Chrome-Erweiterung Check my Links oder die On-Premise-Anwendung Screaming Frog nutzen. Es gibt auch zahlreiche Tools, die dir die Suche nach broken Links erleichtern (hier findest du eine gute Übersicht mit 7 solcher Tools).

4. Update für veraltete Inhalte anbieten

Auf den meisten Websites gibt es „alte“ Inhalte. Branchen, die sehr schnelllebig sind und in denen sich Richtlinien von heute auf morgen ändern können, sind davon natürlich besonders betroffen. Ein gutes Beispiel dafür ist meine eigene Branche: In der SEO-Welt können Techniken, nach denen heute alle arbeiten, morgen schon überholt sein. In einem solchen Fall wäre ich persönlich froh, wenn mir jemand ein gratis Update für einen oder mehrere meiner Artikel anbietet.

Und genau so funktioniert die sog. Sanierungstechnik, um Backlinks aufzubauen: Du findest veraltete Inhalte (die Publikation sollte mindestens 1 bis 2 Jahre her sein) und bietest dem Seitenbetreiber an, sie gratis zu aktualisieren. Natürlich fügst du der Aktualisierung einen Backlink zu deiner Seite hinzu.

Wie findet man veraltete Inhalte?

Die einfachste Methode, um veraltete Inhalte in deiner Nische zu finden, ist es, deine relevanten Keywords zu googeln, und die Ergebnisse nach Datum zu sortieren. Wie man Google-Ergebnisse sortiert, kannst du hier nachlesen. Wenn du schon weißt, auf welcher Seite du gerne einen Backlink aufbauen möchtest, kannst du noch gezielter suchen, indem du folgendes in das Suchfeld eingibst:

site: beispielseite.de

Bei dieser Anfrage listet Google dir alle URLs der Domäne auf. Du musst sie dann nur noch nach Alter sortieren. Aber Vorsicht! Verschwende deine Zeit nicht mit zu alten Inhalten. Alles, was 3+ Jahre alt ist, ist für den Seitenbetreiber wahrscheinlich ohnehin nicht mehr interessant. Außerdem solltest du die Artikel gründlich lesen, um sicherzugehen, dass sie wirklich ein Update brauchen. Manche Seitenbetreiber updaten ihre Artikel nämlich, ohne das Datum der Publikation zu verändern.

5. Backlinks selbst setzen (Branchenportale u. Webkataloge)

Ja, du kannst Backlinks auch selbst eintragen. (Fast) ohne Recherche und ohne selbst Inhalte anbieten zu müssen. Das Zauberwort lautet: Branchenportale! Natürlich gibt es im Netz eine Vielzahl von Verzeichnissen, die dem User überhaupt keinen Mehrwert bieten. Diese gilt es zu meiden. Denn was für den User nicht wertvoll ist, das mag Google auch nicht. Konzentriere dich am besten auf Nischenverzeichnisse und branchenspezifische Directories.

Die Präsenz in Verzeichnissen ist v.a. für Unternehmen, die lokal gefunden werden wollen, extrem wichtig. Eintragungen in lokalen Firmenverzeichnissen und ein gut gepflegter GMB-Eintrag (Google My Business) sind die Grundvoraussetzungen für erfolgreiche lokale Suchmaschinenoptimierung.

Im folgenden Video stellt dir Alexander Rus von Evergreen Media ein paar Firmenverzeichnisse und Webkataloge vor, in denen du dir auf jeden Fall einen Backlink sichern solltest!

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6. Gastartikel schreiben/Linktausch

Gastartikel als Strategie für Backlink-Aufbau werden von Profis manchmal belächelt, aber das ist nicht gerechtfertigt. Für neue Webseiten, die noch keine oder nur wenige Rückverweise erhalten haben, sind Gastartikel eine sehr gute Möglichkeit, nicht nur Backlinks zu generieren, sondern gleichzeitig die eigene Expertise unter Beweis zu stellen. Außerdem ist diese Methode denkbar einfach: Du suchst dir eine Webseite in deiner Nische (Domänen-Autorität prüfen!) und fragst beim Betreiber an, ob er oder sie an einem hochwertigen Gastartikel interessiert ist.

Du musst im Vorfeld aber klar kommunizieren, dass du im Gegenzug für den kostenlosen Gastartikel einen Backlink zu deiner Seite setzen möchtest, und dass dieser Link auf dofollow bleiben muss. Nofollow-Links oder Backlinks in der Autorenbox bringen dir für das Link Building nämlich gar nichts.

Linktausch ist nicht per se schlecht

Du setzt mir einen Backlink und ich setze dir einen.“ So funktioniert Linktausch. Manche SEOs finden Linktausch fast so shady wie Backlinks kaufen, aber in Maßen macht ein solches Tauschgeschäft durchaus Sinn. Wichtig ist nur, dass du es nicht übermäßig betreibst (Qualität vor Quantität!), und dass die Webseiten, mit denen du Links tauschst, thematisch zu deiner Website passen.

Auch hier möchte ich noch einmal eine Lanze für Blogs brechen: Nirgendwo ist der Linktausch einfacher und eleganter als zwischen zwei (thematisch verwandten) Blogartikeln.

Aber Vorsicht! Übermäßigen Linktausch, hinter dem kein Mehrwert für den Leser steht, straft Google tatsächlich genauso ab wie den Link-Kauf.

Abschließende Tipps zum Backlink-Aufbau

  • Gib dir Mühe! Die Strategien zum Link Building, die wir soeben besprochen haben, basieren auf der Voraussetzung, dass du sehr, sehr guten Content schreibst. Achte darauf, dass du wirklich etwas zu sagen hast. Kopiere nicht von anderen, sondern sei unique!
  • Es bleibt ein Restrisiko. Die oben beschriebenen Strategien sind in Bezug auf die Google Guidelines so gut wie safe. Wenn du nicht auf organische Backlinks warten, sondern gezielt Backlinks aufbauen willst, bleibt aber immer ein gewisses Restrisiko. Just saying.
  • Der Ton macht die Musik. Link Building ohne Budget ist ein Geben und Nehmen. Entsprechend wertschätzend solltest du auch den Webseitenbetreibern begegnen, von denen du Links möchtest. Schick lieber zwei oder drei persönliche E-Mails raus als 100 Standard-Nachrichten.
  • Du musst klar sagen, dass du einen Backlink willst. Achte darauf, schon in der ersten Mail deutlich zu machen, dass es dir um einen guten Backlink auf deine Seite geht. So wissen beide Seiten, woran sie sind. Und wenn dein Ansprechpartner keine Backlinks setzen will, dann hast du wenigstens nur eine Mail und keinen ganzen Text verschwendet.

