Online gefunden werden. So kommen deine Kunden zu DIR!

Titelbild eines Artikels darüber, wie Selbstständige online gefunden werden.
Keine Lust mehr auf Kaltakquise und Agenturen? UnternehmerInnen, die online gefunden werden, haben's leichter. Ich zeige dir, wie du deine Traumkund:innen über Google anziehst.

Die Welt googelt. Das ist kein Wortspiel, sondern eine Tatsache. Trotzdem fällt es vielen Solo-Selbstständigen und Kleinunternehmern noch immer schwer, das enorme Potential der Online-Suche richtig zu nutzen. Ich zeige dir, welche Möglichkeiten du hast, dich online von deiner Zielgruppe finden zu lassen, und Website-Besucher in qualifizierte Leads bzw. zahlende Kund*innen zu verwandeln. Wenig Zeit? Hier geht’s zur Zusammenfassung!

Inhaltsverzeichnis

Von Kunden online gefunden werden

Betreiber von Online Shops wissen am besten, wie wichtig es ist, bei Google ganz oben zu stehen. Kein Wunder, denn ohne professionelle Suchmaschinenoptimierung ist der Online Shop nur ein weiterer verwaister Eintrag auf Google-Seite 8. Bei vielen Solo-Selbstständigen und KMUs im Dienstleistungssektor funktioniert die Kundenakquise über die Webseite allerdings noch nicht so gut.

Das liegt häufig daran, dass die Unternehmer*innen den Bedarf nicht sehen, weil sie ihn aktuell nicht haben. Vielleicht bist du gerade ohnehin sehr gut mit Aufträgen versorgt oder du hast einen so guten Ruf, dass du dich auf Empfehlungen verlassen kannst. Das ist fantastisch! 🙂

Aber was tust du, WENN

  • alle Aufträge in der Warteschlange erledigt sind?
  • deine Stammkund*innen plötzlich beschließen, dich nicht mehr zu beauftragen?
  • dein bester Marktschreier die Branche wechselt und plötzlich keine passenden Kontakte oder seltener Gelegenheit hat, dich ins Spiel zu bringen?
  • die Empfehlungen nachlassen, weil deine Nische talentierten Zuwachs bekommen hat?

Wer online nicht sichtbar ist, sitzt im Hamsterrad

Wo findet man neue Kunden? Branchenmessen, Jobbörsen, Vermittlungsagenturen und 654 E-Mails über LinkedIn: Es gibt zwar Leute, die Kaltakquise mögen, aber die meisten Solo-Selbstständigen und KMUs hassen sie aus tiefsten Herzen. Klar, sonst wären wir ja im Sales für irgendeinen gesichtslosen Großkonzern tätig! Und selbst die setzen heute auf Inbound-Marketing. Aber dazu kommen wir später.

Fakt ist: Wenn du online nicht gefunden wirst, wird NACH der Kundensuche immer VOR der Kundensuche sein. Manch einer mag diese Herausforderung, weil sie ihn beflügelt. Mich hat es wahnsinnig gemacht. Zu welcher Sorte Mensch gehörst du?

Was passiert, wenn deine Kunden dich online finden?

Wir stellen uns folgende Situation vor: Sofia, die zu deiner Zielgruppe gehört, googelt am Morgen auf dem Weg zur Arbeit nach Anbietern deiner spezifischen Dienstleistung und deine Webseite erscheint unter den ersten drei Suchergebnissen der organischen Google-Suche. Sie klickt auf den Eintrag, findet auf deiner Seite genau das Angebot, das sie gesucht hat, und stellt direkt eine Anfrage. BUMM! Erste Kundenanfrage – und es ist noch nicht mal 9 Uhr! Wenn deine Zielgruppe dich online findet, dann

  • kannst du anhand des durchschnittlichen Website-Traffics und der Conversion-Rate skalieren, wie viele Anfragen du pro Monat bekommst.
  • musst du nie wieder Kaltakquise machen.
  • weißt du fix, dass du pro Monat einen Umsatz XY generieren kannst.
  • kannst du freie Tage, Urlaub & Feierabend wieder genießen, weil du weißt, dass deine Webseite sich um die Kundenakquise kümmert.
  • hast du möglicherweise sogar mehr Anfragen, als du bedienen kannst. Diese könntest du z.B. gegen eine Provision an andere Anbieter*innen aus deiner Nische/deinem Netzwerk weitergeben.

