Bei Google nach oben kommen. Ohne Ads!

Titelbild eines Ratgebers darüber, wie man bei Google ganz nach oben kommt.
Du willst bei Google nach oben kommen? Deine Website soll für alle relevanten Suchanfragen auf Position 1 ausgespielt werden? Dann brauchst du diesen Ratgeber!

Du willst mit deiner Website bei Google besser ranken? Einfach. Der schnellste Weg, bei Google nach oben zu kommen, sind Google Ads. Das Problem: Ads kosten Geld, sind in manchen Branchen nur bedingt effektiv, und sie halten dich nur so lange oben, wie du zahlst. Stattdessen solltest du deine Seite in die oberen Positionen der organischen Suchergebnisse schubsen.

Das gelingt dir, indem du Google von der Relevanz und der Qualität deiner Homepage überzeugst. Heute zeige ich dir, wie auch kleine Webseiten es durch clevere SEO-Maßnahmen schaffen, bei Google ganz nach oben zu kommen. Keine Zeit? Hier geht’s zur Zusammenfassung! (Zuletzt aktualisiert am 17.10.2022)

Inhaltsverzeichnis

Bei Google nach oben kommen

Mach eine Webseite, haben sie gesagt. Dann kommen die Kunden von ganz allein!

Berühmte letzte Worte eines neuen Selbstständigen, der einfach nicht verstehen konnte, warum seine Unternehmensseite zwölf Wochen nach dem Livegang immer noch nicht in den Google-SERPs auftauchte. Das Problem, dass Google ihre Seite nicht findet, haben Viele.

Vor allem diejenigen, die das Webdesign und/oder die Content-Erstellung selbst übernehmen, obwohl ihnen das Know-How fehlt. Dabei ist die Sache im Grunde einfach: Wer bei Google auf Seite eins kommen oder sogar die oberen Positionen belegen will, hat zwei Möglichkeiten:

(1) Via Google Ads Anzeigen für bestimmte Keywords schalten (SEA), oder
(2) Google durch gezielte Suchmaschinenoptimierung (SEO) davon überzeugen, dass die eigene Webseite schlicht und ergreifend auf Seite 1 GEHÖRT.

SEO sorgt für gute Rankings

Selbstverständlich hat Suchmaschinenwerbung (SEA) ihre Berechtigung und ihren festen Platz im Online Marketing. Vor allem in stark kompetitiven Branchen sind bezahlte Anzeigen notwendig, um die Reichweite zu vergrößern und die Sichtbarkeit nicht an die Konkurrenz zu verlieren. In meinem Ratgeber-Artikel SEO vs SEA zeige ich dir, für welche Branchen und unter welchen Umständen Suchmaschinenwerbung sogar bessere Ergebnisse erzielen kann als SEO.

Grundsätzlich sehe ich es aber so: Wenn ich Geld in die Hand nehme, um die Reichweite meiner Webseite zu steigern und neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen, dann will ich für mein Geld so viel Output wie möglich. Mit Ads bei Google auf Seite Eins zu kommen, funktioniert aber nur zeitlich begrenzt. Nämlich nur, solange du die AdWords-Kampagnen laufen lässt.

Drehst du den Geldhahn zu, fällt deine Webseite in den Suchergebnissen wieder ganz nach hinten. Paid Traffic (= Website-Besuche durch bezahlte Anzeigen) ist nämlich kein organischer Traffic. Die Wochen und Monate, die du dein Marketing-Budget in bezahlte Anzeigen steckst, tun also nichts für dein Ranking in den normalen (nicht-bezahlten) Suchergebnissen.

Bild in einem Artikel darüber, wie man bei Google weiter vorne angezeigt wird.
Das organische Google-Ranking gewinnst du durch Qualität, nicht durch bezahlte Anzeigen.

Guter Content ist auch für SEA notwendig

Es stimmt, dass Google- bzw. Bing-Ads prozentual betrachtet besser konvertieren als organischer Content. Was bei dieser Rechnung aber Viele vergessen, ist die Frage, wie eine Conversion überhaupt zustande kommt. Denn auch bezahlte Anzeigen generieren nur dann Kundenanfragen, Bestellungen und Aufträge, wenn die Zielseite hochwertige Inhalte und eine gute User Experience bereithält.