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Höher! Besser! So schaffst du den besten Content deines Lebens

Was kosten SEO-Texte? Und warum?

Darum wird deine Seite nicht in der Google-Suche angezeigt

SEO-optimierte Inhalte auf der Unternehmenswebsite sind schon lange kein Nice-to-have mehr: Wer online von seiner Zielgruppe gefunden werden will, muss für alle relevanten Keywords bei Google ganz oben stehen. Wer den Kampf um die besten Positionen verliert, verliert Aufträge – und damit bares Geld. Wir schauen uns an, was SEO Texte kosten, und wie diese Preise zustande kommen. Keine Zeit? Hier geht’s zur Zusammenfassung!

Inhaltsverzeichnis

Das kosten SEO Texte – Preise

Per Definition ist ein SEO-Text ein Text unspezifischer Länge und unspezifischen Formates (z.B. ein Blogartikel oder ein Produkttext für einen Online-Shop), der speziell dafür geschrieben wurde, bei Google ganz oben ausgespielt zu werden. Zu diesem Zweck schreiben Texter*innen den Artikel nach den Regeln der Search Engine Optimization (kurz: SEO).

Das große Problem: „SEO-Text“ ist kein geschützter Begriff. Und das Internet ist voll von Texten, die angeblich SEO-optimiert sind, und die von Google trotzdem nicht gefunden oder zwar gefunden, aber unten auf Seite acht gereiht werden.

Also: Wie trennen wir die Spreu vom Weizen? Ganz einfach: Indem wir auf die Preise schauen!

Das durchschnittliche Honorar für einen Junior Texter mit wenig Erfahrung beträgt rund 60 € (brutto) pro Stunde. Erfahrene SEO-Texter kosten rund 80 € und Texter*innen mit sehr viel Erfahrung und Spezialwissen verlangen in der Regel zwischen 100 und 130 € pro Stunde. Grundsätzlich gibt es bei SEO-Content drei verschiedene Preismodelle:

  1. Cent-pro-Wort-Preise bei Texterbörsen wie Content.de oder Textbroker (weiter zum Abschnitt Cent-pro-Wort-Preise)
  2. Bezahlung nach Stundensatz und Zeitaufwand bei Agenturen und Freelancern (weiter zum Abschnitt SEO-Texte auf Stundensatz-Basis)
  3. SEO-Texte zum Fixpreis bei Agenturen und Freelancern (weiter zum Abschnitt SEO-Texte zu Fixpreisen)

Die Qualität bestimmt den Preis

In Sachen SEO-Content kannst du anhand der Preise auf die Qualität schließen: Du zahlst für die Erfahrung, die Expertise und das Können des Texters oder der Texterin, der/die deine Texte schreibt. Je mehr Erfahrung und Expertise in einen Text fließt, desto besser funktioniert er über Google und Co. und desto teurer ist er selbstverständlich auch. Mit anderen Worten:

Je mehr du zu investieren bereit bist, desto bessere Ergebnisse erhältst du.

Wie viel kostet ein Blogartikel?

Wir schauen uns die Preise für SEO-Texte am Beispiel eines Blogartikels an. Der Blogbeitrag ist eine sehr beliebte Form von SEO-Texten, weil immer mehr Unternehmen ihre Reichweite vergrößern, indem sie einen eigenen Blog erstellen. Für einen durchschnittlich langen Blogartikel (rund 800 Wörter) kannst du mit folgenden Kosten rechnen:

  • Texterplattformen: ca. 1,5 Cent/Wort in der niedrigsten Qualitätsstufe, also ca. 12 € für einen Blogartikel.
  • Stundensatz: ca. 3 bis 5 Stunden Arbeit entsprechen 180 bis 300 € (Junior Texter*in) bzw. 240 bis 400 € (SEO-Texter*in) bzw. zwischen 300/500 bis 390/650 € (SEO-Texter*in mit viel Erfahrung).
  • Fixpreis: zwischen 500 und 800 € für einen Blogartikel.

Je spezifischer das Thema ist und je mehr Konkurrenz es für das jeweilige Keyword gibt, desto teurer wird es. Auch zusätzliche Anforderungen (z.B. Optimierung für Voice Search) treiben den Preis in die Höhe. Inhaltlich anspruchsvolle Blogartikel, speziell im B2B-Bereich, die viel Recherche erfordern, liegen in der Regel deutlich über dem Durchschnittspreis.

1. SEO-Texte für Cent-pro-Wort-Preise

Auf Texter-Plattformen wie Content.de oder Textbroker kannst du SEO-Texte schon für wenige Cent pro Wort kaufen. In der qualitativ schlechtesten Kategorie bekommst du einen Artikel mit ca. 700 Wörtern schon für weniger als 10 €. Diese Dumping-Preise sind für die Plattformen leistbar, weil sie einen extrem großen „Pool“ an Schreiberlingen beschäftigen, die in Akkordarbeit Text ausspucken und pro geleistetem Auftrag nur wenige Euro erhalten.

Das Problem mit Texterbörsen

Du bekommst, was du bezahlst: Um wenigstens auf ein paar Euro Stundenlohn zu kommen, hauen die Angestellten in die Tasten, füllen die Seiten mit inhaltslosem Blabla und quetschen ein paar Mal das Fokus-Keyword dazwischen. Content.de z.B. wirbt ausdrücklich damit, dass den Texter*innen „für jedes Keyword eine individuelle Keyworddichte“ vorgegeben wird, und dass das System die „Einhaltung der Keyworddichte“ überprüft. Ein typisches Texterbörsen-Briefing sieht dann z.B. so aus:

Beispiel für SEO Texte kosten
Typisches Content.de-Briefing für Produkttexte in einem Online-Shop.