Online besser gefunden werden – 5 Tipps!

Theoretisch kannst du dich online auf tausendundeine Weise finden lassen: Über Suchmaschinen wie Google, Bing, Yahoo! oder Yandex, über Social-Media-Plattformen wie YouTube, LinkedIn, Instagram und Pinterest oder über Branchenportale wie Yelp, HeiseKatalog und die Gelben Seiten bzw. HEROLD.at. Viele Selbstständige und KMUs arbeiten mit der „alles-ein-bisschen“-Strategie und versuchen, ihre Marketingaktivitäten möglichst breit zu streuen.

Gerade zu Beginn ist das aber ein gewaltiger Fehler, weil jeder einzelne Kanal, damit er für die Kundenakquise funktioniert, zwei wichtige Ressourcen frisst: Zeit und Budget.

Aus diesem Grund solltest du dich auf den Kanal konzentrieren, der die größte Hebelwirkung hat. Und dieser Kanal sind die Suchmaschinen, allen voran natürlich Google.

Warum? Ganz einfach: Weil ganze 87 Prozent aller Konsumenten im DACH-Raum die Online-Suche nutzen, um sich über Waren und Dienstleistungen zu informieren (Quelle: Statista.com).

(1) Online über Google finden lassen

Online von deiner Zielgruppe gefunden zu werden heißt im Klartext: Deine Webseite wird bei Google & Co. an sehr guten Positionen ausgespielt, wenn jemand für dich relevante Suchbegriffe, auch Keywords genannt, googelt. Was ein „relevanter“ Suchbegriff ist, kommt auf deine Branche und deine Spezialisierung an. Ich z.B. bin SEO Consultant für Unternehmen und ich arbeite in Wien. Das bedeutet, dass ich z.B. für folgende Suchanfragen gefunden werden will:

SEO-Agentur Wien, SEO-Beratung Wien
Google-Ranking verbessern Tipps
Leads über Webseite bekommen
neue Kunden finden online

Wichtig ist, dass die Suchmaschinen deine Webseite für diese Suchanfragen nicht nur ausspielen, sondern dass du mit deinem Angebot möglichst weit oben, idealerweise auf den Positionen 1-3 auf der ersten Seite bei Google stehst. Tatsache ist nämlich, dass mehr als 90 % aller Zugriffe auf die ersten drei Stellen bei Google entfallen. Und auf Seite 2 findet dich schon so gut wie niemand mehr:

Twitter-Text passend zu der Frage, wie man online gefunden werden kann.
Weniger als 5 Prozent aller Google-User klicken auf Suchergebnisse jenseits von Seite 1.

Was ist Suchmaschinenoptimierung (SEO)?

Hast du schon mal ein für dich relevantes Keyword gegoogelt und deine Seite wurde in den Ergebnissen nicht angezeigt? Nicht einmal auf Seite 8, 9 oder 10? Keine Sorge, damit bist du nicht alleine.

Denn Webseiten, die nicht für Suchmaschinen optimiert sind, werden von Google häufig gar nicht gefunden. Suchmaschinenoptimierung oder SEO (engl. Search Engine Optimization) fasst alle Aktivitäten zusammen, die dafür sorgen, dass deine Webseite für die richtigen Suchanfragen möglichst weit oben bei Google und anderen Suchmaschinen ausgespielt wird.

Mit anderen Worten: Suchmaschinenoptimierung sorgt dafür, dass du online von deiner Zielgruppe gefunden wirst. Deine Kunden suchen also online nach deiner Dienstleistung, finden deine Webseite und kontaktieren dich.