Du musst dich eigentlich nur selbst fragen: Wie oft klickst du auf Ads? Und wie oft verlässt du die Zielseite sofort wieder, wenn die Inhalte nicht ansprechend sind oder du nicht findest, wonach du gesucht hast?

Viele Google-User ignorieren die Ads in den Suchergebnissen sogar komplett, weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass die Inhalte der Zielseite NICHT zu ihrer Suchintention passen.

Organische Erfolge sind dauerhaft

Eine suchmaschinenoptimierte Webseite ist wie ein guter Wein: Je länger sie online ist, desto besser wird sie. Und desto schneller kommt sie auf Google nach vorne. Du kannst dir die Investition in Suchmaschinenoptimierung vorstellen wie passives Einkommen:

Du investierst 1 x (entweder deine eigene Zeit oder das Honorar für eine professionelle SEO-Texterin) und generierst aus diesen Inhalten viele Jahre lang gute Besucherzahlen auf deiner Webseite, neue Kunden*innen und/oder Käufe.

Um zu illustrieren, warum Suchmaschinenoptimierung für Unternehmen, die bei Google besser ranken wollen, gerade zu Beginn die wichtigere Investition ist, schauen wir uns die Auswirkungen von SEO und SEA im direkten Vergleich an.

Deine VorteileSuchmaschinenwerbung (z.B. Google Ads)Suchmaschinenoptimierung (SEO)
schnelle (aber zeitlich begrenzte) Platzierung auf Seite 1✔️
einmalige Investition, dauerhafte Auswirkungen✔️
dauerhaft verbesserte organische Rankings✔️
Chance auf nicht bezahlten hervorgehobenen Content (z.B. durch Featured Snippet Optimierung, Platzierung in Google Jobs usw.)✔️
verbesserte User Experience (UX)✔️
gute User Metriken durch hochwertigen Content✔️
bessere Conversions durch exakt auf die Zielgruppe zugeschnittene Inhalte✔️
Wer in SEO investiert, kommt bei Google langsamer, aber dafür dauerhaft nach oben. SEA sorgt für schnelle, aber teure Erfolge.

Bei Google nach oben durch SEO

Eine Webseite steht bei Google ganz oben, wenn die Seite für die Zielgruppe (potenzielle Kunden, Klienten usw.) relevant ist. Um herauszufinden, auf welche Webseiten dieses Kriterium zutrifft, nutzt Google einen Suchalgorithmus, der das Verhalten von Usern imitiert.

Das bedeutet, dass Google immer besser darin wird, „echte“ Suchen nachzuahmen, und dadurch herauszufinden, welche Seiten im Internet die beste User Experience für bestimmte Suchanfragen (Nutzererlebnis) bereithalten.

Zusammengefasst könnte man also sagen: Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist die Kunst, eine Webseite eben NICHT für die Suchmaschine, sondern für den User/die Userin zu optimieren.

Aber wie optimiert man eine Webseite für die User? Entgegen der landläufigen Meinung beschränkt sich die Suchmaschinen- bzw. Zielgruppenoptimierung nicht darauf, SEO-Content zu schreiben. Zu Suchmaschineoptimierung zählt auch, dass

  • deine Webseite technisch fit ist, schnell lädt und den Google-Bots ein problemloses Crawling ermöglicht. Wie schnell deine Webseite aktuell ist, kannst du hier prüfen.
  • der Content logisch aufgebaut, auf deine Zielgruppe zugeschnitten und gut navigierbar ist.
  • deine Webseite und dein Angebot/deine Dienstleistung bei relevanten Suchanfragen an allen wichtigen Stellen erscheint (z.B. Google my Business (GMB), Google Jobs, Knowledge Panel, Featured Snippet usw.).

(1) Bei Google nach oben durch OnPage-Optimierung

OnPage-Optimierungen sind alle Maßnahmen, die du AUF deiner Website durchführst. Sie betreffen die zentralen technischen, inhaltlichen und strukturellen Aspekte einer Seite. Ziel der OnPage-Optimierung ist es, dem User ein optimales Nutzerlebnis zu verschaffen. Das optimierte Nutzerlebnis verbessert die Daten, die Google sammelt (User-Metriken). Und je besser diese Metriken sind, desto öfter spielt die Suchmaschine deine Webseite an sehr guten Positionen aus.