Diese Form der Content-Erstellung hat bei Google vor 10 Jahren gut funktioniert. Damals hat die Mutter aller Suchmaschinen die Relevanz von Texten für ein bestimmtes Fokus-Keyword nämlich tatsächlich nur danach berechnet, wie oft dieses Keyword im Artikel genannt wurde. Der „SEO-Text“, der nach unserem obigen Briefing für die „Vivani Weisse Schokolade“ entsteht, sieht dann so aus:

Beispiel für SEO Texte kosten
Bei Texter-Börsen und -Plattformen ist ein SEO-Text nur dadurch definiert, wie oft das Keyword im Text vorkommt.

Ich sage gar nicht, dass das ein grottenschlechter Text ist. Das sage ich schon alleine deshalb nicht, weil ich selbst diesen Text geschrieben habe. Damals, als ich frisch aus dem Germanistikstudium kam, keine Ahnung von Suchmaschinenoptimierung hatte, und dringend Geld brauchte.

Texterbörsen liefern KEINE SEO-Texte

Heute weiß ich, dass dieser Text niemals eine Chance hatte, bei Google gut zu ranken. Und das liegt daran, dass Keyword-Stuffing heute einfach nicht mehr funktioniert. Google hat sich weiterentwickelt. Und heute findet die Mutter aller Suchmaschinen das gut, was den Lesern gefällt. Und, du ahnst es bereits, mein Meisterwerk über die Vivani-Schokolade gehört leider nicht dazu. Aber woran liegt das?

Guten SEO-Texten sieht man nicht an, dass sie SEO-Texte sind. Sie schreien dem Leser und der Leserin das Fokus-Keyword nicht ins Gesicht, sondern liefern wertvolle Inhalte mit Mehrwert.

Was das im Detail bedeutet, kannst du in meinem Ratgeber-Artikel Verdammt gute SEO-Texte schreiben! nachlesen. Für den Moment konzentrieren wir uns auf die grundlegenden Anforderungen für (wirklich!) suchmaschinenoptimierte Inhalte. Gute SEO-Texte

  • sind relevant: Guter Content löst Probleme, beantwortet Fragen oder gibt Tipps. Er klatscht dir nicht einfach ungefragt Informationen ins Gesicht.
  • sind vollständig: Als User bin ich auf der Suche nach dem EINEN Text, der mir alle Fragen zu dem spezifischen Thema beantwortet. Deshalb muss guter SEO-Content ein Thema vollständig abdecken.
  • sprechen die richtige Zielgruppe an: Nur Content, der die richtige Zielgruppe anspricht, kann diese Zielgruppe zu zufriedenen Kund*innen machen.
  • treffen die Suchintention: Suchmaschinenoptimierung bedeutet, ein Thema so zuzuschneiden, dass es den Search Intent der Zielgruppe exakt trifft. Wie das funktioniert, kannst du hier nachlesen.
  • sind besser als die Konkurrenz: Wer bei Google ganz oben ranken will, muss etwas Besseres zu bieten haben als der Wettbewerb.

Ist billiger Content immer schlecht?

Ja, billiger Content ist immer schlecht. Und die Texterbörsen machen daraus auch kein Geheimnis. Sie kommunizieren ganz offen, dass der Kunde nach Qualität zahlt. Was Viele nicht wissen: Die qualitativen Anforderungen beziehen sich nicht auf die SEO-Optimierung, sondern auf die Qualität der Schreibe. Bei Content.de zum Beispiel kannst du Texte in 1- bis 5-Sterne-Qualität kaufen. Und die Plattform weist in den AGBs ausdrücklich darauf hin, dass Texte in 1- oder 2-Sterne-Qualität Rechtschreibungs- und Zeichensetzungsfehler enthalten können.

2. SEO-Texte auf Stundensatz-Basis

Billig-Content schafft auf Google keine Performance, weil niemand morgens aufwacht und denkt: Oh, heute google ich mal Vivani Weisse Schokolade! Das denken höchstens Leute, die Vivani bereits kennen und ihren Schoko-Vorrat aufstocken wollen. Unternehmen, die in Content-Marketing investieren und ihre Sichtbarkeit bei Google steigern wollen, haben aber das Problem, dass die Zielgruppe sie eben noch NICHT kennt. Wirklich gute SEO-Texte müssen es also schaffen,

  • die Aufmerksamkeit der richtigen Zielgruppe zu erregen,
  • sie über eine Dienstleistung/ein Produkt zu informieren und
  • sie davon zu überzeugen, dass sie diese Dienstleistung/dieses Produkt dringend brauchen.

Gleichzeitig müssen sie sämtlichen Google-Ranking-Faktoren genügen und für eine optimale User Experience sorgen, um in den SERPs ganz oben zu landen. Und jetzt frag dich selbst: Wie wahrscheinlich ist es, dass jemand einen solchen Text für ein paar Euro Stundenlohn schreiben kann? 😉

Was berechnen Freelancer für SEO-Artikel?

Wer potenzielle Kund*innen über Google & Co gewinnen will, muss wissen, wie die Zielgruppe sucht, und Inhalte anbieten, die um das gewisse Extra besser sind als jene der Konkurrenz. Für dieses Kunststück braucht es Experten, die wissen, wie Google funktioniert, und was die User begeistert.

Für diese Leistung liegt der durchschnittliche Stundenlohn von freiberuflichen Texter*innen bei etwa 90 € netto. Doch auch hier gilt natürlich: Gute Arbeit kostet Geld. Und je mehr Expertise und Erfahrung eine Texterin/ein Texter in einen Auftrag einfließen lässt, desto besser performt dieser Text für dich – und desto mehr ist die Arbeit des Content Creators wert.

Auf die Frage „Welchen Preis muss ich für einen SEO-Text zahlen?“ antworten professionelle Texter*innen daher also nicht sofort mit einer konkreten Euro-Summe, sondern sie stellen zunächst einmal wichtige Gegenfragen:

Wie viel Zeit soll ich investieren?
Welche Performance wünschen Sie sich für Ihre Website?
Wie viele Leads erwarten Sie sich von den Texten?

Welche Keywords hoffen Sie, durch guten Content zu besetzen?

Woraus setzen sich diese Kosten zusammen?

