Copywriting lernen

Neulich auf einer Geburtstagsparty: Ich halte mich an meinem Weißen Spritzer fest und nähere mich gierig dem Buffet, als ein Arbeitskollege meines Freundes mein Lieblingsthema anschneidet: „Ich habe gehört, du bist Texterin! Ich wollte ja auch schon immer mal ein Buch schreiben!“

Uff. Ich erkläre ihm also, dass man als Texter (normalerweise) keine Bücher schreibt, nicht in Tageszeitungen veröffentlicht wird und auch keine Abschlussarbeiten für andere Leute verfasst. Auf seinem Gesicht macht sich Verwirrung breit. „Aber … was macht ein Texter denn dann?“ Gute Frage!

Inhaltsverzeichnis

Was macht ein Texter/eine Texterin?

Die WKO verortet den Texter oder Konzepter in der Branche Werbung und Marktkommunikation. Nach Definition der WKO sind Texter/Konzepter „im Rahmen von Werbekampagnen und Social-Media-Marketing sowie bei der Kreation einzelner Kommunikationsmaßnahmen für die textliche Konzeption und Gestaltung verantwortlich“.

Aha. Aber was bedeutet das jetzt? Wie sieht der Alltag eines Texters aus?

Eine typische Tätigkeit für (angestellte) Texterinnen und Texter ist die Arbeit in einer Werbeagentur. Dort bist du als Texterin oder Texter für die Konzeption und die inhaltliche Gestaltung von Werbemitteln für unterschiedliche Kanäle (z.B. Druck, Social Media, SEO usw.) verantwortlich. Konkret bedeutet das, dass du

  • in allen Kampagnen-Planungen, in denen Text eine Rolle spielt, dabei bist.
  • dem Content Manager, dem Creative Director und/oder dem Head of Marketing zuarbeitest.
  • die Kommunikation sowohl intern als auch extern optimierst.
  • gute und frische Ideen hast und diese in Konzepte umwandeln kannst.
  • Konzepte auf die unterschiedlichen Medien runterbrechen kannst.
  • sämtliche Werbemittel textest und
  • ggf. mit Web- und/oder GrafikdesignerInnen und/oder Spezialisten für User Experience zusammenarbeitest.

Was macht ein Texter in freier Wildbahn?

Auch wenn viele Texter*innen ihre berufliche Heimat in Werbeagenturen finden, ist das nicht die einzige Laufbahn, die dir als Texterin offensteht. Viele Texter sind direkt für werbetreibende Unternehmen tätig und optimieren die Kommunikation mit der Zielgruppe über verschiedene Medien und unterschiedliche Kanäle. Ich habe z.B. ein gutes Jahr als Content Managerin für einen Software-Hersteller gearbeitet. Während dieser Zeit habe ich die Website-Texte optimiert und einen Blog aufgebaut.

Mittlerweile muss das Unternehmen aufgrund dieser Maßnahmen keine telefonische Kundenakquise mehr betreiben, weil es von der Zielgruppe online gefunden wird und die Website jeden Monat zuverlässig Leads generiert.

Braucht man als Texter eine Ausbildung?

Grundsätzlich brauchst du keine Ausbildung, um Texter*in zu werden. Es schadet aber nicht! In Österreich (Wien) kannst du dich z.B. an der Werbeakademie im Werbetexten ausbilden lassen. Ich kenne ein paar sehr gute Texter*innen, die als Quereinsteiger mit dem Texten begonnen und es zu wahrer Meisterschaft gebracht haben. Das liegt daran, dass das Schreiben bzw. das Texten ein Handwerk ist. Und im Handwerk macht bekanntermaßen Übung den Meister. Was du aber auf jeden Fall brauchst, sind

  • Liebe zur Sprache & ein sehr gutes Sprachgefühl.
  • eine sattelfeste Rechtschreibung und Grammatik.
  • Talent fürs Schreiben und Geschichten erzählen (Storytelling).
  • Grundkenntnisse in Werbe- und Verkaufspsychologie.
  • Erfahrung mit User Experience und Grundkenntnisse im Webdesign.
  • mehrere Jahre Erfahrung mit Suchmaschinenoptimierung (OnPage-Optimierung und technische Suchmaschinenoptimierung).
  • ein Verständnis für den Markt bzw. die Branche, für die du hauptsächlich tätig bist (in meinem Fall: stark umkämpfte Märkte wie IT, Finanzdienstleistungen und Gesundheit).

Kann jeder Texter werden?

Schreiben kann doch jeder. Texten auch. NEIN! Leider hält sich der Irrglaube, dass jede*r als Texter*in arbeiten kann, hartnäckig. Das ist nicht zuletzt Werbetreibenden zu verdanken, die ihre Online-Texter-Kurse mit genau diesem Versprechen bewerben, und Unternehmen, die ihre Website kurzerhand von der Sekretärin texten lassen. Normalerweise schafft die Sekretärin es zwar, Texte zu schreiben, bei denen sich dem Leser wenigstens nicht die Zehennägel hochrollen, aber DAS ist nicht der Anspruch eines Texters.

Ein richtig guter Texter ist in der Lage, jedes Wort an die richtige Stelle zu setzen und jeden Satz so lange zu schleifen, bis er exakt die richtige Message transportiert und die Zielgruppe (allein durch Text!) davon überzeugt, dass sie die beschriebene Dienstleistung JETZT brauchen.

Eine Texterin reiht nicht einfach Worte aneinander. Eine Texterin webt das Netz, in dem sich der Kunde verfängt.

Wie viel verdient man als Texter?

Wie viel du als Texterin oder Texter verdienst, kommt auf die Rahmenbedingungen an. Angestellte Texter*innen, die keine leitende Position haben, verdienen normalerweise nicht die Welt. Ich habe in meinem ersten Vollzeitjob als Texterin z.B. 2.600€ brutto verdient. Als textende Content Managerin war ich dann schon bei 4.000 € brutto. Heute bin ich als selbstständige SEO-Texterin für Kleine und mittelständische Unternehmen tätig und mache meine Preise selbst. 😉

Zur Orientierung kannst du dir hier die Texter-Gehalts-Tabelle des Texterclubs runterladen. Aber nicht vergessen: Sämtliche Listen und Tabellen sind als Empfehlungen zu betrachten! Als freiberuflicher Texter entscheidest du selbst über deinen Stundensatz. Zum Thema Stundensatz als Texter richtig berechnen möchte ich dir diesen Blogpost von Business-Coach Lilli Koisser ans Herz legen.

Was macht ein (Online-)Texter? Definition

Neben dem „Konzepter“ schlägt die WKO noch drei weitere Bezeichnungen für den Texter vor: Werbetexter, Copywriter und Online-Redakteur. Ich finde diese Bezeichnungen weitaus passender, da auch der Beruf des Texters immer digitaler wird. Soll heißen: Den meisten Auftraggebern reicht es nicht mehr, wenn bei den Website-Texten jedes Wort an der richtigen Stelle sitzt, sondern die Website soll bei Google & Co. auch ganz oben angezeigt werden.

Damit eine Webseite über Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo! funktioniert (sprich: auf guten Positionen ausgespielt wird), müssen die Website-Texte und/oder Blogartikel allerdings auf eine bestimmte Art und Weise geschrieben sein. Mit „herkömmlicher“ Textarbeit kommst du hier nicht weiter. Aus diesem Grund hat sich in den letzten Jahren das Berufsbild des sog. SEO-Texters herausgebildet.

Ein SEO-Texter ist jemand, der sehr gut schreiben kann UND sich mit den Regeln der Suchmaschinenoptimierung (engl. Search Engine Optimization, kurz: SEO) auskennt.

Was macht ein SEO-Texter?

„Ich helfe Unternehmen und Selbstständigen dabei, online besser gefunden zu werden.“

„Oh wow, also machst du Webseiten?“

„Nein.“

„Ah ok, dann arbeitest du mit Google Ads!“

„Nein.“

„Okaay. Was machst du dann?“

„Ich mache die Website nicht, ich texte die Website. Und zwar so, dass sie bei Google ganz oben ausgespielt wird, wenn jemand online nach der Dienstleistung und/oder den Produkten sucht, die mein Kunde anbietet. Ich bin SEO-Texterin. Ich sorge dafür, dass eine Webseite über Google performt.“

Warum ist der Text einer Website so wichtig?

Schau dir einfach mal eine beliebige Seite im Internet an. Gerne eine, die du magst und oft besuchst. Und jetzt denkst du dir den Text weg. Was bleibt übrig? Richtig: Ein paar Bilder, ein paar Buttons und ein Haufen unstrukturierter Farbblöcke. Ohne Text hat eine Website keinen Wert. Der Text transportiert die Message, stellt dir die Dienstleistung und/oder die Produkte vor und sorgt (unterbewusst) dafür, dass du eine Seite entweder magst oder sie blöd findest.

Aber damit nicht genug: Der Text ist das, was von Suchmaschinen wie Google gecrawlt, indexiert und bei entsprechenden Suchanfragen ausgespielt wird. Deshalb entscheidet die Qualität deiner Website-Texte darüber, ob du für deine relevanten Keywords Spitzenpositionen erreichst, oder in den SERPs irgendwo auf Seite 8 ausgespielt wirst.

Beauftragst du einen Texter, der sich NICHT mit der Optimierung für Suchmaschinen auskennt, kann es sogar passieren, dass Google deine Webseite gar nicht findet.

Was kann ein SEO-Texter?