Wie starte ich mit SEO?

Die Suchmaschinenoptimierung setzt sich aus mehreren Bereichen und Maßnahmen zusammen. Ich werde dir diese Bereiche und/oder Maßnahmen jetzt kurz erklären, damit du sie schonmal gehört hast:

  • OnPage-Maßnahmen: Alle SEO-Maßnahmen, die du AUF seiner Webseite ergreifst (z.B. SEO-Content schreiben, Bilder SEO usw.)
  • OffPage-Maßnahmen: Alles, was du auf anderen Seiten tust, um dein Ranking zu verbessern (z.B. Backlinks aufbauen).
  • Konkurrenz-Analyse: Wie gut sind meine Wettbewerber bei Google & Co. positioniert?
  • Keyword-Recherche: Welche Suchbegriffe sind in meiner Nische relevant?
  • Content-Strategie: Welche Themen muss ich abdecken? Welche Formate brauche ich?
  • Technisches SEO: Ist meine Webseite so aufgebaut, dass Google sie problemlos crawlen kann?

Und, setzt die Panik schon ein? Keine Sorge! Um online besser gefunden zu werden, braucht es nicht immer den vollen Maßnahmenkatalog. Wir konzentrieren uns heute auf das, was du relativ schnell verbessern kannst: deinen Content. Denn um online bei der korrekten Zielgruppe sichtbar zu sein, musst du zunächst einmal herausfinden, wie deine Zielgruppe nach deinen Dienstleistungen und/oder deinen Produkten sucht.

(2) Online für die richtigen Keywords gefunden werden

Damit du deine Webseite für die Kundengewinnung nutzen kannst, muss deine Seite für die richtigen Suchanfragen bei Google & Co. ranken. Um herauszufinden, welche Suchbegriffe das genau sind, machst du eine Keyword-Recherche. Die Keyword-Recherche ist übrigens die wichtigste Aktion auf deinem Weg zu einer besseren Online-Sichtbarkeit. Also nimm dir dafür ausreichend Zeit – dein Posteingang wird es dir später danken!

Wie die Suche nach den richtigen Keywords im Detail funktioniert, zeige ich dir in meinem Artikel Die richtigen Keywords finden für deine Webseite. Bevor du dich ans Werk machst, gehen wir aber noch ein paar Hinweise durch, die du bei deiner Recherche unbedingt beachten solltest.

Laien suchen anders als Profis

Bei der Frage, wie deine Zielgruppe online nach deiner Dienstleistung sucht, solltest du NIEMALS von dir selbst ausgehen. Warum? Ganz einfach: Weil du die Expertin/der Experte für dein Thema bist und deine Dienstleistung mit den korrekten Fachausdrücken beschreibst. Deine Werbetexte müssen aber in der Sprache der Menschen geschrieben sein, die du mit deinem Angebot anziehen möchtest.

Ich habe dir ein paar Beispiele für die Unterschiede im Suchverhalten von Profis und Laien zusammengestellt. Zu jedem Beispiel findest du einen Artikel, in dem diese „Laiensprache“ sehr gut eingesetzt wurde, um Traffic über die Suchmaschinen zu generieren:

Wer?Profi googeltLaie googeltBeispiel
SchädlingsbekämpferMehlmilbenkleine weiße Tierchen in der KücheBeitrag
HNO-ArztLingua geographicaBrennen auf der Zunge; ZungenbrennenBeitrag
Digital-AgenturSuchmaschinenoptimierungmehr Besucher auf Blog bekommenBeitrag
GrafikerGrafikdesignLogo erstellen lassenBeitrag
Um online gefunden zu werden, muss deine Webseite für die Suchbegriffe ranken, die deine Zielgruppe verwendet.