Wenn wir davon ausgehen, dass ein*e routinierte* Texter*in für einen SEO-Artikel mit rund 1.000 Wörtern ca. 8 Stunden braucht, sprechen wir von 720 € netto für einen guten SEO-Text.

Ein hoher Preis? Aber nur, weil wir noch nicht darüber gesprochen haben, welche Arbeitsschritte notwendig sind, um zu garantieren, dass ein Text bei Google auch wirklich ausgespielt wird –  und zwar VOR den Wettbewerbern.

Wir machen den Vergleich und schauen uns an, woraus sich dieser Preis für einen professionellen SEO-Text von selbstständigen Texter*innen bzw. Agenturen zusammensetzen, und welche dieser Arbeitsschritte du auch bei Texterbörsen erwarten kannst.

ArbeitsschrittTexterbörseSelbstständige*r Texter*in/Agentur
Erstgespräch, um sich über die Ziele der Zusammenarbeit zu verständigen✔️
kurze Recherche des Themas✔️✔️
ausführliche Themenrecherche ✔️
ausführliche Themenrecherche auch für schwierige Bereiche (Software, technische Texte, Rechtstexte usw.)✔️
ausführliche Keyword-Recherche ✔️
Herausfiltern des Search Intents (Wie sucht die Zielgruppe überhaupt? Und wie erwecke ich ihre Aufmerksamkeit?)✔️
sorgfältiger Zuschnitt des Fokus-Keywords✔️
Konkurrenz-Analyse (Wie behandelt der Wettbewerb das Thema? Was muss ich anders/besser machen, um bessere Positionen zu bekommen?)✔️
Verwendung von strukturierten Daten, um die Chance auf Featured Snippets, Rich Snippets usw. zu erhöhen✔️
(wenn beauftragt)
Recherche für Bildmaterial, Vorschläge bzw. Erstellung von individuellen Grafiken✔️
(wenn beauftragt)
Optimierung für Sprachsuche ✔️
(wenn beauftragt)
Texterstellung (reine Schreibzeit)✔️✔️
abschließender SEO-Feinschliff ✔️
Die Preisunterschiede für SEO-Texte spiegeln sich im Leistungsumfang der Anbieter:innen wider.

Agentur-Preise für SEO-Artikel

Agenturen sind häufig in der Lage, SEO-Content zu etwas geringeren Preisen anzubieten als (solo-)selbstständige Texter und Texterinnen. Das liegt zum einen daran, dass Agenturen höhere Auftragsvolumina haben, zum anderen aber auch daran, dass die konkrete Textarbeit in vielen Agenturen von Juniors geleistet wird, die sich noch in der Ausbildung befinden.

Das bedeutet zwar nicht, dass sie ihr Handwerk nicht beherrschen, aber du solltest dir immer darüber im Klaren sein, dass du letzten Endes keinen Einfluss darauf hast und auch nicht nachprüfen kannst, wer in der Agentur deine Texte tatsächlich geschrieben hat.

Achtung! Vorsicht bei Agenturen, die nicht ausdrücklich auf SEO-Content spezialisiert sind und auch keine entsprechende Referenzen vorweisen können!!

Manche dieser Anbieter kaufen ihren Content nämlich für geringe Beträge auf Billigplattformen ein und verkaufen ihn mit enormer Marge an den/die Auftraggeber*in weiter. Wenn du eine Agentur mit deinen Website-Texten und/oder Blogartikeln beauftragen willst, solltest du dir also entsprechende Referenzen zeigen lassen.

Das Problem mit dem Stundensatz-Modell

Kunden, die einen Freelance-Texter oder eine Agentur beauftragen und nach Stundensatz bezahlen, erhalten normalerweise gute Ergebnisse. Das liegt daran, dass selbstständige SEO-Texter*innen und Agenturen bereits alle notwendigen Aufwendungen (Recherche, Schreibzeit, SEO-Tools) einkalkulieren und ihre Stundensätze entsprechend berechnen. Es besteht also keine Notwendigkeit, „gegen die Uhr“ zu arbeiten oder den Text künstlich in die Länge zu ziehen.

Probleme entstehen in der Regel erst dann, wenn es um fachlich schwierige Themen bzw. um Texte im B2B-Bereich geht, die zur Leadgenerierung eingesetzt werden sollen. Hier kann ein Blogartikel mit 1.500 Wörtern locker bis zu 20 Stunden Zeit in Anspruch nehmen. Für Kunden, die im Vorfeld gerne genau wissen möchten, welche Kosten auf sie zukommen, ist das Fixpreis-Modell also häufig besser geeignet.

3. SEO-Texte zu festen Preisen

SEO-Texte zu festen Preisen tragen der Tatsache Rechnung, dass der Text-Kauf zum Stundensatz schlecht planbar ist. Texter*innen, die das fertige Ergebnis zu einem vorher definierten Preis verkaufen, investieren so viel Zeit in ihre Arbeit, wie notwendig ist, um dir das bestmögliche Ergebnis garantieren zu können.

Ganz gleich, ob der Texter/die Texterin 10, 15 oder 50 Stunden investiert und ob der Text 1.000, 2.000 oder 3.000 Wörter lang ist: Du zahlst immer nur den zuvor vereinbarten Fixpreis.

Für wen lohnen sich SEO-Texte zum Fixpreis?

Suchmaschinenoptimierter Content zu fixen Preisen lohnt sich v.a., wenn du in einer stark kompetitiven Branche und/oder einer fachlich spezialisierten Nische tätig bist. Ein Beispiel: Einer meiner Kunden ist ein Software-Hersteller, der einen Großteil seiner Leads über einen Blog generiert. Die Themen sind sogar für die IT-Branche hochspezialisiert, was bedeutet, dass die Artikel doppelt so viel Zeit in Anspruch nehmen wie Texte gleicher Länge für andere Kunden.

Ich habe z.B. insgesamt 17 Stunden an diesem Artikel über das Auslesen von Active-Directory-Berechtigungen geschrieben. Bei meinem normalen Stundensatz hätte der Kunde (eine IT-Firma) für den Text 2.040 € bezahlt. Da ich mit fixen Preisen arbeite, kann ich dem Kunden für die gleiche Summe nicht nur einen, sondern DREI Blogartikel anbieten (mehr Informationen über mein Blogartikel-Paket).