Kurz und knapp: SEO-Texte sorgen dafür, dass du im Internet exakt die Information findest, die du suchst. Auf Suchmaschinenoptimierung spezialisierte Texter*innen sind nämlich unheimlich gut darin, den sog. Search Intent (Suchintention) einer Zielgruppe herauszufinden. Und ihr Handwerk besteht darin, Texte zu schreiben, die diese Suchintention optimal befriedigen. Als freie SEO-Texterin mit Spezialisierung auf stark umkämpfte Branchen helfe ich meinen Kund*innen dabei,

  • in der Online-Suche dauerhaft vor der Konkurrenz zu reihen.
  • ihre organische Reichweite nachhaltig zu steigern.
  • die richtige Zielgruppe über ihre Webseite anzuziehen.
  • dauerhaft mehr Traffic und mehr Leads zu generieren.
  • die User Experience auf ihrer Website zu verbessern, und
  • eine SEO- und Content-Strategie zu implementieren, die dauerhaft erfolgreich ist.

Und ja, manchmal mache ich diese Dinge in meinem Lieblingscafé und trinke dabei einen riesigen Mocca Macchiato. Manchmal sitze ich auch mit Kuscheldecke auf der Couch, während ich einen Blogartikel in meinen kleinen rosa Laptop klopfe. 😉

Was macht ein Texter, was macht ein SEO Texter
Eine SEO-Texterin bei der Arbeit.

Woran erkenne ich einen guten SEO-Texter?

Richtig gute SEO-Texter*innen werden händeringend gesucht, weil immer mehr Auftraggeber merken, dass sie ohne professionelle Website-Texte keine Chance haben, über Google Neukunden zu gewinnen. Kein Wunder also, dass Content-Plattformen und vermeintliche SEO-Texter*innen wie Stinkmorcheln aus dem Boden schießen. Aber Vorsicht: Nicht überall, wo SEO draufsteht, ist auch wirklich SEO drin

Wir schauen uns an, warum professionelle Texter*innen im Online Marketing unabdingbar sind, und auf welche Kriterien es bei der Auswahl ankommt. Keine Zeit? Hier geht’s zur Zusammenfassung!

Professionelle Webseite

Für Auftraggeber*innen ist es nicht leicht, in Sachen SEO-Texter die Spreu vom Weizen zu trennen. Das liegt daran, dass es eben keine einschlägige Ausbildung zum Conversion-Texter gibt, und dass die Besten der Branche häufig Quereinsteiger aus diversen Berufen sind. Also – wenn es keinen Dr. Text und keinen Google-Master gibt, wie erkenne ich dann, ob jemand WIRKLICH gut ist?

Ein erster guter Anhaltspunkt ist die Webseite. Jemand, der seine Dienste professionell anbietet, sollte auch einen entsprechend professionellen Webauftritt haben.

Vorsicht ist geboten bei Freelancern, die ihre Dienste ausschließlich über Texter- bzw. Auftragsbörsen anbieten und keine eigene Unternehmer-Webseite haben. Natürlich ist eine fehlende Webseite kein Beweis für schlechte Arbeit. Es kann aber sehr wohl ein Hinweis auf einen Mangel an Erfahrung sein.

Content Marketing

Neben der eigenen Website ist es auch ein gutes Zeichen, wenn dein neuer Copywriter auf Social Media präsent ist und z.B. einen Instagram-Kanal und/oder eine Business-Seite auf Facebook hat. Für einen guten Werbetexter ist es nämlich essentiell, sich nicht auf EINEN Kanal zu versteifen, sondern sich grundsätzlich mit Content Marketing auszukennen. Auf diese Weise sorgt ihr gemeinsam dafür, dass die Kommunikation einheitlich bleibt, obwohl sie über unterschiedliche Kanäle ausgesteuert wird.

Referenzen & Probetexte

Das Aushängeschild eines guten SEO-Texters sind Referenzen und Arbeitsproben. Bevor du Textarbeiten in Auftrag gibst, solltest du dich vergewissern, dass der/die Anbieter*in Erfahrung in deinem Bereich/deiner Branche und entsprechende Referenzen vorzuweisen hat. Den Nachweis kann ein Texter/eine Texterin auf unterschiedliche Arten erbringen. Möglich wären z.B.

  • eine Referenz-Seite mit Kunden-Empfehlungen (hier geht es zu meiner eigenen Referenzen-Seite),
  • Beschreibungen ehemaliger Kunden-Projekte mit genauen Daten und Wachstumszahlen,
  • eine Liste mit Artikeln, die bei Google sehr gute Positionen haben, und deren Rankings die potenzielle Kundschaft nachprüfen kann,
  • ein bezahlter Probetext (empfehlenswert v.a. bei inhaltlich sehr anspruchsvollen Themen),
  • ein eigener SEO-Blog mit Inhalten, die dich von der Expertise der Anbieterin bzw. des Anbieters überzeugen.

Transparentes Angebot & klare Preise

Gute SEO-Texter wissen, was ihre Arbeit wert ist. Sie kommunizieren diesen Wert und können Interessent*innen klar auseinandersetzen, wie die Kosten Zustandekommen. Selbstverständlich wird eine konkrete Angebotslegung sich von Projekt zu Projekt unterscheiden, weil unterschiedliche Ziele unterschiedliche Herangehensweisen und unterschiedliche SEO-Maßnahmen erfordern.

Trotzdem sollte ein/e professionelle/r SEO-Texter/in eine realistische Preis-Übersicht bereitstellen, damit interessierte Parteien sich einen Überblick verschaffen können.

SEO-Kenntnisse

Google und seine Ranking-Faktoren befinden sich in einem Prozess der ständigen Transformation. Was vor einem Jahr noch gut funktioniert hat, bringt dich heute schon lange nicht mehr an die Spitze. Und niemand kann mit Sicherheit sagen, was das nächste Update bringt.

Aus diesem Grund ist es extrem wichtig, dass SEO-Texter nicht nur die Basics kennen, sondern sich mit Suchmaschinenoptimierung mindestens genau so gut auskennen wie mit dem Schreiben, und sich laufend weiterbilden. Ein*e wirklich gute*r SEO-Texter*in

  • wünscht sich von dir ein ausführliches Briefing zu deinem Business, deinen direkten Konkurrenten und deinen konkreten Content-Zielen.
  • macht von sich aus Vorschläge, welche Maßnahmen im Content-Bereich in deinem speziellen Fall sinnvoll sind.
  • sagt dir ehrlich, dass die Texterstellung ohne vorherige ausführliche Keyword-Recherche und Konkurrenz-Analyse rausgeschmissenes Geld ist.
  • kennt sich in Sachen technisches SEO, Voice Search (Sprachsuche) und lokale Suchmaschinenoptimierung aus.

Darüber hinaus erstellt dein Werbetexter erstellt keinen 08/15-Content, sondern schneidet alles speziell auf deine Zielgruppe zu. Neben der reinen Texterstellung gibt er oder sie dir außerdem Tipps, wie du deine Webseite insgesamt besser für Google optimieren kannst.

So findest du den richtigen Texter! Zusammenfassung

Hier ein paar Eigenschaften, auf die du bei der Wahl eines Content Creators achten solltest: Die Texterin/der Texter

  • hat eine professionelle Website, die über Suchmaschinen gut zu finden ist.
  • kennt sich nicht nur mit Suchmaschinenoptimierung, sondern grundsätzlich mit Content Marketing aus (nachprüfbar z.B. durch Social-Media-Präsenzen auf Facebook oder Instagram).
  • kann aussagekräftige Referenzen vorweisen und nimmt sich ausreichend Zeit, um deine Ziel mit dir zu besprechen.
  • nennt dir auf deine Anfrage hin einen konkreten Preis bzw. macht dir ein transparentes Angebot.
  • verfügt über umfangreiche SEO-Kenntnisse und bildet sich laufend fort.
  • sorgt durch laufende SEO-Betreuung dafür, dass der erworbene Content dauerhaft das tut, was er soll: performen!

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Du willst das Texten zum Beruf machen?

Du kannst gut schreiben, bist ein Digital Native und liebst es, Menschen zum Lesen zu verführen? Dann könnte das Texten der richtige Beruf für dich sein!

Aber nicht vergessen: Als erfolgreicher Werbetexter musst du es schaffen, dass deine Schreibe nicht nur den Usern, sondern auch Google gefällt. In den folgenden Blogartikeln findest du Infos darüber, worauf es bei der Arbeit als (SEO-)Texterin wirklich ankommt:

SEO Texte schreiben lernen: SEO Content 2021

Technisches SEO – was ist das, warum ist es wichtig?

Warum SEO? 7 Gründe für Suchmaschinenoptimierung

Was hat Content Creation mit dem Burj Khalifa gemeinsam? Richtig: Beide wollen ganz nach oben. Aber während der Burj Khalifa den Rekord als höchstes Bauwerk der Welt bereits seit 2008 hält, wechselt die beste Position bei Google, das Featured Snippet, permanent.

Als Content Creators müssen wir es daher schaffen, mit jedem Artikel besser zu werden und unsere Konkurrenz in dem jeweiligen Thema zu überholen. Oder, um bei unserem architektonischen Sinnbild zu bleiben: Auch wir müssen den Burj Khalifa bauen. Aber wir müssen ihn eine Spur höher bauen. Und heute verrate ich dir, wie das geht: Mit dem Skyscraper Prinzip! Ungeduldig? Hier geht’s zur Zusammenfassung!

Inhaltsverzeichnis

Viral gehen mit dem Skyscraper Prinzip

Hervorragender Content wird gelesen, geteilt und manchmal sogar in rasender Geschwindigkeit im ganzen Internet verbreitet. Blogartikel, Instagram Posts und ähnliches, die viral gehen, haben in der Regel eines gemeinsam: Sie sind unique. Das bedeutet, dass sie sich auf eine Weise von anderen Inhalten zum gleichen Thema unterscheiden, die dem User einen solchen Mehrwert bietet, dass sie oder er sich denkt: Hey, das sollen meine Freunde auch sehen!