Hinter jedem Keyword steht eine Suchintention

Um deine Seite auf die richtigen Keywords zu optimieren, musst du die Suchintention, auch Search Intent genannt, deiner Zielgruppe verstehen. Du musst dich also fragen: Was will der Nutzer mit dieser Suchanfrage erreichen? Normalerweise lässt sich jede Suchanfrage in eine von drei Kategorien einordnen: informationell (Suche nach Informationen), navigational (Suche nach einem konkreten Ziel, z.B. einer Webseite) und transaktional (User hat eine Kaufabsicht). Detailliertere Informationen.

Deine Keywords müssen relevant sein

Google ist wahnsinnig gut darin, zu erkennen, ob ein Text (z.B. ein Blogbeitrag) für den Leser/die Leserin relevant ist. „Relevant“ bedeutet: Bietet er einen Mehrwert? Ist er gut geschrieben? Ist er besser als alles andere, was das Internet aktuell zu diesem Thema zu bieten hat?

Wenn du glaubst, dein Keyword gefunden zu haben, solltest du immer prüfen, welche Inhalte Google zu diesem Keyword für relevant hält. Wie du das machst, erfährst du hier.

Et voilà: Damit hast du bereits zwei der drei wichtigsten SEO-Maßnahmen abgedeckt: (1) Keyword-Recherche und (2) Suchintention. Für die (3) technische Suchmaschinenoptimierung lege ich dir meinen Beitrag Technical SEO ans Herz. Falls du deine Seite auf WordPress aufgesetzt hast, empfehle ich dir außerdem die Beiträge WordPress SEO und WordPress Keywords eintragen.

Grafik zum Thema Was ist Suchmaschinenoptimierung und online gefunden werden
Am Beginn erfolgreicher Suchmaschinenoptimierung stehen die Keyword-Recherche und das Herausfinden der Suchintention.

(3) Lokal online gefunden werden

Es gibt noch eine weitere Stellschraube, an der du drehen kannst, um von deiner Zielgruppe online gefunden zu werden: Lokale Suchmaschinenoptimierung oder Local SEO. Lokales SEO betreibst du, indem du deine Inhalte für Suchanfragen mit lokalem Bezug optimierst.

Lokale Suchanfragen werden meistens von unterwegs über das Smartphone abgesetzt und haben in den allermeisten Fällen eine konkrete Kaufabsicht: Ich brauche diese Information JETZT, weil ich die Dienstleistung JETZT brauche. Kein Wunder also, dass fast 90 % aller Menschen, die online nach lokalen Dienstleistungen suchen, innerhalb von 24 h nach der Online-Suche Kontakt mit einem Anbieter aufnehmen. Beispiele für Suchanfragen mit lokalem Bezug sind u.a.:

Zahnarzt Wien Sonntag 
Fahrradladen geöffnet 
veganes Restaurant 

Suchmaschinen sind sehr gut darin, die lokale Suchintention herauszufiltern. Wenn du z.b. googelst „glutenfreies Restaurant“, dann verstehen Google & Co. sofort: „Wo ist das nächste glutenfreie Restaurant in meiner Nähe?“ Die Suchmaschine liefert dir mithilfe von Google Maps dann exakt auf deinen Standort zugeschnittene Suchergebnisse aus:

Screenshot einer lokalen Suche bei Google
Für lokale Unternehmen ist es sehr wichtig, local SEO zu betreiben, um online für die richtigen Keywords gefunden zu werden.

Nutze deinen Google-My-Business-Eintrag

Damit Google deine Webseite auch für lokale Suchanfragen ausspielt, solltest du deinen GMB-Eintrag pimpen. Google My Business ist eine Plattform, die Google Unternehmen und Organisationen kostenlos bereitstellt, damit sie ihre Online-Präsenz einfacher verwalten können. Normalerweise werden Unternehmen früher oder später automatisch eingetragen, aber du musst deinen Eintrag verifizieren, damit du ihn bearbeiten und optimieren kannst.

Optimierte GMB-Einträge spielt Google bei relevanten lokalen Suchen noch VOR den organischen Suchergebnissen via Google Maps aus. Wie du deinen GMB-Eintrag für die lokale Suche optimieren kannst, erfährst du hier.