Technisches SEO – UX verbessern

Die technische Suchmaschinenoptimierung ist wie der Estrich beim Hausbau: Wenn du auf diesen Schritt verzichtest, hat dein Haus keine stabile Basis. Das technische SEO sorgt dafür, dass die

  • Website mit einem SSL-Zertifikat ausgestattet ist.
  • Ladezeit nicht durch zu große Elemente (z.B. schlecht eingebundene Videos oder aktive Inhalte wie Flash) beeinflusst wird.
  • Bilder in Web-freundlichen Formaten (WebP, JPEG 2000 und JPEG XR) bereitgestellt werden.
  • Seite responsive und damit mobile friendly ist (ob deine Seite für mobile Endgeräte optimiert ist, kannst du hier überprüfen).
  • Google-Bots beim Crawling der Seite nicht behindert werden.
  • Indexierung neuer Inhalte bei Google problemlos funktioniert.
  • Weiterleitungen korrekt eingerichtet sind und die Seite z.B. keine 404-Fehler ausspuckt.
  • Webseite keinen „toten“ Code enthält.
  • Inhalte mit den korrekten Meta-Daten versehen sind, um den Suchmaschinen das Auslesen zu erleichtern.

Warum ist technisches SEO notwendig?

Der technische „Unterbau“ einer Seite hat enormen Einfluss darauf, wie Google diese Seite bewertet. Viele Webseiten-Betreiber investieren in professionellen SEO-Content, ohne ihre Webseite technisch fit zu machen. In solchen Szenarien bleiben die Erfolge weit hinter den Erwartungen zurück, weil die Qualität der Seite, die den Content bereitstellt, grundsätzlich in die Bewertung des Contents einfließt.

In meinem Ratgeber-Artikel Technisches SEO: Was ist das? habe ich alle Tipps & Tricks für die technische Suchmaschinenoptimierung zusammengefasst.

Außerdem gebe ich dir dort eine umfangreiche Checkliste an die Hand, die du nutzen kannst, um deine Webseite auf technische SEO-Schwachstellen zu überprüfen.

Content für die Zielgruppe optimieren

Wenn wir von Content-Optimierung sprechen, dann heißt das nicht, dass wir „einfach nur“ einen Ratgeber oder Blog einrichten. Ein Ratgeber-Bereich ist für Unternehmen zwar eine hervorragende Möglichkeit, zusätzlichen Traffic zu generieren, aber das reicht noch nicht, um bei Google nach oben zu kommen.

Damit Google deine Webseite für deinen thematischen Bereich als relevant bewertet, ist es wichtig, dass deine GESAMTE Website dein Thema und deine Spezialisierung inhaltlich widerspiegelt. Und hierfür bedarf es zunächst einmal einer ausführlichen Keyword-Recherche:

  • Welche Suchbegriffe (Keywords) sind für mich relevant? 
  • Wie sucht meine Zielgruppe nach meiner Dienstleistung/meinen Produkten?
  • Welchen Search Intent hat meine ideale Kundschaft/mein ideales Klientel?
  • Welche Arten von Keywords verwendet meine Zielgruppe?
  • Wie präsentieren meine Wettbewerber ihr Angebot? Was kann ich von ihnen lernen, was kann ich besser machen? Decken Sie Suchbegriffe ab, die ich nicht abdecke? Bieten sie Inhalt, der für mich auch relevant wäre?

Nach der Keyword-Recherche kommt die Textarbeit. Schau dir jede einzelne Landingpage an und optimiere sie inhaltlich für deine Zielgruppe. Nach Möglichkeit solltest du Duplicate Content vermeiden und jede Unterseite auf ein anderes Fokus-Keyword optimieren.

Besonders wichtig ist es, an dieser Stelle die richtigen Signale für Google zu setzen.

In meinem Ratgeber-Artikel WordPress Keywords eintragen zeige ich dir, an welchen Stellen du deine Keywords unterbringen, und welche Meta-Tags (zum Beispiel das Alt-Tag) du setzen musst, um bei Google nach oben zu kommen.