Aber warum ist das so? Und warum gelingt es manchen Creators immer wieder, Burj-Khalifa-Content zu kreieren, und anderen niemals? Ganz einfach: Die, die’s richtig machen, arbeiten nach einer bestimmten Methode: dem Skyscraper Prinzip, auch Wolkenkratzer-Technik oder Wolkenkratzer-Technique genannt.

Was ist das Skyscraper Prinzip?

Hast du schon mal von Edwin Eugene Aldrin Jr. gehört? Nein? Aber Neil Armstrong sagt dir sicher was. Nun, Edwin Eugene Aldrin Jr. war der ZWEITE Mensch auf dem Mond. Und deshalb spricht auch niemand über ihn. Der Eiffelturm war mit seinen 324 Metern übrigens auch mal das höchste Bauwerk der Welt. Und dann kamen andere, die höher gebaut haben. Und ZACK: Schon hat sich niemand mehr für die Zweit- und Drittplatzierten interessiert.

Mit den Google-Rankings hält es sich ganz ähnlich. Auch hier bleibt der Blick von User Benjamin-Otto auf den oberen Positionen kleben. In vielen Fällen geht der Klick an’s Featured Snippet. Gibt es keine Position Null, wandern die Augen zu den Positionen 1, 2 und 3.

Ist dann kein Ergebnis dabei, was Benjamin anspricht, setzt er lieber eine neue Suche ab, als sich durch die restlichen SERPs zu quälen. Geschweige denn, einen Blick auf Seite 2 zu werfen. Immerhin ist er es gewohnt, dass Google ihm die allerbesten Suchergebnisse ganz oben präsentiert.

Der „Erfinder“ der Skyscraper-Methode, Content-Marketing-Experte Brian Dean, hat es geschafft, seinen Blog-Traffic mit diesem Prinzip zu verdoppeln – und das in nur 14 Tagen. Weil er ganz genau weiß, dass Benjamin-Otto und jeder andere User grundsätzlich auf der Suche nach dem Besten ist:

Have you ever walked by a really tall building and said to yourself: Wow, that’s amazing! I wonder how big the 8th tallest building in the world is. Of course not. It’s human nature to be attracted to the best. And what you’re doing here is finding the tallest “skyscraper” in your space…and slapping 20 stories to the top of it.

Brian Dean, Gründer von Backlinko

Sei Neil! Nicht Edwin.

Dein Ziel ist schnell definiert: Du willst, dass deine Seite für ein bestimmtes Keyword VOR der Seite deiner Konkurrenz gefunden wird. Und das bedeutet: An Position Null oder, wenn es kein Featured Snippet gibt, an Position 1. Und du willst, dass so viele Leute wie möglich deinen Content sehen, damit sie ihn liken und weiterteilen können, damit er sich nicht nur organisch über Google, sondern auch über die Sozialen Medien verteilt.

Profi-Tipp: Wenn es dein vorrangiges Ziel ist, viral zu gehen, solltest du dir Tools wie Buzzsumo anschauen. So findest du heraus, welche Beiträge zu einem bestimmten Thema besonders häufig geteilt wurden, also „trenden“. Denn um viral zu gehen braucht es nicht nur extrem guten Content, sondern du musst auch das richtige Thema erwischen.

Burj-Khalifa-Content ist aber nicht nur wichtig, wenn du viral gehen willst. Fantastischer Content, der ganz oben bei Google mitspielt, bringt deine Seite insgesamt nach vorne und sorgt v.a. für eine sehr positive User Experience (UX). Und das ist es schließlich, was du willst: sichtbar sein und in guter Erinnerung bleiben. Damit Benjamin-Otto wiederkommt. Und alle seine Freunde mitbringt. 😉

Textbild eines Artikels über das Skyscraper-Prinzip
Skyscraper-Content: Weil sich niemand an den Zweitplatzierten erinnert! Foto: (c) Canva

Wie funktioniert das Skyscraper Prinzip?

Lassen wir Buzzsumo & Co. erst einmal beiseite und konzentrieren uns auf das, was du auch ohne Content- bzw. SEO-Tools erreichen kannst. Wie immer beginnt alles mit deinem Keyword. Falls du noch nicht weißt, für welches Keyword du ranken möchtest, oder welches Fokus-Keyword am besten geeignet ist, um deine optimale Zielgruppe anzusprechen, lege ich dir diesen Artikel ans Herz: Keyword-Recherche – vom Thema zum Fokus-Keyword

Wir starten damit, dass wir uns noch einmal das Rezept für die Skyscraper-Methode in Erinnerung rufen. Du erinnerst dich daran, was Brian Dean gesagt hat? „It’s human nature to be attracted to the best.“ Um Skyscraper-Content zu schaffen, machst du also folgendes:

  1. Finde den besten Content! Recherche, was im Moment der Burj Khalifa für dein Keyword ist.
  2. Mach es besser! Analysiere, was die Konkurrenz gemacht hat. Finde heraus, wie es besser geht.
  3. Verbreite deine Arbeit! Wenn du viral gehen willst, musst du deinen Content promoten. Dazu kommen wir später.

Schritt 1: Finde den König

Du bist dir noch nicht sicher, welche Art von Content du kreieren möchtest? Oder geht es dir vielleicht explizit darum, möglichst viele User*innen zu erreichen? Dann musst du zunächst einmal herausfinden, was die Menschen gerade bewegt. Hier schadet es natürlich nicht, selbst die Augen nach viralem Content offenzuhalten. Aber keine Sorge: Es gibt auch Tools, die dir dabei helfen, Trend-Themen herauszufinden. Hier sind ein paar:

  • Über Buzzsumo haben wir ja schon gesprochen. Das ist allerdings ein nicht gerade günstiges Tool.
  • Google News hingegen ist absolut kostenlos: Gib einfach ein Thema ein und schau dir an, worüber die Menschen in diesem Zusammenhang aktuell diskutieren.
  • Google Trends funktioniert ähnlich wie Google News. Neben der Trend-Themen-Übersicht kannst du dir hier auch Suchvolumina nach Land und Keyword anzeigen lassen. Ebenfalls kostenlos!
  • Answer the public stellt dir grafisch dar, welche Phrasen in Zusammenhang mit einem Thema oder Keyword noch gesucht werden. Ebenfalls kostenlos!

Was trendet, ist auf Youtube

Wusstest du, dass Youtube die zweigrößte Suchmaschine direkt hinter Google ist? Und da Youtube Google gehört, funktioniert das Ranking hier ganz ähnlich. Mit dem Unterschied, dass Youtube dir die Trend-Themen auf dem silbernen Tablett serviert. Es gibt sogar einen eigenen Feed dafür: Unter youtube.com/feed/trending findest du alle Videos, die gerade viral gehen. Und diese Themen sind nicht nur für Video-Content interessant!

Frag Google!

Der sicherste Weg, um den besten Content zu deinem Thema zu finden, ist Google. Genauer: der Inkognito-Modus bei Google. Gib dein Keyword im Inkognito-Modus ein und schau dir an, welche Seiten Google am besten rankt. Dazu musst du dich nicht zwingend auf den ersten Platz konzentrieren. Lies dir mindestens die ersten drei Artikel sehr gründlich durch: Das ist deine Konkurrenz. Und du musst es BESSER machen. Je nachdem, wie stark umkämpft dein Keyword bereits ist, ist das keine leichte Aufgabe. Denn du kannst davon ausgehen, dass auch diese Seiten Skyscraper gebaut haben.

Tipp: Wenn Google zu deinem Keyword ein Featured Snippet ausspuckt, muss es dein Ziel sein, mit deinem Burj-Khalifa-Content auch Position Null zu erobern. Anderenfalls hilft es dir nicht viel, auf Position 1 zu landen. Wie das geht, verrate ich dir in diesem Artikel.

Frag Google auf Englisch!

Es ist immer eine gute Idee, auch den englischsprachigen Content im Auge zu behalten. Warum? Ganz einfach: Auch dort bauen die Creators Wolkenkratzer und kommen dabei vielleicht auf Ideen, die dir bei deinem eigenen Bauprojekt helfen können. Das heißt natürlich nicht, dass du abschreiben sollst. Aber je mehr wirklich guten Content zu deinem Thema du aufsaugst, desto mehr kreativen Output hast du beim Schreiben deines eigenen Burj-Khalifa.

Schritt 2: Stürze den König

Du weißt jetzt, wer deine Konkurrenten sind. Und da du ihren Content aufmerksam gelesen hast, weißt du auch, wie sie dein Thema angegangen sind. Jetzt kommt der schwierige Teil: Du musst sie übertrumpfen. Du musst es besser machen als sie und das Thema attraktiver, vollständiger, aktueller oder einfach nur leserfreundlicher darstellen. Ich garantiere dir, dass du im jetzigen Burj-Khalifa-Content zu deinem Keyword in einem der folgenden Bereiche eine oder sogar mehrere Schwachstellen finden wirst! (Für die Ungeduldigen: Hier geht’s zur Zusammenfassung!)

Sei attraktiver!

Deine Konkurrenz hat einen super ausführlichen, extrem detaillierten Artikel geschrieben? Okay, aber was ist mit Bildern und Grafiken? Manchmal reicht es auch, die attraktivere Überschrift bzw. den besseren SEO-Title zu haben. Natürlich darfst du nichts versprechen, was du nicht halten kannst. In Sachen Clickbaiting sind die meisten Leser*innen nämlich nachtragend. Doch es spricht nichts dagegen, die Neugierde zu triggern.