(4) Online gefunden werden mit Google Ads

Neben der Suchmaschinenoptimierung gibt es noch eine zweite Möglichkeit, dich online über Google finden zu lassen: Google Ads, also bezahlte Anzeigen in den SERPS (Suchergebnisseiten). Um Anzeigen zu schalten, musst du in deinem Google-Ads-Konto eine Kampagne aufsetzen und festlegen, für welche Suchanfragen deine Webseite bzw. eine Unterseite deiner Website (z.B. deine Angebots-Seite) ausgespielt werden soll. Suchmaschinenwerbung ist, anders als Suchmaschinenoptimierung, kostenpflichtig.

Jedes Keyword hat einen CPC, einen Cost per Click. Wenn du z.B. für das Keyword „Yogastudio Berlin“ ausgespielt werden willst, kostet dich der Klick aktuell 1,73 €. Zahlen tust du allerdings erst, wenn der User tatsächlich auf die Anzeige klickt und auf deiner Webseite landet. Ob er dann auch eine Conversion tätigt, ist eine andere Frage.

Sichtbarkeit steigern in kompetitiven Branchen

Fakt ist: Google Ads bringen dir nur dann Neukunden, wenn deine Webseite die Besucher*innen von deinem Angebot überzeugt. Und das schaffst du nur, indem du sehr guten, für deine Zielgruppe optimierten Content schreibst. Um die Keyword-Recherche kommst du also auf keinen Fall herum. Suchmaschinenwerbung kann allerdings sinnvoll sein, wenn du z.B. in einer sehr kompetitiven Branche tätig bist, in der alle anderen Anbieter auch Ads schalten.

Meine Webseite hat z.B. ein Featured Snippet für die Suchanfrage „bei Google nach oben kommen„. Da dieses Keyword in meiner Branche aber sehr wichtig ist und alle anderen Anbieter dafür auch online gefunden werden wollen, schalten sie entsprechende Anzeigen. Das Ergebnis: Ich habe laut Google zwar den besten Content für dieses Keyword, aber die Google Ads werden trotzdem über mir ausgespielt.

Screenshot einer SERP für die Frage, wie man online sichtbar wird.
Wenn du für alle deine relevanten Suchanfragen die beste Sichtbarkeit willst, wirst du um bezahlte Anzeigen nicht herumkommen.

Wie du am Titel meines Featured Snippets siehst („Bei Google nach oben kommen – OHNE ADS!“), bin ich nicht der größte Fan bezahlter Anzeigen. 😉 Aber das muss jede/r Selbstständige und jedes Unternehmen für sich entscheiden. Falls du eine Hilfestellung brauchst: In dem Beitrag SEO vs. SEA: Was ist besser, wie hängen sie zusammen? stelle ich die beiden Spielarten des Suchmaschinenmarketings einander gegenüber und zeige, wann es sich tatsächlich lohnt, in Google Ads zu investieren.

(5) Gefunden werden über Social Media

Viele Agenturen empfehlen Influencer Marketing, um die Online-Sichtbarkeit zu erhöhen. Dafür brauchst du allerdings das entsprechende Budget.

Die meisten Unternehmen sind mit Business-Accounts auf Facebook, Instagram und LinkedIn, manchmal auch auf YouTube und Twitter vertreten. Die Frage ist allerdings immer, wie viel Nutzen, gemessen an dem Aufwand, den du betreiben musst, dir deine Social-Media-Kanäle wirklich für die Kundenakquise bringen. In dem Beitrag Wie wichtig ist Social Media für Unternehmen? habe ich diese Frage bereits erörtert.

An dieser Stelle nur so viel: Social Media KANN für die Kundengewinnung funktionieren. Aber das gelingt nur, wenn du eine gute Strategie und genug Zeit hast, sie konsequent umzusetzen.