Bei Google nach oben mit einem Ratgeber/Blog

Es hat einen guten Grund, dass immer mehr Unternehmen ihrem Internetauftritt einen Ratgeber oder Blog hinzufügen: Das Format ‚Blog‘ ist am besten dazu geeignet, informationelle Suchanfragen zu bedienen. Und die Suche nach konkreten Informationen macht nun einmal nach wie vor den größten Anteil an Suchanfragen aus, die über das Google-Suchfeld bzw. via Sprachsuche abgesetzt werden.

Bei Landingpages geht es eher darum, deine Dienstleistungen und/oder Produkte in den Vordergrund zu rücken. Typische Keywords, die hier bedient werden können, sind transaktionale, auch oder „Money-Keywords“ genannte, Suchanfragen (z.B. „Autoreifen kaufen Wien“ oder „SEO Texte schreiben lassen Wien“).

Um informationelle Suchanfragen zu bedienen, bedarf es normalerweise aber sehr umfangreicher, gut recherchierter Texte, die deine Landingpages überfrachten und von deinem Angebot ablenken würden. Daher nutzen wir für diese Art von Content den Blog.

Um bei Google nach oben zu kommen, ist es wichtig, dass deine Blogartikel entsprechend optimiert sind. Wie du das machst, erfährst du in meinem Ratgeber Verdammt gute SEO-Texte schreiben. Tipp: Viele professionelle SEO-Texter nutzen die Skyscraper-Methode, um bei Google auf Seite 1 zu kommen.

Website-Struktur optimieren

Eine Webseite, die bei Google gut funktioniert, ist so einfach wie möglich und so komplex wie nötig. Google bevorzugt „schlanke“ Seiten mit einer logischen URL-Struktur und einem Menü, das für den User einfach zu navigieren ist. Ineinander verschachtelte Strukturen und ewig lange URL-Namen sind nicht nur unübersichtlich, sie stellen auch in der Pflege der URL-Struktur ein Problem dar.

Zur strukturellen Optimierung gehört auch die interne Verlinkung. Interne Links sind ein gutes Instrument, um Google mitzuteilen, welche Seiten besonders wichtig sind. Daher arbeiten SEO-Spezialisten häufig mit sogenanntem Cornerstone Content.

(2) Bei Google nach oben durch OffPage-Optimierung

Während die OnPage-Optimierung alle SEO-Maßnahmen umfasst, die du auf deiner Website durchführst, fallen unter OffPage- bzw. Off-Site-Optimierung sämtliche Maßnahmen, die auf ANDEREN Webseiten passieren. Die OffPage-Maßnahmen sind vor allem wichtig, wenn deine Webseite sich noch im Aufbau befindet.

Indem andere Seiten auf deine Seite verweisen, senden sie damit ein positives Signal an Google. Die wichtigsten Offpage-Maßnahmen sind Backlinks und Social Signs.

Ein Backlink, auch Rückverweis genannt, ist ein normaler Hyperlink, der von einer Webseite auf eine andere Webseite führt. Backlinks helfen dir dabei, bei Suchmaschinen nach vorne zu kommen, weil sie im Grunde eine Empfehlung an Google sind. Indem jemand einen Link zu deiner Seite bzw. einer deiner Unterseiten setzt, sagt er im Grunde:

Hey Google, ich kenne diese Webseite! Sie ist inhaltlich hochwertig und relevant und du kannst ihr vertrauen!“ Zum Thema Relevanz und Qualität siehe auch Google E-A-T.

Hat eine Webseite viele qualitativ hochwertige Backlinks, denkt Google sich:

Wow, diese Seite muss echten Mehrwert haben! Die sollte ich noch viel mehr Usern an viel besseren Positionen vorschlagen! Wir sprechen in diesem Zusammenhang auch von der Linkpopularität oder Link-Popularity einer Seite. 

Bild einer feiernden Menge bei einem Konzert als Vergleich für Backlinks und dafür, wie man bei Google nach oben kommt.
Je mehr hochwertige Seiten im Internet auf deine Webseite verweisen, desto schneller kommt sie bei Google nach vorne!

Aus Google-Sicht gibt es hochwertige und qualitativ nicht so hochwertige Backlinks. Gute Backlinks bieten dem User einen echten Mehrwert. Das kann z.B. bedeuten, dass die Zielseite weiterführende Informationen zu einem Thema bereithält, das für den Leser/die Leserin interessant ist. Gute Backlinks führen auf qualitativ hochwertige Zielseiten und sind so formuliert (Ankertext), dass der User genau weiß, was ihn beim Linkklick erwartet.