Nehmen wir an, du schreibst darüber, wie man schönere Haare bekommt. Für das Keyword „schöne Haare bekommen“ spuckt Google uns im Inkognito-Modus ein Featured Snippet für einen Artikel namens „10 Tipps für schöne Haare, die wirklich was bringen“ von gesundheitstrends.com aus:

Auch Google steht auf geile Überschriften! Also: Hinsetzen, Hirn auspressen. Gut schreiben ist harte Arbeit!

Unser erstes Learning: Bei der Long-Tail-Suchanfrage „Schöne Haare bekommen“ erwartet die Leserin/der Leser offensichtlich einen locker geschriebenen List Post. Ellenlange Textwürste bringen dich also nicht zum Ziel. Kurz, knackig und unterhaltsam muss es sein!

Unser zweites Learning: Offensichtlich bewertet Google Videos im Zusammenhang mit diesem Keyword/diesem Thema als sehr relevant. Du solltest also versuchen, ein Video in deinen eigenen Skyscraper einzubauen.

Und unser wichtigstes Learning: Die Überschrift, die am stärksten mit der Psyche der Leser*innen spielt, gewinnt. Schauen wir uns die Überschriften der Positionen 1-5 genauer an:

  1. 10 Tipps für schöne Haare, die wirklich was bringen (gesundheitstrends.com)
  2. Schöne Haare: 7 Profi-Tipps, die sofort helfen! (Gofeminin)
  3. Wie bekomme ich kräftige und gesunde Haare? 6 Profi-Tipps (Gofeminin)
  4. Schönes Haar bekommen (mit Bildern) (wikiHow)
  5. 12 natürliche Tipps für schöne Haare (Zentrum der Gesundheit)

Überschriften 1 und 2 spielen mit dem Gedanken, der uns allen bei diesem Thema kommt: „Was für ein Bullshit! Es gibt keine Mittelchen, die aus meinen pipifeinen Haaren eine Löwenmähne machen!“ Überschrift Nummer 1 macht es geschickter als Nummer 2, weil sie die Bedenken vorwegnimmt. Sie nimmt dem Leser/der Leserin quasi den Wind aus den Segeln.

Die Überschrift sagt: Okay, liebe Leserin, lieber Leser, ich weiß genau, dass du dich bei diesem Thema normalerweise verarscht fühlst. Und ich hasse diese anderen Texte, die leere Versprechungen machen, genau so sehr wie du! Wir stehen auf der gleichen Seite, du und ich. Mir kannst du vertrauen. ZACK: geklickt! Und das weiß auch Google. Deshalb ist dieser Artikel momentan der höchste Skyscraper.

Sei ausführlicher!

Du kannst natürlich immer versuchen, deine Konkurrenz in Sachen Länge zu schlagen. Aber Vorsicht: 4.000-Wörter-Texte ohne Mehrwert bringen dich dem Burj Khalifa kein Stück näher. Achte stattdessen darauf, dass dein eigener Wolkenkratzer nicht nur länger ist, sondern dem Leser und der Leserin wirklich etwas bietet, was die aktuelle Nummer Eins nicht tut. Du kannst dich z.B. auf folgendes konzentrieren:

  • Details: Mit welchen Details kannst du das Thema lebendiger gestalten?
  • Blickwinkel: Gibt es vielleicht eine Perspektive, aus der das Thema bisher noch nicht beleuchtet wurde? Kannst du Aspekte hineinbringen, an die noch niemand gedacht hat?
  • Medien: Bei welchen Informationen macht es Sinn, sie medial anders (z.B. als Infografik, PDF-Download oder Short Clip) aufzubereiten?
  • Glaubwürdigkeit: Kannst du deinen Text mit Case Studies und/oder wissenschaftlichen Beiträgen „unterfüttern“? (Das macht natürlich nicht bei jedem Thema Sinn.)

Sei aktueller!

Vorsicht! Manche Artikel werden zwar immer mal wieder herausgefordert, sind aber trotzdem seit vielen Wochen, Monaten und manchmal sogar Jahren an erster Stelle bei Google. Verlass dich also nicht darauf, dass sämtliche Informationen, die du dort findest, aktuell sind. Recherchiere dein Thema auch außerhalb der amtierenden Meister sehr gründlich. Nur so kannst du sichergehen, keine wichtigen Infos oder neuen Entwicklungen verpasst zu haben.

Sei lieb zu Google!

Hate to break it to you, BUT: Wenn dein Wolkenkratzer kein reines Social-Media-Thema ist, sondern du auch organisch trenden willst, musst du deinen Skyscraper nicht nur für die Leser, sondern auch für Suchmaschinen schreiben. Und vergiss dabei nicht die technische Suchmaschinenoptimierung! Noch nie davon gehört? Keine Sorge, deine Konkurrenz im Zweifel auch nicht. Also los: Wettbewerbsvorteil! Ich habe dir die komplette Checkliste für technische SEO zusammengestellt. You’re welcome. 😀

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Schlaf mit dem Leser!

Sorry, ich meine natürlich: Sei nett zum Leser. Die User Experience ist der Faktor, der am allermeisten unterschätzt wird. Dabei ist sie so unglaublich wichtig! Einem Artikel, der witzig geschrieben ist, die Inhalte gut portioniert und verschiedene Medien nutzt, um den Leser bei Laune zu halten, verzeiht man schon mal, wenn er am Ende nicht zu 100% die erwarteten Informationen liefert. Immerhin isst das Auge mit. Und deshalb solltest du das Leser-Auge umschmeicheln, so gut es geht:

  • Schreibe so lang wie nötig und so kurz wie möglich. Sei prägnant!
  • Komm zum Punkt, bevor der Leser die Lust verliert.
  • Arbeite mit Abätzen, Fettungen und sinnvoll gegliederten Zwischenüberschriften.
  • Stelle externe Links bereit, die dem User einen echten Mehrwert bieten.
  • Arbeite mit Fotos, Videos und/oder Infografiken.
  • Versuche, soviel uniquen Content wie möglich zu erstellen.
  • Stelle ein Inhaltsverzeichnis bereit, damit der Leser besser navigieren kann.

Schritt 3: Heirate die Königin

Herzlichen Glückwunsch, du hast deinen ersten Skyscraper-Content geschrieben! Was du jetzt tust, hängt davon ab, was du erreichen möchtest. Wenn es dir „nur“ darum geht, organisch an die Spitze zu kommen, lässt du den Dingen jetzt erstmal ihren Lauf. Ist dein Text gut bzw. dein Skyscraper hoch genug, klettert er in den kommenden Wochen von ganz alleine in die oberen Positionen. Nach etwa zwei, drei Wochen kannst du eine WDF/IDF-Analyse machen, um die Keyword-Ausprägung zu checken und bei Bedarf nochmal nachbessern.

Wenn dein Sykscraper viral gehen soll, dann musst du jetzt die Werbetrommel rühren! Mit anderen Worten: Heirate die Königin und lad alle alten Freunde des Königs zur Hochzeit ein!

Richtfest für den Skyscraper

Wie war das? Tu Gutes und rede drüber? Du hast gerade den BESTEN Content deines Lebens geschrieben: Schrei es von den Dächern! Lauter! LAUTER! Okay. Bevor sich die Nachbarn beschweren, hier ein paar weniger ruhestörende Möglichkeiten, deinen Skyscraper bekannt zu machen:

  • Nutze deine Reichweite: Verlass dich nicht allein auf Google, sondern teile deinen Beitrag über deinen Newsletter und deine Social-Media-Kanäle. Achte außerdem darauf, den Beitrag auf deiner Website präsent zu positionieren (z.B. direkt auf der Startseite).
  • Nutze Foren: Als Content Creator und begeisterter Schreiberling mischst du sicher in diversen Gruppen (z.B. bei Facebook) und Foren mit. Erzähl den anderen Mitgliedern dieser Foren von deinem Burj Khalifa!
  • Sei hartnäckig: Nutze alle Kanäle und nutze sie mehrmals. Es gibt bestimmt Leute, die du mit deinem ersten Posting, deinem ersten Newsletter oder deinem ersten Foreneintrag noch nicht erreicht hast.

Multiplikationsfaktor Influencer

Wer viral gehen will, braucht Reichweite und Sichtbarkeit. Im Normalfall reicht die eigene Fanbase dafür nicht aus. Du brauchst also einen größeren Multiplikationsfaktor. Hierfür kannst du dich an Influencer wenden, die in der passenden Nische unterwegs sind. Unseren Skyscraper über Die schönsten Haare der Welt könnten wir z.B. Beauty-Influencern anbieten. Schreib sie einfach an und sag ihnen, dass dein Content besser ist als alles, was sie jemals zuvor geteilt haben. Frechheit siegt!

Influencer sind nicht dein Ding? Kein Problem! Es gibt einen anderen Multiplikationsfaktor: Wer den letzten König groß gemacht hat, kann auch dich groß machen! Man spricht schließlich nicht umsonst von „Königsmachern“. Also: Finde heraus, welche Seiten auf den „alten“ Skyscraper-Content verwiesen haben und informiere sie per Mail darüber, dass du zu diesem Thema etwas Besseres geschrieben hast. Brian Dean hat auf diese Weise direkt beim ersten Anlauf 17 neue Backlinks generiert.

Der König ist tot. Lang lebe der König!