Meme zum Thema SEO Texte Preise
Du willst deine Ausgaben gut kalkulieren können? Dann ist ein Festpreis-Angebot die bessere Wahl! Meme (c) Canva

Was kosten SEO-Texte? Zusammenfassung

Ohne professionellen SEO-Content haben Unternehmen und EPUs heutzutage kaum noch eine Chance, KundInnen über organischen Traffic zu gewinnen. (Mehr Informationen hierzu findest du im Beitrag SEO vs. SEA.) Aus diesem Grund ist die Erstellung suchmaschinenoptimierter Inhalte einer der Grundpfeiler im Digital Marketing. Wer SEO-Texte kaufen möchte, hat grundsätzlich drei Möglichkeiten:

  1. Texter-Plattformen, deren Preise sich nach der Anzahl der Wörter berechnen.
  2. Freelancer, die nach einem festen Stundensatz arbeiten und sich nicht die Wörter, sondern ihre Zeit bezahlen lassen.
  3. Conversion-Texter, die dir weder Wörter noch Zeit verkaufen, sondern im Vorfeld ermitteln, wie die bestmögliche Performance zu erreichen ist. Für diese Performance zahlst du einen Fixpreis (mehr Informationen).

Content Marketing mit Profi

Wie wir gesehen haben, sind gute SEO-Texte nicht billig. Es ist also wichtig, dass du für dein Geld auch wirklich die Performance bekommst, die du erwartest. Als Spezialistin für Conversion-Content helfe ich dir gerne dabei, diese Ziele zu erreichen. Ich analysiere für dich, für welche Keywords du online gefunden werden musst, und mache dir einen Vorschlag, wie wir dieses Ziel gemeinsam erreichen können.

Brauchst du SEO-Hilfe?

Keine Angst vor Sichtbarkeit, du hast sie dir verdient!
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Mach dir ein Facebook-Profil, haben sie gesagt. Dann kommen die Kunden von ganz alleine. Von wegen! Neukunden gewinnen ist nicht leicht. Und Social Media Marketing ist leider nicht die Wunderpille, als die es viele Agenturen verkaufen. Wir schauen uns an, welche Unternehmen ihre Reichweite mit Social Media wirklich verbessern können, und in welchen Branchen es sinnvoller ist, auf andere Marketingstrategien zu setzen. Zu viel zu tun? Hier geht’s zur Zusammenfassung!

Inhaltsverzeichnis

Social Media für Unternehmen – wirklich wichtig?

Unter dem Hashtag #starbucksnamefail tauchen 2021 phänomenale 28.038 Instagram-Posts auf. Ein Zufall? Sicher nicht. Der freundliche Starbucks-Barista weiß ganz genau, was er tut. Denn je mehr Hot Espresso Beverages und Frappuccinos mit abenteuerlichen Namensverdrehungen im Netz landen, desto mehr kostenlose Reichweite erhält Starbucks. Das stärkt den Brand und freut den Werbeetat.

Kein Wunder, dass KMUs weltweit es dem Franchisegeber gleichtun wollen. Schließlich weiß man ja, dass ohne Präsenz in den Sozialen Medien heute gar nichts mehr geht. Oder doch? Was viele Unternehmen und Solo-Selbstständige vergessen: #starbucksnamefail war keineswegs ein lucky shot, sondern das Ergebnis einer ausgefeilten (und zugegebenermaßen genialen!) Werbekampagne.

Aber eine erfolgreiche Social-Media-Kampagne fällt eben nicht vom Himmel. Und wer kein unerschöpfliches Werbebudget hat, sollte sich nach Alternativen umschauen, die weniger wartungsintensiv sind und dennoch nachhaltig relevanten Online-Traffic generieren.

Screenshot eines Instagram-Posts von Starbucks in einem Artikel darüber, ob Social Media sich wirklich für alle Unternehmen lohnt.
Eine geniale Social-Media-Strategie kann Unternehmen Milliarden an Budget sparen. Aber geniale Strategien sind selten.

Das Problem mit Social Media für Unternehmen

Natürlich ist Social Media Marketing (SMM) nicht per se ein schlechter Kanal für Unternehmen. Wer es professionell angeht, kann mit Instagram, LinkedIn, Facebook & Co. tatsächlich eine größere Reichweite erlangen und sogar ganz neue Kundengruppen erschließen. Aber dieser Erfolg kommt nicht über Nacht, sondern setzt Know-How, strategische Planung und großes Commitment voraus.

Denn Social Media lebt, mehr als jeder andere Marketingkanal, von der Interaktion mit den Usern. Das ist die große Stärke dieser Strategie, zugleich aber auch ihre größte Herausforderung. Denn Profile, auf denen nur alle paar Tage ein halbherziges Posting erscheint, schaffen nicht nur keine Reichweite, sondern sie können sogar einen unprofessionellen Eindruck von einem Unternehmen vermitteln.

Im besten Fall ist die Zielgruppe enttäuscht, weil das Insta- oder Facebook-Profil nichts hergibt. Im schlimmsten Fall gibt ein halbherziger Social-Media-Auftritt den Anstoß, einen anderen Dienstleister zu wählen.

Entweder investieren Sie Geld oder viel Zeit

Die Firma bekannter machen und neue Kunden gewinnen, ohne viel Geld in die Hand nehmen zu müssen: So oder so ähnlich stellen viele Unternehmen sich Social-Media-Marketing vor. Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Denn die User und Follower, die Sie zum Wachsen brauchen, erwarten für ihre Treue und die Interaktion mit Ihrem Profil eine Gegenleistung. Wer die sozialen Medien erfolgreich für die Kundenakquise nutzen will, sollte genau wissen, welche Leistungen dafür notwendig sind:

  • Content-Creation: Hochwertiger Content, der dem User einen Mehrwert bietet und zur Interaktion einlädt, ist die Mindestanforderung an erfolgreiches Social-Media-Marketing. Ein Foto der letzten Firmenfeier ist zwar eine nette Zugabe, reißt aber niemanden vom Hocker.
  • Clevere Planung: Wer Content nicht auf Wochen im Voraus plant, sitzt irgendwann vor einem leeren Posting und rauft sich die Haare. Spätestens dann wird Social Media zum Stressfaktor.
  • Authentische Selbstdarstellung: Wenn Sie sich über Facebook, Instagram & Co. der Öffentlichkeit präsentieren, müssen Sie wissen, wer Sie sind, und wie Sie wahrgenommen werden wollen. Klingt einfach, ist es aber nicht.
  • Zielgruppenzentrierte Beiträge: Wissen Sie, wer Ihre Zielgruppe ist? Und wichtiger: Wissen Sie, wie man diese Zielgruppe am besten anspricht?
  • Nachhaltige Interaktion: Es reicht nicht, ein paar Likes zu verteilen, um eine Community aufzubauen. Insbesondere Unternehmen müssen auf ihre Follower eingehen, auf Kommentare antworten und sachgemäß auf Kritik reagieren.
  • Ständige Präsenz: 1 Posting & 2 Stories täglich, so lautet die Wachstumsformel für Instagram. Wer nicht regelmäßig von sich hören lässt, ist schnell wieder verschwunden.

Ein Job für die eierlegende Wollmilchsau

Viele Firmenchefs überlassen die Social-Media-Präsenz der Sekretärin. Dank Planungstools für Postings und Drag-and-Drop-Software für Grafikdesign kann diese Strategie sogar funktionieren. Das gilt aber nur, wenn die Sekretärin außerdem genau weiß, was in den Sozialen Medien ankommt und was nicht, ein Gespür für ästhetische Gestaltung hat, Captions verfassen kann, an denen die Leseraugen klebenbleiben, und dieser Aufgabe pro Woche mindestens 20 Stunden widmen kann. So eine Sekretärin hätte ich auch gerne! 😉

Grafik, die deutlich macht, wie wichtig Social Media für Unternehmen wirklich ist.
Wer glaubt, mit Social Media einen einfachen und kostengünstigen Marketingkanal gefunden zu haben, irrt sich. Auch hier gilt: Ohne Expertise und Commitment kein Erfolg!

Ohne Strategie funktioniert es nicht

Es ist ein Irrtum, dass guter Content ausreicht, damit ein Posting viral geht. Und „viral gehen“ ist schon ein sehr großer Anspruch. Den meisten Unternehmen würde es vollkommen reichen, wenn rund 100 User einen Beitrag liken und zehn Prozent ihn außerdem teilen. Für einen durchschnittlichen Business-Account wäre das schon ein sehr gutes Ergebnis. Die traurige Wahrheit ist aber:

Normalerweise liken nur die eigenen Mitarbeiter und ein paar loyale Hardcore-Fans ein Posting, danach verschwindet es wieder in der Bedeutungslosigkeit. Aber genau das ist der Punkt: Es verschwindet in der Bedeutungslosigkeit, weil es eben bedeutungslos IST.

Es hat nämlich einen Grund, warum Social-Media-Manager sich ihre Dienste gut bezahlen lassen. Damit Content geliked, geteilt und gerepostet wird, muss ein Beitrag beim User einen Nerv treffen.

Natürlich gibt es auch Postings, die völlig ungeplant viral gehen. In den meisten Fällen ist ein Post mit großer Reichweite aber das Ergebnis professioneller Zielgruppenanalyse, konsequenter Medienbeobachtung und ausführlichen A/B Testings.

Soziale Netzwerke bieten nicht nur Chancen

Schonmal von einem Shitstorm gehört? Wenn Follower sauer werden, dann kann das sehr unangenehme Folgen haben. Was vielen Unternehmen nicht bewusst ist: Vor negativem Feedback schützt auch eine kleine Community nicht. Denn die unbegrenzte Reichweite, die Social Media für Unternehmen so attraktiv macht, funktioniert eben auch in die andere Richtung.

Theoretisch braucht es nur einen einzigen User, der ein Posting an der richtigen (oder in diesem Fall: der falschen) Stelle teilt – und schon können Sie für etwas berühmt sein, das Sie gar nicht intendiert hatten. Wer Social Media als Marketingkanal nutzen will, sollte sich auch über die Risiken im Klaren sein:

  • Kontrollverlust: Ist eine Info erst einmal in den Sozialen Medien, haben Sie keine Kontrolle mehr darüber, wer sie sieht und wie sie aufgenommen wird.
  • Imageschaden: Wer sich mit Social Media nicht auskennt, postet schnell mal etwas, das von den Special Snowflakes dort draußen falsch aufgefasst wird. Dadurch kann Ihre Reputation schneller Schaden nehmen, als Sie Unfair! sagen können.
  • Angreifbarkeit: Die Tatsache, dass Ihre Kunden via Social Media 24/7 mit Ihnen in Kontakt treten können, kann zum Problem werden. Nicht immer gelingt es, einen professionellen Ton zu behalten. Mit dem Unterschied, dass bei Diskussionen in den Sozialen Medien alle mitlesen können.

Machen Sie es richtig oder gar nicht

All das heißt natürlich NICHT, dass Social Media Marketing für Unternehmen nicht funktionieren kann. Es gibt genügend Unternehmen, die Instagram, Twitter & Co. sogar sehr erfolgreich nutzen. Man schaue sich nur mal den Twitter-Account der Wiener Linien an. Mit Charme, Witz und Authentizität kann es sogar gelingen, die User für so trockene Themen die Cybersicherheit zu begeistern. Bestes Beispiel: The Cyber Security Hub auf LinkedIn mit über einer Million Follower.

Aber wer es macht, sollte es richtig machen und sich entweder professionelle Unterstützung suchen oder die Zeit für eine entsprechende Weiterbildung investieren. Meine KollegInnen von Hootsuite erklären in diesem Post, wie Social Media auch für (Klein)unternehmen funktionieren kann.

Warum Social Media zum Verlustgeschäft werden kann

Social Media Marketing für Unternehmen ist nicht günstig. Abhängig von der Größe Ihres Unternehmens und dem Umfang der Maßnahmen liegen die Kosten für professionelles SSM zwischen 500 € und 20.000 € pro Monat. Und die bezahlte Rechnung ist noch keine Garantie, dass die Maßnahmen auch wirklich funktionieren und Ihnen neue Kunden bringen!