Gute Backlinks sind häufig das Resultat organischen Linkaufbaus. Das bedeutet, dass andere Webseitenbetreiber deinen Content so gut finden, dass sie ihn ihren eigenen Leser zur Verfügung stellen, weil sie der Meinung sind, dass er einen besonderen Mehrwert bietet und damit auch die User Experience auf ihrer eigenen Seite verbessert.

Qualitativ minderwertig Backlinks entstehen häufig, wenn Webseiten-Betreiber versuchen, Backlinks zu kaufen bzw. zu tauschen. Beim Backlink-Kauf handelt es sich um eine Praxis des sog. Black-Hat-SEO, die mittlerweile von Google abgestraft wird. Schlechte Backlinks erkennt man daran, dass sie einfach ohne thematischen Zusammenhang auf irgendwelchen Seiten gesetzt werden.

Wenn du mehr darüber wissen möchtest, wie Google minderwertige Backlinks erkennt, und welche sinnvollen Alternativen es für den Linkaufbau gibt, lege ich dir den Artikel Backlinks aufbauen ohne Budget ans Herz.

Social Signals – Likes bei Facebook, Twitter & Co.

Neben den Verweisen von anderen Webseiten zählen auch die sog. Social Signals zur OffPage-Optimierung. Social Signals entstehen z.B., wenn ein Link zu deiner Webseite (z.B. eine Content-Seite) in den Sozialen Medien (Facebook, Instagram, Twitter und Co.) geteilt und geliked wird.

Likes, Shares, Kommentare usw. von Sozialen Plattformen werden im Google-Algorithmus zwar nicht berücksichtigt, aber diese Social Signals helfen deiner Seite auf andere Weise, bei Google nach oben zu kommen:

  • Traffic: Nehmen wir an, eine Person mit vielen Followern teilt einen Link zu deiner Webseite in einem Twitter- oder Instagram-Post. Die Follower, die diesen Link anklicken und auf deiner Seite landen, zählen für dich als Social Traffic.
  • Relevanz: Das Beste, was dir passieren kann, ist wenn ein Influencer bzw. eine Autorität in einem bestimmten Bereich deinen Content teilt. So nehmen nämlich auch andere deine Relevanz wahr, und die Wahrscheinlich steigt, dass deine Seite organisch verlinkt wird (Backlinks).

Bewertungen sammeln, Bewertungen geben

Online-Bewertungen sind eine weitere Möglichkeit, deiner Webseite Relevanz zu verleihen. Indem du z.B. zufriedene Kunden oder Klienten bittest, dich über Google, Branchen-Foren oder Google my Business zu bewerten, gibst du der Suchmaschine die Möglichkeit, diese Bewertungen in Form eines sog. Rich Snippets anzuzeigen, wenn jemand nach dir und/oder deiner Dienstleistung sucht. Diese Hervorhebung macht deinen Eintrag in den SERPs interessanter und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass er geklickt wird. Dies wiederum kann zu dauerhaft besseren Rankings führen.

Screenshot einer Google-Suche zum Thema OffPage-Optimierung.
Bewertungen in den SERPs erregen die Aufmerksamkeit des Users und machen einen Zugriff wahrscheinlicher.

Die andere Möglichkeit, das eigene Ranking mit Bewertungen zu verbessern, liegt darin, selbst welche abzugeben. Gerade im B2B-Business kommt es häufig vor, dass man um eine Bewertung gebeten wird. Tu den Menschen, mit denen du zusammenarbeitest, oder von deren Produkten du überzeugt bist, diesen Gefallen!

Eine professionelle Bewertung mit Link zu deiner Webseite ist nicht nur ein zusätzlicher Backlink für deine Seite, sondern er schafft auch Vertrauen bei Kundschaft und Geschäftspartnern.

(3) Bei Google nach oben durch lokales SEO

Die letzte, aber wichtige Stellschraube, an der du drehen kannst, um 2022 bei Google nach vorne zu kommen, ist die lokale Suchmaschinenoptimierung.