Gut, besser, Burj Khalifa! Google liebt deinen Content und dein Skyscraper trendet in den Sozialen Medien? Das ist großartig! Genieß den Moment. Aber denk auch daran, dass mit großer Macht große Verantwortung kommt. 😉

Wer heute auf Position 1 bei Google und der heiße neue Shit bei Facebook, Instagram & Co. ist, kann morgen schon vergessen sein. Bzw. verdrängt werden. Mit Sicherheit werden in diesem Moment irgendwo auf der Welt auch schon Pläne ausgearbeitet, um dem Burj Khalifa den Weltrekord abzuluchsen. Warum sollte es dir also anders gehen?

Der Fame in den Sozialen Medien ist von Natur aus kurzlebig. Um hier konstant auf der Welle des Erfolgs zu schwimmen, musst du konstant viralen Content kreieren.

Google ist da schon etwas berechenbarer: Dein organisches Top-Ranking kannst du verteidigen, indem du deinen Artikel regelmäßig SEO-optimierst, neuen Content hinzufügst und deine Rankings im Auge behältst. Google muss sehen, dass dein Content gepflegt wird. Anderenfalls wird die Suchmaschine einen neuen König krönen.

Ich helfe beim Bauen!

Das Skyscraper-Prinzip funktioniert. Es kostet aber Zeit. Und Zeit ist für viele Unternehmen und Solo-Selbstständige eben der Knackpunkt. Wenn du dein Online Marketing mit Wolkenkratzer-Content aufs nächste Level bringen willst, aber keine Zeit zu verschenken hast, helfe ich dir gerne beim Bau deines Burj Khalifa! Erzähl mir in einem kostenlosen Erstgespräch, wo deine Herausforderungen liegen, und was du erreichen möchtest (z.B. mehr Website-Traffic, mehr Conversions usw)!

Du willst mehr Website-Besucher über fertige SEO-Texte anziehen?

Du willst online von deinen Traumkund:innen gefunden werden?

Du willst zuverlässig Leads über deine Website generieren?

Skyscraper Prinzip – Zusammenfassung

Wir erinnern uns an Schritt 2 der Skyscraper-Technik: Mach es besser und schlaf mit dem Leser! Dort haben wir über uniquen Content gesprochen. Und weil ich mit diesem Artikel natürlich auch einen neuen Wolkenkratzer bauen will, gibt es die Zusammenfassung heute ausnahmsweise mal nicht getextet, sondern als höchstpersönlich von mir für dich erstellte Grafik. 😉 Et voilà: So erstellt du in 3 Schritten deinen eigenen Skyscraper-Content:

SEO-Texte schreiben ist kein Hexenwerk. Aber am Anfang fühlt es sich so an. Daher eines gleich vorweg: SEO Texte schreiben kann jeder, der schreiben kann. Du darfst dich nur nicht von den typischen Buzzwords einschüchtern lassen: Search Intent! Keywords! UX! Link Juice! Uniqueness! Wir schauen uns an, welche Zutaten in verdammt guten SEO-Content gehören: von der Definition über die Step-by-Step-Anleitung bis hin zu Insider-Tipps aus dem Suchmaschinenoptimierungsalltag. Wenig Zeit? Hier geht’s zur Zusammenfassung!

Inhaltsverzeichnis

Was sind SEO-Texte?

Per Definition ist ein SEO-Text ein Artikel, der nach den Regeln der Search Engine Optimization (kurz: SEO) geschrieben ist. Das bedeutet normalerweise folgendes: Der Text

  • ist ein Online-Text, also ein speziell für’s Web geschriebener Text.
  • ist auf ein bestimmtes Keyword bzw. Fokus-Keyword optimiert.
  • zielt auf ein gutes organisches Ranking für alle relevanten Suchbegriffe ab.
  • ist sowohl inhaltlich als auch technisch für Suchmaschinen optimiert.

So weit, so gut. Aber SEO-Texte schreiben kannst du jetzt immer noch nicht. Schließlich macht das Wissen um den optimalen Trainingsplan dich noch nicht zu einem schnelleren Läufer. Deshalb möchte ich dir den simplen, aber goldrichtigen Ratschlag mit auf den Weg geben, den ich an meinem ersten Arbeitstag als Online-Redakteurin bekam:

„Vergiss SEO-Texte. Du musst einfach so schreiben, dass deine Artikel dem Leser gefallen. Der Leser hat ein Problem und du bietest ihm die Lösung an. Ende der Geschichte, jetzt geh schreiben.“

Christoph Schlarb, ehemals Senior SEO Manager bei HEROLD

Ich habe an diesem Tag drei wichtige Dinge gelernt:

  1. Search Intent: Leser suchen bei Google eine Lösung für ein spezifisches Problem. Je besser deine Lösung ist, und je besser sie präsentiert ist, desto bessere Positionen erreicht dein Artikel.
  2. User Experience: Dein Text muss dem Leser gefallen, sowohl inhaltlich als auch optisch. Damit er länger auf deiner Seite bleibt und Google dadurch signalisiert: Diese Seite mag ich, die ist toll!
  3. Practice is key: Wer es im SEO-Texten zur Meisterschaft bringen will, muss vor allem eines tun: schreiben. Das Schreiben für Suchmaschinen ist ein Handwerk wie jedes andere auch.

Bei SEO-Texten geht es um Keywords

Der Begriff, der im Zusammenhang mit SEO-Texten am häufigsten fällt, ist „Keywords„. Keywords oder Keyphrasen sind die Suchbegriffe, für die jemand mit seinen Inhalten über die Google-Suche gefunden werden will. Das macht SEO-Content übrigens auch zu einem so unverzichtbaren Instrument im Marketing und speziell im Content Marketing: Wer die Suchmaschinenoptimierung beherrscht und es bei Google & Co. nach ganz oben schafft, hat damit einen kostenlosen Marketingkanal geschaffen.

Die einzige andere Möglichkeit, die eigenen Inhalte ganz weit oben in den SERPs anzeigen zu lassen, sind Google Ads. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, warum SEO in vielen Fällen eine sinnvollere Investition ist als SEA, lege ich dir meinen Ratgeber SEO vs. SEA ans Herz.

Schreib für Menschen, nicht für Google!

Viele mittlerweile überholte SEO-Praktiken wie das sog. Keyword-Stuffing sind dadurch entstanden, dass die TexterInnen beim Schreiben eine Maschine im Kopf hatten. Genauer: Sie wussten, dass Ihre Website mehrmals am Tag von Crawlern (auch Spiders oder Bots genannt) durchforstet wird. Und sie wussten, dass diese Crawler ihre Website nach Relevanz für einen bestimmte Suchbegriff bewerten.

Das Problem: Vor einigen Jahren war „Relevanz“ tatsächlich mehr oder weniger gleichbedeutend mit „Häufigkeit„. Die TexterInnen mussten also eine Möglichkeit finden, so schöne Wort-Kombinationen wie „moderne Kachelöfen Preise“ oder „Gäste WC Größe“ so oft wie möglich in ihrem Text unterzubringen. Und das sah dann ungefähr so aus:

Beispiel für Keyword-Stuffing aus einem Artikel darüber, wie man SEO Texte schreiben lernt.
Na, hast du jetzt nicht auch wahnsinnige Lust, dir ein neues Gäste WC bauen zu lassen? In der richtigen Größe, natürlich?

Früher hat diese Taktik funktioniert. Aber heute gewinnst du damit keinen Blumentopf mehr. Und erst recht kein Featured Snippet. Und das aus einem einfachen Grund: Google hat sich weiterentwickelt. Heute findet Google das gut, was den Lesern gefällt. Und wie das aussieht, schauen wir uns jetzt an.

Was macht einen guten SEO-Text aus?

Content IST und bleibt King. Langfristig erfolgreiche Web-Texte müssen gut geschrieben sein, sie müssen die Leserschaft fesseln und den berühmt-berüchtigten Mehrwert bieten. Deine Schreibe ist also das Herzstück deines SEO-Textes. ABER es hat natürlich einen Grund, dass die Inhalte, die in der Online-Suche zu einem bestimmten Thema auf Seite 1 ranken, alle eine gewisse Ähnlichkeit miteinander haben. Sie sind ähnlich strukturiert, die Zwischenüberschriften haben ein vergleichbares Wording, und sie decken die gleichen Keyword-Sets ab.

Mit anderen Worten: Sie folgen alle dem gleichen Bauplan und unterscheiden sich lediglich in der Ausführung voneinander.

Deshalb lautet mein Rat: Halt dich an den Bauplan. Du kannst nicht vollkommen aus der Art schlagen und erwarten, damit die gleichen (oder bessere) Ergebnisse zu erzielen wie deine Konkurrenz. Stell sicher, dass du alle wichtigen Zutaten für hervorragenden Content zu deinem Thema beisammen hast. Und DANN veredelst du das Rezept!

SEO-Texte schreiben – so geht’s!

In diesem Abschnitt beschäftigen wir uns mit den wichtigsten Zutaten für eine optimale Online-Performance. Wie diese Zutaten gewichtet sein sollten, und wie du das Ergebnis am Ende präsentierst, erfährst du im letzten Abschnitt dieses Artikels. Dort geht es auch um typische Fragen rund um die Textlänge, die richtige Keyword-Verteilung und Finetuning-Arbeiten wie Title und Meta Description.

(1) SEO Texte schreiben nach Suchvolumen

Wenn du lernen möchtest, wie man suchmaschinenoptimierte Texte schreibt, willst du wahrscheinlich gelesen werden. Das klingt banal, ist aber extrem wichtig. Denn auch der beste SEO-Text wird nur dann wirklich gelesen, wenn Leute online nach deinem Thema suchen. Zuerst solltest du (z.B. mithilfe der gängigen SEO Tools) also checken, wie viele Leute sich eigentlich für das interessieren, worüber du schreiben willst.