Die hohen Kosten für die professionelle Betreuung sind einer der Gründe dafür, dass viele Unternehmen Social Media als DIY-Projekt starten. Aber dieser vermeintlich clevere Schachzug kann sich schnell als Fehlkalkulation herausstellen, denn die Sozialen Medien sind kein gratis Marketingkanal.

Social Media Marketing ist nicht umsonst

Vielen Unternehmen ist nicht bewusst, dass SMM auch im DIY-Modus Geld kostet. Sicher keine 20.000 Euro. Aber wenn die Bemühungen auch nur ansatzweise erfolgreich und die Risiken so gering wie möglich sein sollen, kommen Sie um folgende Investitionen nicht umhin:

  • Planungstool für Beiträge: Ohne Tools wie Later oder Hootsuite müssen Sie die Postings für jeden Kanal einzeln vornehmen (mehr Informationen über Social Media Scheduling).
  • Software für grafische Gestaltung: Sie können Photoshop, Canva oder ähnliches einsetzen. Aber ohne eine Software oder ein Tool für die grafische Gestaltung Ihrer Beiträge werden Sie nicht auskommen.
  • Corporate Design: Sofern Sie noch kein CD haben, müssen Sie das spätestens jetzt nachholen. Immerhin dient Ihre Social-Media-Präsenz v.a. dem Aufbau Ihrer Marke.
  • Tool für Monitoring: Wenn Sie nicht von einem Shitstorm überrascht werden wollen, sollten Sie in Monitoring investieren, das Sie über negatives Feedback informiert und Trends und Stimmungen innerhalb der Community analysiert.
Bild, das zeigt, wie Social Media für Unternehmen wirklich abläuft.
Täuschen Sie sich nicht: Erfolgreiches Social Media Marketing für Unternehmen ist harte Arbeit und kostet viel Zeit.

Social Traffic führt seltener zu Käufen

Die Entscheidung für einen Marketingkanal sollte grundsätzlich ergebnisorientiert getroffen werden. Zu Beginn muss also die Frage stehen: Was will ich mit diesen Maßnahmen erreichen? Wenn Ihr Ziel „nur“ eine größere Reichweite und eine bessere Sichtbarkeit für Ihre Marke ist, dann kann die Investition in Social Media sinnvoll sein. Anders sieht es aus, wenn Ihr primäres Ziel die Neukundengewinnung bzw. eine höhere Conversion-Rate auf Ihrer Webseite ist.

Traffic, der über einen Social Channel wie Facebook, Twitter oder Instagram kommt, führt nämlich nachweislich zu weniger Käufen und/oder Kundenanfragen als Traffic, der über die Google-Suche (sog. organischer Traffic) kommt.

Die richtigen Plattformen wählen

Ein wichtiger Faktor, der darüber entscheidet, ob Social Media für ein Unternehmen erfolgreich ist oder nicht, ist die Wahl der Plattform. Ob z.B. Instagram oder LinkedIn für Sie das richtige Soziale Netzwerk ist, hängt ganz davon ob, welche Plattformen von Ihrer Zielgruppe stärker genutzt werden.

Unternehmen aus den Branchen Beauty, Fitness und Ernährung sind mit Social-Media-Marketing über Instagram und Facebook z.B. häufig erfolgreicher als Handwerker, Rechtsanwälte oder Ärzte. Bunte Smoothie Bowls, Fruchtsäurepeelings und Nail Design lassen sich einfach besser in Szene setzen als ein Tag bei Gericht. Und Instagram, YouTube & Co. sind nun einmal primär optische Medien.

Selbstverständlich gibt es auch Gegenbeispiele. Eine clevere Social-Media-Strategie kann auch in Branchen, die für Instagram, Facebook & Co. normalerweise weniger geeignet sind, eine große Reichweite schaffen. Und das nicht zuletzt durch die bekannteste Marketingstrategie der Welt: Sex sells. Oder glauben Sie wirklich, dass die 4,2 Millionen Follower von „Dr. Mike“ Interesse an medizinischen Ratschlägen haben?

Screenshot eines Instagram-Posts von Doctor Mike in einem Artikel darüber, ob Social Media sich wirklich für alle Unternehmen lohnt.
Doctor.mike ist super erfolgreich auf Social Media. Aber wäre er das auch mit Halbglatze und Wohlstandsplauze?

Marketing über LinkedIn

Wenn wir über Social Media Marketing sprechen, dürfen wir natürlich LinkedIn nicht vergessen. LinkedIn ist mit 706 Millionen Mitgliedern das größte Online-Berufsnetzwerk der Welt und im Kontext von SMM besonders interessant, weil es nicht nur eine andere Zielgruppe bedient, sondern auch für Branchen funktioniert, die über Instagram, Facebook & Co. in der Regel weniger Sichtbarkeit erreichen.

Da es bei LinkedIn ums Business geht, ist der Ausgangspunkt sämtlicher Marketingaktivitäten ein aussagekräftiges Unternehmensprofil mit konsistentem Branding, leicht auffindbaren Unternehmensinfos und einem Claim, der neugierig macht und im Gedächtnis bleibt. Was Unternehmen tun müssen, um über LinkedIn aufzufallen, erfahren Sie in diesem Leitfaden von Hootsuite.

Zwar ist LinkedIn ebenso ein optisches Medium wie andere Soziale Netzwerke, und Posts mit Foto erhalten statistisch gesehen doppelt so viele Reaktionen wie Posts ohne Foto, aber trotzdem hat der typische LinkedIn-Nutzer eine andere Erwartungshaltung als der typische Facebook-User: Auf LinkedIn zählen hochwertige Inhalt und ausführliche Informationen. Das macht die Plattform so interessant für „nicht-optische“ Branchen wie Ärzte, Rechtsanwälte oder Finanzdienstleister.

Meme zum Thema Social Media für Unternehmen
Sie müssen nicht auf allen Plattformen vertreten sein, um neue Kunden zu finden.

Kunden finden über Google & Co

Social Media gilt als Werbekanal, über den quasi kostenlos potenzielle Kund*innen auf die Unternehmenswebseite kommen. In Wirklichkeit ist dieser Kanal aber nicht Social Media, sondern Google. Unternehmen, deren Webseiten für die relevanten Suchbegriffe bei Google ganz oben ranken, profitieren von einem stetigen Besucherstrom und einer deutlich höheren Conversion-Rate, als sie durch Social Media User erzeugt wird.