Lokale Suchmaschinenoptimierung, auch als Local SEO bekannt, bedeutet, eine Webseite und ihre Inhalte für Suchanfragen mit lokalem Bezug zu optimieren. Lokale Suchmaschinenoptimierung ist deshalb so wichtig, weil wir alle Google mittlerweile zu mehr als 80 Prozent mobil nutzen. Das heißt, wir setzen unsere Suchanfragen via Smartphone ab, häufig von unterwegs. Das sieht dann ungefähr so aus:

Zahnarzt Wien Sonntag
(Suchintention: Welche Zahnärzte haben am Sonntag in Wien Notdienst?)
Fahrradladen geöffnet
(Suchintention: Welche Fahrradladen in meiner Nähe hat gerade geöffnet?)
veganes Restaurant
(Suchintention: Welche veganen Restaurants gibt es in meiner Nähe?)

Google gelingt es, aus diesen bruchstückhaften Anfragen die exakte Suchintention herauszufiltern. Die Suchmaschine spielt also exakt auf meinen Standort zugeschnittene Suchergebnisse aus. Sofern ich die Standortermittlung (GPS) am Handy angeschaltet habe, muss ich noch nicht einmal dazuschreiben, wo ich mich gerade befinde.

Vor allem für kleine Unternehmen ist die lokale Suchmaschinenoptimierung DIE wichtigste SEO-Maßnahme, weil kleine Webseiten es normalerweise nur im lokalen Wettbewerb schaffen, sich gegen die Big Players durchzusetzen und bei Google nach ganz oben zu kommen (mehr Informationen über SEO für kleine Unternehmen).

Lokales Ranking verbessern durch GMB-Eintrag

Die Mutter aller Suchmaschinen hat ihren Ranking-Algorithmus zugunsten lokal personalisierter Suchergebnisse angepasst. Unternehmen, die ihren Internetauftritt nicht für die lokale Suche optimiert haben, werden in den Ergebnissen seltener angezeigt. Der wichtigste Schritt, um auch in der lokalen Suche ganz weit vorne mitzuspielen, ist die Optimierung deines GMB-Eintrages. GMB oder Google My Business ist ein riesiges Branchenverzeichnis, das seine Informationen aus diversen anderen Verzeichnissen zieht.

Das bedeutet zwar, dass Unternehmen in der Regel automatisch eingetragen werden, aber solange diese Unternehmen ihre Einträge nicht verifizieren, können sie sie auch nicht bearbeiten oder optimieren. Optimierte GMB-Einträge werden bei relevanten lokalen Suchen noch VOR den organischen Suchergebnissen via Google Maps ausgespielt.

Wie du deinen GMB-Eintrag verifizieren und für die lokale Suche optimieren kannst, erfährst du im Artikel Google My Business – lokal besser gefunden werden.

Branchenportale nutzen

Einer der Wege, wie Google die Relevanz einer Webseite bewertet, ist die Frage, wie oft eine Seite bzw. ein Unternehmen an anderen Stellen im Internet genannt wird. Je vertrauenswürdiger und relevanter die Seite, auf der das Unternehmen genannt wird, ist, als desto vertrauenswürdiger stuft Google auch die genannte Webseite ein.

Um deine Webseite bei Google nach vorne zu bringen, solltest du dein Unternehmen also in den bekanntesten und wichtigsten Branchenverzeichnissen deines Landes (z.B. Gelbe Seiten in Deutschland und HEROLD.at in Österreich) eintragen.

Achte darauf, dein Unternehmen grundsätzlich mit exakten Daten (Name, Adresse, E-Mail) einzutragen. Die Präsenz in den wichtigsten Branchenportalen verbessert deine Chancen, für lokale Suchen in Google Maps ausgespielt zu werden. Außerdem gleicht Google seine Einträge regelmäßig mit den Einträgen in anderen Branchenportalen ab.

Ist dein Unternehmen an allen wichtigen Stellen mit exakten und aktuellen Daten präsent, ist dies ein positives Signal an Google und spricht für die Relevanz und die Qualität deiner Webseite.

Content für Sprachsuche optimieren

Wenn wir über lokale Suchen sprechen, dann müssen wir über Voice Search reden. Denn genau, wie die Desktop-Suche zugunsten der mobilen Suche immer weiter abnimmt, vollzieht sich auch in der Art und Weise, WIE wir nach Produkten, Dienstleistungen und Informationen suchen, ein stetiger Wandel. Schon heute werden im deutschsprachigen Raum rund 30 Prozent aller Suchanfragen an Google via Sprachsuche (Ok, Google!) abgesetzt.