Was ist ein gutes Suchvolumen?

Ob ein Suchvolumen gut oder schlecht ist, hängt ganz von deinem Suchbegriff ab. Für sogenannte Nischenseiten, die thematisch sehr spezialisiert sind, können schon fünf bis zehn Suchanfragen pro Monat ein „gutes“ Suchvolumen sein. Ein Beispiel: Nehmen wir an, wir machen eine Keyword-Recherche für ein großes Brautmoden-Geschäft. In diesem Fall wäre ein relativ generischer Search term wie „Brautschuhe Ivory„, das im Monat 6.600 x gesucht wird, ein gutes Suchvolumen. „Brautschuhe färben“ hingegen suchen nur 170 Leute im Monat. Für unser wäre das ein zu geringes Suchvolumen.

Ein auf Brautschuhe spezialisiertes Geschäft, das u.a. auch Modelle anbietet, die man nach dem großen Tag umfärben kann, würde für dieses Keyword hingegen SOFORT einen SEO-Text schreiben. „Brautschuhe Ivory“ wiederum wäre für unser kleines Geschäft zu generisch und zu stark umkämpft.

Suchvolumen von Keywords ermitteln

Um zu ermitteln, welche Keywords wieviel Suchvolumen haben, kannst du kostenpflichtige SEO Tools wie SEOLYZE oder den Google Keyword Planner nutzen. Du kannst das Suchvolumen aber auch kostenlos ermitteln, indem du z.B. Google Trends verwendest. Allerdings wird das Suchvolumen für sehr nischige Keywords (z.B. Active Directory Ordner Berechtigungen auslesen) von diesen Tools häufig nicht korrekt erfasst. In diesem Fall solltest du die Keyphrase im Inkognitomodus googeln: Gibt es bereits Content dazu, dann gibt es auch Suchvolumen.

(2) SEO Texte schreiben nach Search Intent

Definiere deine Zielgruppe

Wir haben bereits gesehen, dass das SEO-Schreiben bestimmten Regeln unterliegt, von denen du nicht zu weit abweichen solltest, wenn du online von deiner Zielgruppe gefunden werden willst. Trotzdem gibt es natürlich tausendundeinen Weg, wie du deine Inhalte aufbereiten kannst. Damit du dich für die beste Herangehensweise entscheiden kannst, musst du zunächst wissen, WEN deine Inhalte erreichen sollen: Wer ist die Zielgruppe?

Im Marketing stellen wir nicht umsonst als allererstes die Frage, wer genau mit den geplanten Aktivitäten angesprochen werden soll.

Denn je nachdem, für wen die Botschaft bestimmt ist, braucht es ein bestimmtes Wording, einen speziellen Themenzuschnitt und möglicherweise sogar ein spezifisches Medium.

Ein Beispiel: Wenn du einen Webshop für nachhaltiges Kinderspielzeug betreibst, dann willst du natürlich nicht nur möglichst viele User auf deine Website locken, sondern du willst diese User auch zu Kunden machen. Und das schaffst du nur, wenn du die richtige Zielgruppe ansprichst: Eltern oder andere Menschen, die Kinder beschenken möchten. Die Fragen, die du dir stellen musst, sind also die folgenden:

  • Für wen ist mein Produkt/meine Dienstleistung wertvoll?
  • Wen will ich mit meinen Inhalten erreichen?
  • Wie sucht meine Zielgruppe nach meinem Produkt/meiner Dienstleistung?
  • Welche Inhalte erwartet meine Zielgruppe?

Finde die Suchintention heraus

Der Search Intent oder die Suchintention ist für Google der Dreh- und Angelpunkt in Sachen Ranking. Das liegt daran, dass der Suchmaschinen-Gigant ein klar definiertes Ziel hat:

Google will dem User für jede Suchanfrage das bestmögliche, das heißt das relevanteste Ergebnis liefern. Und das relevanteste Ergebnis ist immer das, was den Search Intent am besten bedient.

Der Search Intent ist übrigens meine persönliche Nemesis. Ich habe ein ganzes Jahr gebraucht, um wirklich zu verstehen, wie man die Suchintention aus dem Fokus-Keyword extrahiert. Denn die beiden sind leider nicht deckungsgleich. Nehmen wir z.B. an, dein Fokus-Keyword ist „Haus bauen„. Du hast eine präzise Vorstellung davon, was ein Leser hinter dieser Phrase erwartet: eine Anleitung, richtig? Einen Schritt-für-Schritt-Guide von der Baustelle zum Richtfest, möglicherweise mit ein paar hilfreichen Tipps, wie man beim Bau Geld sparen kann. Machen wir den Test: Ab in den Ingoknitomodus und „Haus bauen“ googeln:

Screenshot einer Googlesuche für einen Artikel mit dem Thema SEO Texte schreiben.
Bevor du das erste Wort schreibst, solltest du dich immer fragen, wer die Zielperson deines Textes ist.

Fokus-Keyword aus Suchintention extrahieren

Die Vorschläge, die Google uns für diese Suchanfrage macht, decken sich weitgehend mit dem, was wir uns unter dem Keyword vorstellen. User, die nach „Haus bauen“ googeln, wollen auch wissen, wie viel das Bauvorhaben kosten wird. Und offenbar stehen Ziegelmassivhäuser gerade hoch im Kurs. Auffällig ist, dass unser angenommener Search Intent, die Anleitung zum Haus bauen, erst an fünfter Stelle vorgeschlagen wird: „haus bauen schritte“. Die Suchmaschine scheint die Suchintention hinter dem Keyword also etwas anders einzuschätzen als wir.

Diese Beobachtung deckt sich mit den ersten drei organischen Suchergebnissen zu dieser Anfrage, bei denen es sich NICHT um Anleitungen/How-to-Guides handelt. Google spielt zu der Suchanfrage „Haus bauen“ Anbieter für Fertigteilhäuser aus. Und sogar der Anbieter für Massivhäuser (dritte Stelle) wirbt damit, ein „individuell geplantes Ziegelmassivhaus“ zum Preis eines Fertigteilhauses anbieten zu können:

Screenshot einer Googlesuche für einen Artikel mit dem Thema SEO Texte schreiben.
Wenn du erfolgreich SEO-Texte schreiben willst, musst du ganz genau wissen, wie deine Zielgruppe im Internet sucht.

(3) SEO-Content schreiben mit passendem Fokus-Keyword

Fokus-Keyword zuschneiden

Bei unserer Suche nach dem Search Intent hinter dem Keyword „Haus bauen“ haben wir zwei wichtige Dinge herausgefunden:

  1. Wer „Haus bauen“ googelt, sucht offenbar keine Anleitung, sondern er sucht Anbieter. Ein DIY-Fokus wäre also die falsche Herangehensweise, um diesen SEO Text zu schreiben.
  2. Innerhalb des Suchinteresses für „Haus bauen“ scheint es ein spezifisches Interesse für das Thema „Fertigteilhäuser“ zu geben.

Die zweite Erkenntnis ist interessant, weil sie die Frage aufwirft, ob es vielleicht sinnvoll wäre, unser Keyword zu präzisieren und enger zuzuschneiden. Für „Fertigteilhaus bauen“ oder „Fertighaus bauen“ gibt es zwar weniger Suchvolumen als für „Haus bauen“, aber dafür ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass du mit „Fertigteilhaus bauen“ den Search Intent triffst. Und das ist es letzten Endes, was für dieSuchmaschine zählt.

Das Fazit? In diesem Fall wäre es sinnvoll, deinen Artikel über Anbieter für Fertigteilhäuser zu schreiben, idealerweise mit einem gut recherchierten Preisvergleich. Ob das für DICH ein lohnendes Thema ist, ist wieder eine andere Frage. Aber bei Google hättest du damit auf jeden Fall mehr Erfolg, als wenn du eine DYI-Anleitung zu dem generischeren Keyword „Haus bauen“ schreibst.

Keyworddichte oder Keyword Density

Die Keyworddichte ist für die meisten SEO Texter*innen wie dieser eine Typ aus der Clique, den eigentlich keiner so richtig knorke findet, der aber trotzdem immer dabei ist. Das liegt daran, dass wir zwar wissen, dass die Keyworddichte eine gewisse Bedeutung hat, aber die meisten von uns diesen Begriff mit den ersten miserabel bezahlten Texter-Jobs verbinden. Ich kann mich noch genau an diese Aufträge erinnern: „Hi Nele! Bitte 700 Wörter zum Thema Brille kaufen schreiben und Brille kaufen mindestens 7 x unterbringen. LG, Marlene“ Marlene war cool, aber die Arbeit habe ich trotzdem gehasst.

Dass eine solche Anweisung in der Regel nicht in lesenswerten Texten resultiert, dürfte jedem klar sein. Trotzdem spielt die Keyworddichte im SEO-Kontext natürlich eine Rolle. Zwar sind die Zeiten, in denen Keyword-Stuffing (du erinnerst dich an unser wundervolles Gäste-WC-Größen-Beispiel?) zum Erfolg geführt hat, glücklicherweise vorbei, aber ignorieren darfst du das Thema trotzdem nicht. Also – was genau bedeutet Keyworddichte eigentlich?

Die Keyworddichte oder Keyword Density bezeichnet die relative Häufigkeit, wie oft ein Keyword in einem Text (und im Verhältnis zum Rest des Inhalts) vorkommt.

Im Grunde handelt es sich also um einen Prozentwert, der dir sagt, wie oft du dein Fokus-Keyword eingesetzt hast. Aber keine Sorge, du musst jetzt keinen Taschenrechner zücken! Wenn dich diese Werte interessieren, kannst du Tools wie Content Success oder SEOLYZE nutzen. Ich persönlich bin ein großer SEOLYZE-Fan.