Social Media für OffPage-SEO nutzen

Wusstest du, dass eine starke Social-Media-Präsenz dein Ranking bei Google beeinflussen kann? Die sogenannten Social Signals sind, genau wie der Backlink-Aufbau, Teil der OffPage-Optimierung. Sie entstehen z.B., wenn ein Link zu deiner Webseite (z.B. eine Content-Seite) in den Sozialen Medien geteilt und geliked wird.

Den Google-Algorithmus interessiert es zwar nicht, wie viele Likes, Shares und Kommentare du bekommst, aber Social Signals können deinem Ranking auf andere Weise helfen:

  • mehr Website-Traffic: Nehmen wir an, jemand mit vielen Followern teilt einen Beitrag mit Link zu deiner Webseite. Alle, die durch den Link auf deiner Seite landen, zählen für dich als Social Traffic.
  • mehr Relevanz: Der absolute Social-Media-Jackpot wäre, wenn ein Influencer in deiner Branche deinen Content teilt. So erkennen auch andere dich als Experte für dein Thema an, und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass deine Seite organisch verlinkt wird. Yeah, neue Backlinks!

So wirst du online gefunden – Zusammenfassung

Du willst das Internet nutzen, um mehr potenzielle Kund*innen zu erreichen? Und du hast dafür kein unbegrenztes Budget zur Verfügung? Dann ist die Suchmaschine dein neuer bester Freund! Google & Co. sind mit Abstand der beste Kanal für die Neukundenakquise, weil fast 90 % aller Menschen im Internet nach Dienstleistungen und Produkten suchen.

Um bei Google ganz oben zu stehen, musst du zunächst einmal herausfinden, für welche Keywords (= Suchanfragen) du mit deiner Webseite im Internet auffindbar sein musst: Welche Begriffe verwendet deine Zielgruppe, um nach deinen Dienstleistungen und/oder Produkten zu suchen?

Bild eines Artikels darüber, wie man online von Kunden gefunden wird.
Ohne Suchmaschinenoptimierung hast du keine Chance, für deine relevanten Suchanfragen Top-Positionen zu erreichen.

Das weißt du nicht? Keine Panik: Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du die richtigen Keywords für deine Website findest. Nach der Recherche kommt die Umsetzung: Wenn du online mehr potenzielle Kund*innen erreichen willst, musst du Content schreiben, der für die Suchmaschine optimiert ist. Wie das geht, zeige ich dir hier.

Wenn du schnell Reichweite aufbauen und Leads generieren willst, solltest du darüber nachdenken, dir deine Website-Texte von einem Profi schreiben zu lassen. Wenn du schon Texte hast, die dir gut gefallen, die über Google aber nicht funktionieren, kannst du diese auch überarbeiten lassen.

Tipps vom Profi

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wenn du keine Ahnung hast, wo du mit der Optimierung deiner Webseite anfangen sollst, und/oder keine Zeit, dir das notwendige Wissen anzueignen, helfe ich dir sehr gerne dabei!

Ich bin seit über 7 Jahren als SEO-Texterin tätig und coache Unternehmen und Selbstständige auf dem Weg zu hervorragenden Google-Rankings. Schreib mir einfach eine Nachricht und wir überlegen in einem kostenlosen Erstgespräch, wie ich dir am besten helfen kann. 🙂

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ÜBER MICH

Ich bin Nele Nikolaisen, Werbetexterin & SEO Consultant aus Wien.
Auf meinem No-Bullshit-SEO-Blog teile ich meine Erfahrungen aus 7+ Jahren auf Seite 1 und übersetze die Buzzwords der SEO-Szene in echte Menschensprache.

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Nele Nikolaisen
Nele Nikolaisen ist SEO Consultant und Expertin für suchmaschinenoptimierte Inhalte. Privat ist sie Bücherfreundin mit Thomas-Mann-Faible, Cineastin mit Horror-Spleen und begeisterte Mama von 78 Grünpflanzen und einer Zaubernuss. Auf Select SEO teilt sie ihre Erfahrungen im Kampf um die besten Positionen bei Google und gibt Insider-Tipps rund um Content Creation, Storytelling und das Schreiben von verdammt guten SEO-Texten.

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