Das stellt SEOs und Webseiten-Betreiber vor ganz neue Herausforderungen, denn die Optimierung für sprachlich abgesetzte Suchanfragen funktioniert anders als „herkömmliche“ SEO-Maßnahmen. Im Artikel Webseite für Sprachsuche optimieren erfährst du alles, was du wissen musst, um deine Webseite für die Sprachsuche fit zu machen.

So kommst du bei Google auf Seite 1 – Zusammenfassung

Wer bei Google & Co. dauerhaft nach vorne kommen will, sollte in Suchmaschinenoptimierung (SEO) investieren. Anders als bei Suchmaschinenwerbung (SEA) sind die Wachstumserfolge durch Content-Arbeit nachhaltig und verbessern die Conversion-Rate. Um 2021 bei Google nach oben zu kommen, solltest du folgende Tipps umsetzen:

Ich coache dich an die Spitze!

Als Werbetexterin und SEO Consultant mit 7 + Jahren Erfahrung weiß ich nicht nur, was Google und deine Zielgruppe begeistert, ich kann dir auch sagen, welche Maßnahmen du jetzt setzen musst, um deine Webseite in den kommenden Monaten auf Seite 1 der organischen Suchergebnisse zu bringen!

Brauchst du SEO-Hilfe?

Keine Angst vor Sichtbarkeit, du hast sie dir verdient!
Select SEO

Noch mehr Tipps für dein Online-Marketing

Corporate goes viral! Warum Unternehmensblogs funktionieren

Wie wichtig ist Social Media für Unternehmen?

Online gefunden werden. So kommen deine Kunden zu DIR!

Kennst du die Funktion von Meta Tags für SEO? Oder weißt du, warum es Quatsch ist, einen Artikel auf mehr als ein Fokus-Keyword zu optimieren?

Im WEEKLY SNIPPET-HUNTER teile ich jede Woche ein Geheimnis aus meiner SEO-Toolkiste mit dir.

SUCHE

ÜBER MICH

Ich bin Nele Nikolaisen, Werbetexterin & SEO Consultant aus Wien.
Auf meinem No-Bullshit-SEO-Blog teile ich meine Erfahrungen aus 7+ Jahren auf Seite 1 und übersetze die Buzzwords der SEO-Szene in echte Menschensprache.

BELIEBTESTE ARTIKEL

Titelbild eines Ratgebers darüber, warum es nicht sinnvoll ist, Backlinks zu kaufen, und wie man Backlinks kostenlos aufbauen kann.. Online sichtbar werden

Backlinks aufbauen ohne Budget: So geht’s!

Backlinks kaufen ist teuer und riskant. Deshalb zeige ich dir, wie du (fast) ohne Risiko kostenlose Backlinks generieren kannst.

Jetzt lesen!
Titelbild eines Blogartikels über das Skyscraper Prinzip zur erfolgreichen Content-Erstellung. SEO lernen

Skyscraper SEO – wie du Google wuschig machst!

Warum gelingt es manchen Creators immer wieder, viralen Content zu kreieren, und anderen niemals?

Jetzt lesen!
Titelbild eines Artikels darüber, wie Selbstständige online gefunden werden. Online sichtbar werden

Online gefunden werden. So kommen deine Kunden zu DIR!

Ich zeige dir, wie du dich online von deiner Zielgruppe finden lässt, und Website-Besucher in qualifizierte Leads verwandelst.

Jetzt lesen!
Nele Nikolaisen
Nele Nikolaisen
Nele Nikolaisen ist SEO Consultant und Expertin für suchmaschinenoptimierte Inhalte. Privat ist sie Bücherfreundin mit Thomas-Mann-Faible, Cineastin mit Horror-Spleen und begeisterte Mama von 78 Grünpflanzen und einer Zaubernuss. Auf Select SEO teilt sie ihre Erfahrungen im Kampf um die besten Positionen bei Google und gibt Insider-Tipps rund um Content Creation, Storytelling und das Schreiben von verdammt guten SEO-Texten.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

13 + 6 =

Scroll to Top