Keyword-Ausprägung und WDF/IDF Analyse

Natürlich brauchst du zum SEO Texte schreiben nicht zwingend ein Content-Tool. Aber es hilft.

Vor allem, weil es dir nicht nur anzeigt, wie oft du dein Fokus-Keyword eingesetzt hast, sondern es zeigt dir auch, welche anderen Suchbegriffe im Zusammenhang mit deinem Thema wichtig sind. Über die sog. WDF/IDF-Analyse spuckt dir das Tool nämlich die zehn Seiten aus, die zu deinem Fokus-Keyword am besten ranken, und zeigt dir in einer grafischen Darstellung, welche Wörter auf diesen Seiten verwendet werden. Für die Suchanfrage „SEO texte schreiben“ sieht diese Liste z.B. so aus (Bild in neuem Tab öffnen, um es zu vergrößern):

Screenshot des Tools SEOLYZE, das SEO Textern dabei hilft, schnell SEO Texte schreiben zu können.
SEOLYZE zeigt dir, welche anderen Keywords im Zusammenhang mit deinem Thema wichtig sind und erleichtert dir dadurch die Recherche.

Natürlich musst du dich beim Schreiben nicht sklavisch an diese Liste halten. Aber gerade am Anfang kann dir das Tool helfen, einen guten Überblick zu bekommen. Außerdem ist es nie verkehrt, sich anzuschauen, was die Konkurrenz macht. 😉 Ein weiteres Plus: Sobald dein Text online ist, kannst du das Tool nutzen, um deinen Text mit den Konkurrenz-Texten zu vergleichen. Diese Funktion nutze ich in erster Linie, um meine Artikel zu optimieren. Wie ich das mache, verrate ich dir in diesem Beitrag.

Keywords richtig einsetzen

Dass Keyword-Stuffing nicht funktioniert, haben wir schon gesehen. Wenn es also nicht darum geht, WIE VIELE Keywords ich in einen Text stopfen kann, worum geht es dann? Ganz einfach: Es geht darum, WO im Text du deine Keywords platzierst. Manche Positionen senden stärkere Signale an Google als andere. Hier ein paar Tipps, wo du dein Keyword/deine Keywords platzieren solltest:

  • Überschriften: Dein Fokus-KW gehört auf jeden Fall in deinen Titel (H1) und in deine H2. Idealerweise bringst du es auch in ein paar von deinen Zwischenüberschriften (H3, H4) unter.
  • Absätze: Achte darauf, nicht zu viele Absätze ohne dein Keyword oder ein Synonym deines Keywords zu schreiben.
  • Synonyme: Du schreibst über Blasenentzündung? Dann sollten auch die Begriffe Zystitis und Cystitis sowie die Umschreibung Brennen beim Wasserlassen in deinem Text vorkommen.
  • Title, Meta u. URL: Dein Keyword sollte auf jeden Fall in deinem SEO-Title, deiner Meta Description und der URL deines Artikels vorkommen.

In meinem Ratgeber WordPress SEO verrate ich dir, wo du deine Keywords im Backend platzieren musst, und wie das YOAST-Plugin dir dabei hilft.

(4) SEO Texte durch Überschriften strukturieren

Du hast, je nach CMS, mehrere Arten von Überschriften oder Titles zur Verfügung. Ich verwende selten etwas Kleineres als H4, aber das ist eine Frage des Geschmacks. Während die H1 normalerweise für deinen Titel reserviert ist (in unserem Fall: SEO-Texte schreiben lernen: SEO Content 2021), verteilst du H2s, H3s und H4s in deinem Text.

Um deinen Artikel für Google relevanter zu machen, kannst du Funktionen von Google selbst verwenden: Häufig enthalten die „verwandten Suchanfragen“ bzw. die „ähnlichen Fragen“ bei Google Variationen deines Keywords, die du wunderbar als Zwischenüberschriften verwenden kannst. Hier ein Beispiel für die Suchanfrage „Lebensmittelmotten“:

SEO Texte schreiben lernen Beispiel
Die Überschriften in einem SEO-Text sind ein sehr wichtiges Signal an Google. Du kannst Zwischenüberschriften für die Optimierung nutzen.

Ich persönlich finde die „verwandten Suchanfragen“ sogar noch aussagekräftiger, da sie dir ein Gefühl dafür vermitteln, welche Mikrothemen innerhalb deines Themas wichtig sind. In diesem Fall wollen die Leser*innen z.B. wissen, welche Hausmittel gegen Lebensmittelmotten helfen, wie man ihre Nester findet, und ob sie für Menschen gefährlich werden können:

SEO Texte schreiben lernen Beispiel Screenshot
Je nach Themengebiet kannst du die „verwandten Suchanfragen“ bei Google als Zwischenüberschriften für deinen SEO-Artikel verwenden.

All das sind Fragen, die ich 2019 in dem Artikel „Maden im Müsli? Lebensmittelmotten erkennen, Lebesmittelmotten bekämpfen!“ beantwortet habe. Und das sehr erfolgreich, denn der Artikel ist innerhalb kürzester Zeit in die Google Top 3 geklettert und hat sogar einen fixen Platz in den „ähnlichen Suchanfragen“:

SEO Texte schreiben lernen Beispiel Screenshot
Mit richtig guter Suchmaschinenoptimierung schafft deine Website es übrigens auch in die Frage-und-Antwort-Boxen von Google.

(5) Technisches SEO

Die Performance deines Textes hängt leider nicht nur davon ab, wie gut er geschrieben und für die Suchmaschine optimiert ist. Immer, wenn Google, Bing & Co. deine Inhalte testen und bewerten, fließen in diese Bewertung auch technische Aspekte deiner Webseite (Ladezeit, mobile Optimierung, Behinderung beim Crawling etc.) mit ein.

Und je nachdem, wie deine Seite hier abschneidet, kann dies das Ranking deines Textes entweder verbessern oder ihm schaden. Aus diesem Grund gehört die technische Suchmaschinenoptimierung zu den Basics, mit denen du unbedingt vertraut sein solltest, wenn du SEO-Texte schreiben willst. Das technische SEO sorgt dafür, dass die

In meinem Ratgeber Technisches SEO: Was ist das? habe ich alle wichtigen Informationen zur technischen Suchmaschinenoptimierung zusammengefasst. Außerdem gebe ich dir eine Checkliste an die Hand, mit der du sofort in den DIY-Modus starten kannst.

Magnetische SEO Texte schreiben – Tipps & Tricks

Optimiere dein Thema, nicht das Keyword

Die minutiöse Keyword-Optimierung hat selbstverständlich ihren Platz. Spätestens, wenn dein Artikel auf Seite 1 rankt, es aber nicht in die oberen Positionen schafft, willst du an den feinen Rädchen drehen, die „gut“ in „hervorragend“ verwandeln. Aber solange dein Text noch in den Kinderschuhen steckt, solltest du die ganzen SEO-Regeln zunächst einmal vergessen, und dich voll und ganz auf dein Thema konzentrieren. Dein Ziel ist klar:

Du willst den besten Artikel schreiben, der im World Wide Web zu deinem Thema zu finden ist!

Das bedeutet natürlich, dass du die Konkurrenz überholen musst. Aber um besser zu sein als deine Wettbewerber, musst du dir erst einmal anschauen, wie sie das Thema aufbereitet haben: Wo genau liegt ihr Fokus? Wie ist ihre Struktur? Und das Allerwichtigste: Was kannst du besser machen als sie? Wir sprechen in diesem Zusammenhang vom sog. Skyscraper oder der Wolkenkratzer-Methode.

Gute SEO Texte sind unique!

Im Zusammenhang mit Web-Texten liest man immer vom Unique Content. Jetzt wirst du vielleicht denken: Wie soll ich denn einzigartig sein, wenn bestimmte SEO-Regeln Pflicht sind und mein Text aus den gleichen Search Terms bestehen muss wie die Konkurrenz-Texte?! Guter Punkt. Aber um so eine „Uniqueness“ geht es gar nicht.

Kein Mensch verlangt von dir, dass das du Rad (oder in unserem Fall: die Sprache) neu erfindest. Es geht darum, dass du das Thema, über das vielleicht schon 100 Leute vor dir geschrieben haben, auf deine eigene Weise darstellst. Und dass dein Text das „gewisse Etwas“ hat. Im Idealfall etwas, was die anderen nicht haben. Das kann z.B. sein:

  • ein besonderer Fokus: Ist es vielleicht möglich, das Thema aus einer anderen Perspektive zu beleuchten und Aspekte hineinzubringen, an die vorher noch niemand gedacht hat?
  • Insider-Wissen: Bist du vielleicht Expert*in in einem bestimmten Bereich oder hast Zugang zu Experten*innen-Wissen, das du in deinen Text einbinden kannst (z.B. in Form eines Interviews)?
  • Medien: Bilder, Videos oder Grafiken, die speziell auf deinen Content zugeschnitten sind, sind ein riesiger Bonus in Sachen Uniqueness!
  • Du selbst: Bleib dir selbst und deinem Stil treu. Niemand braucht den 101. SEO-Text, der nur das wiederkäut, was andere schon gesagt haben. Mach was Eigenes draus!

Guter SEO Content ist korrekt!

Es sollte selbstverständlich sein, aber normalerweise genügt ein Blick auf eine x-beliebige Website, um zu erkennen, dass es leider nicht selbstverständlich ist: Verdammt gute SEO Texte sind sprachlich und grammatikalisch korrekt. Sie sind fehlerfrei geschrieben und sie behandeln Leserin und Leser nicht von oben herab, indem sie z.B. ein Fremdwort an das andere reihen.