Das liegt daran, dass SEO-Content exakt auf die richtige Zielgruppe zugeschnitten ist und den Google-User quasi „abfängt“, wenn er bereits kurz vor der Conversion steht. Wie das genau funktioniert, können Sie hier nachlesen.

Funktioniert SEO in jeder Branche?

Ja, SEO funktioniert für jede Branche, weil jede Zielgruppe Google und/oder andere Suchmaschinen verwendet. Mit sorgfältiger Planung können sogar sehr kleine Unternehmen und Solo-Selbstständige es durch lokales SEO an die Spitze der Suchergebnisse schaffen (mehr Informationen über SEO für kleine Unternehmen).

Und das Beste: Wenn Sie von Ihrer Zielgruppe online gefunden werden, OHNE eine Präsenz in den Sozialen Netzwerken pflegen zu müssen, sind Sie auch nicht mehr von diesen Plattformen abhängig. Immerhin gehört Ihnen Ihr Instagram-, Twitter- oder Facebook-Account ja nicht. Ihre Webseite aber schon. Weitere Vorteile der Suchmaschinenoptimierung oder SEO (Search Engine Optimization) gegenüber Social Media Marketing:

  • kostenlose Reichweite: Um Ihre Webseite für Suchmaschinen optimieren zu lassen, investieren Sie nur einmal zu Beginn eine größere Summe.
  • nachhaltiger Traffic: Der organische Traffic ist nicht daran geknüpft, wie oft Sie etwas posten oder wie aktuell Ihre Themen sind. Wir sprechen in diesem Zusammenhang auch von Evergreen Content.
  • messbare Erfolge: SEO-Profis arbeiten mit messbaren Zahlen und optimieren Ihre Webseite abhängig von realen Suchanfragen. Kein „Reinfühlen“ in die Zielgruppe erforderlich.
  • Konkurrenz verdrängen: Wenn Ihr Social-Media-Profil gut funktioniert, hat das keinen direkten Einfluss auf Ihre Konkurrenz. Aber wenn Ihre Webseite bei Google die Top-Positionen belegt, verlieren ihre Wettbewerber automatisch an Sichtbarkeit – und damit gehen die Business Opportunities an Sie.

Unternehmen, die neue Kunden gewinnen und ihr Werbebudget möglichst gewinnbringend einsetzen wollen, sollten daher nicht auf Social Media Marketing, sondern auf Suchmaschinenoptimierung (SEO) setzen. Mehr Informationen darüber, warum SEO notwendig ist.

Wie teuer ist Suchmaschinenoptimierung?

Die Kosten für professionelle Suchmaschinenoptimierung hängen sehr stark davon ab, wie Ihre Webseite aktuell bei Google performt. Sofern Ihre Website technisch in Ordnung ist (kurze Ladezeiten, userfreundliches Design, problemlose Indexierung aller Seiten usw.), braucht es häufig nur einen SEO-Feinschliff und zusätzlichen SEO-Content. Muss die gesamte Webseite überarbeitet werden, setzen sich die Kosten aus den folgenden Teilbereichen zusammen:

  • Technisches SEO: Sorgt dafür, dass die Seite von Suchmaschinen problemlos „gelesen“ werden kann und eine optimale Nutzerfahrung bietet.
  • Performance-Optimierung: Profis arbeiten zunächst mit dem, was es auf einer Seite bereits gibt.
  • Content-Erstellung: Für konstanten organischen muss eine Webseite ausreichend Content zu bieten haben. In vielen Fällen bietet sich z.B. die Integration eines Blogs oder Ratgebers an (mehr Informationen: Was kosten SEO-Texte?)

Social Media und SEO kombinieren

Sofern das Budget es hergibt, können Suchmaschinen- und Social Media Marketing wunderbar Hand in Hand gehen. Die Kombination beider Kanäle erleichtert auch die Content-Planung, da Sie Artikel aus Ihrem Unternehmensblog für Postings recyceln oder kürzere Posts zu Beiträgen ausbauen können. Aus aktiven Communities kommen außerdem häufig Tipps und Ratschläge für neue Themen, die bei Ihren Followern auf Interesse stoßen.

Sofern Social Media nicht Ihr einziger Werbekanal ist, können Sie die ganze Sache außerdem entspannter angehen. Betrachten Sie die Sozialen Medien eher als zusätzliche Plattformen für die Kommunikation mit Ihrer Zielgruppe, der Ihnen Einblicke in die Gedankenwelt Ihrer Kundschaft gewährt.

Social Media für Unternehmen – Zusammenfassung

Social Media Marketing funktioniert nicht in allen Branchen gleich gut. Während Unternehmer in den Branchen Beauty, Fitness und Ernährung über die Sozialen Netzwerke tatsächlich mehr Sichtbarkeit erlangen und neue Kundengruppen erschließen können, bleibt dieser Marketingkanal für Dienstleister wie Ärzte, Anwälte, Handwerker oder Finanzdienstleister ein schwieriges Pflaster, das ohne professionelle Unterstützung sogar zu einem Verlustgeschäft werden kann.

Anstatt sich auf Social Media zu verlassen, sollten gerade kleinere Unternehmen und Solo-Selbstständige mit eingeschränktem Werbebudget sich deshalb lieber darauf konzentrieren, in der Google-Suche gute Positionen für ihre relevanten Keywords zu erreichen. Der Weg dorthin führt über SEO (Suchmaschinenoptimierung).

Website jetzt sichtbar machen!

Jede Webseite und jedes Unternehmen ist einzigartig. Deshalb gibt es auch nicht die EINE SEO-Strategie, die für alle funktioniert. Als Spezialistin für Suchmaschinenoptimierung analysiere ich zunächst, welche Suchbegriffe Ihre potenziellen Kunden verwenden. Dann schlage ich Ihnen eine Strategie vor, die sie für diese Keywords an die Spitze der Google-Suchergebnisse bringt. Schreiben Sie mir gerne eine Nachricht und wir finden gemeinsam heraus, ob SEO für Sie der korrekte Kanal ist.

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