Du hast Angst, dein Fokus-Keyword grammatikalisch zu verändern, damit es den Satz nicht versaut? Bitte pass es an! Niemand will Sätze lesen wie: Und in diesem Artikel verrate ich dir, was die 10 besten Sushi Bar Wien sind! Google verzeiht grammatikalische Anpassungen und Google erkennt die Keyword-Phrase auch dann noch, wenn eine Präposition dazwischen steht. Versprochen. Hoch und heilig!

Guter Content erfüllt die Leseerwartung!

Nehmen wir an, ein glücklicher Waschmaschinen-Besitzer namens Matthias kommt am Morgen in sein Badezimmer und es schlägt ihm ein richtig widerlicher Geruch aus seiner Waschmaschine entgegen. Matthias überlegt nicht lange, zückt sein Handy und googelt Waschmaschine stinkt oder Waschmaschine riecht komisch oder etwas ähnliches.

Die Suchintention ist hier sehr eindeutig: Matthias sucht nach einer Problemlösung. Idealerweise nach einer Anleitung à la „Mischen Sie einen Liter Wasser mit 4 EL Natron, geben Sie einen Spritzer Zitronensaft dazu, schütten Sie alles in die Trommel, drehen Sie sich 3 x um sich selbst und lassen Sie das Ganze zwei Stunden lang einwirken.“

Ein Text mit dem Fokus-Keyword „Waschmaschine stinkt“ muss Matthias also genau das bieten, was er sucht: eine Lösung für sein Problem. Was Matthias nicht lesen will, ist eine Auflistung von 10 Gründen, warum er noch heute eine neue Waschmaschine kaufen sollte. Bei einem solchen Text wird er schon nach wenigen Sekunden abspringen. Und wenn Matthias nicht zufrieden ist, dann ist Google es auch nicht.

Gute SEO-Texte sind relevant!

Nur relevanter Content wird gelesen. Im Marketing sprechen wir von „relevant“, wenn der Content etwas bietet, was die Leser*innen brauchen. Dies können z.B. Informationen sein, die ein konkretes Problem lösen, Fragen beantworten oder eine Kaufintention befriedigen. Wichtig ist auch, dass dein Inhalt vollständige Informationen bietet.

Menschen sind bequem. Und wenn ich ein Problem google, dann will ich mir die Lösung nicht aus vier verschiedenen Online-Artikeln zusammenstückeln müssen. Ich will den EINEN, der mir alles gibt. Aus diesem Grund solltest du dir zunächst anschauen, was die Konkurrenz zu deinem Thema zu bieten hat, und dann deinen eigenen Artikel schreiben: Stell das Thema besser dar und deck es vollständig ab.

Ein Text, der weder relevant, noch vollständig ist, ist schlichtweg nicht nutzerfreundlich. Mit anderen Worten: Er sorgt für eine echt beschissene User Experience. Das Problem: Wenn dein Leser sich nicht abgeholt fühlt, springt er ab. Im Fachjargon: Er bounct. Und eine hohe Bounce Rate ist ein Signal an alle Suchmaschinen, dass dein Artikel nicht lesenswert ist.

Sei relevant. Sei vollständig. Und schnapp dir deinen Leser schon mit den ersten Sätzen!

Gute Inhalte sind leserfreundlich!

Im Verkauf ist der Kunde König, beim SEO-Texten ist es der Leser bzw. die Leserin. Die Leser*innen senden Google mit allem, was sie tun, Signale. Und diese Signale können sowohl sehr positiv als auch richtig, richtig übel sein. Ein Beispiel: Jemand, der deinen Text von Anfang bis Ende liest und zwischendurch sogar ein paar verlinkte Unterseiten aufruft, meldet durch diese lange Verweildauer an Google: Guter Inhalt, sinnvoll strukturiert, weiterführende Links, lesenswert!

Jemand, der deinen Text nur kurz anscrollt und dann sofort bounct, meldet an Google: Habe nicht gefunden, was ich gesucht habe. Und DAS ist für deinen Text das Todesurteil.

Dein Ziel ist es also, die UX (User Experience) auf deiner Website und für jeden einzelnen deiner Texte so perfekt wie möglich zu gestalten. In meinem Artikel Was macht eine gute User Experience aus? findest du die Langfassung zu diesem Thema. Die Kurzfassung folgt jetzt.

So verbesserst du die UX

  • Search Intent & Leseerwartung: Versprich deinen Leser*innen nichts, was dein Text nicht halten kann.
  • Leser*innen-Führung: Sorg dafür, dass deine Leser*innen bei der Stange bleiben. Schweifen Sie schon im Teaser ab, hast du verloren.
  • Ruheinseln: Aufzählungen, Fettungen und farbig markierte Absätze lockern nicht nur deinen Text auf, sie erleichtern auch das Lesen, weil das Auge sich an ihnen „festhalten“ kann.
  • Absätze: Zu viel Text auf einmal schreckt ab. Verpack deines Informationen in mundgerechte Häppchen, und die Leser*innen sind eher bereit, deinem Text bis zum Schluss zu folgen.
  • Linkstruktur: Kein Mensch kann alles in einem einzigen Text erzählen. Aus diesem Grund gibt es Links: Stelle deinen Leser*innen über interne und externe Links weiterführende Informationen zur Verfügung, die einen echten Mehrwert bieten.

SEO Texte schreiben – häufig gestellte Fragen

Wie lang soll ein SEO-Text sein?

Es gibt SEO-Gurus, die behaupten, die perfekte Textlänge läge bei 1.500 und ein paar zerquetschten Wörtern. Ich behaupte, dass es die perfekte Textlänge im SEO-Kontext nicht gibt. Es kommt immer darauf an, was dein Thema ist, wie viele Wettbewerber du für die oberen Positionen hast, und wie gut du darin bist, Dinge auf den Punkt zu bringen. Die gängigen SEO-Tools machen dir zwar einen Vorschlag, wie lang dein Text ungefähr sein sollte (sie berechnen diesen Wert aus den Plätzen 1-10), aber meiner Erfahrung nach schlägt Qualität grundsätzlich Quantität.

Trotzdem kannst du natürlich davon ausgehen, dass es sehr schwierig werden wird, eine gute Position zu erreichen, wenn dein 750-Wörter-Artikel gegen Wettbewerber antritt, die über 2.000 oder 3.000 Wörter haben. Nicht unmöglich, aber schwierig.

Wie soll ein SEO-Text aufgebaut sein?

SEO-Texte sollten logisch strukturiert und die Kernaussage leicht zu finden sein. Du musst es deinen Leser*innen ermöglichen, die wichtigsten Informationen auch dann ausfindig zu machen, wenn sie deinen Text nur kurz überfliegen. Anderenfalls sind sie unbefriedigt und bouncen schneller, als du „ungerecht“ sagen kannst.

Insider-Tipp: Arbeite mit einem Inhaltsverzeichnis. Heatmap-Auswertungen zeigen, dass viele Leser*innen sogar ins Inhaltsverzeichnis schauen, bevor sie überhaupt den Teaser lesen. Pluspunkt: Manchmal übernimmt Google die Unterpunkte aus dem Verzeichnis sogar in die SERPs!

Immer mehr Unternehmen erkennen den Wert von Content Marketing und lassen ihre Online-Präsenz entsprechend von Agenturen und Content Creators überarbeiten. Was Viele dabei vergessen: Auch die Suchmaschinen, allen voran Google, entwickeln sich stetig weiter. Was in Sachen Suchmaschinenoptimierung vor zwei Jahren noch wunderbar funktionierte, muss heute nicht mehr den gleichen Erfolg bringen.

Das liegt unter anderem daran, dass wir heute ganz anders suchen als vor zwei Jahren. Schon jetzt verwenden mehr als 20 Prozent der Deutschen im Alltag die Sprachsuche. Und Google wird immer besser darin, gesprochene Suchanfragen zu verarbeiten und die optimalen Ergebnisse auszusteuern. SEOs, die ihre Kundschaft weiterhin auf Position 1 sehen wollen, müssen sich daher intensiv mit Natural Language Processing (kurz: NLP) auseinandersetzen.

SEO Texte schreiben lassen – was kostet das?

Inhalte, die laut Beschreibung für Suchmaschinen optimiert sind, kannst du schon ab wenigen Euros kaufen. Dabei handelt es sich dann um Texte, in die so gut wie keine Recherche-Arbeit geflossen ist, die ohne professionelle Keyword-Recherche geschrieben sind, und die in der Regel schlechte bis gar keine Chancen auf Sichtbarkeit bei Google haben.

Professionelle Texter*innen, die viel Erfahrung in der Content-Erstellung für Suchmaschinen haben und ihren Lebensunterhalt mit (Content-) Marketing verdienen, arbeiten normalerweise mit einem fixen Stundensatz. Wie hoch dieser Stundensatz ist, und welche Fragen du in einem Erstgespräch auf jeden Fall stellen solltest, verrate ich dir in meinem Ratgeber-Artikel Was kosten SEO-Texte?

SEO-Texte schreiben lernen – Zusammenfassung

Jede*r mit einem Gefühl für Sprache kann lernen, Content zu schreiben, den Suchmaschinen wie Google lieben. Dazu braucht es allerdings viel Übung und viel Zeit, denn du musst die Keyword-Recherche erlernen, deine Fokus-Keywords korrekt zuschneiden, die Wettbewerbssituation analysieren, und dich mit User Experience und Conversion-Rate-Optimierung auseinandersetzen.

Wenn du dein (Content) Marketing nicht selbst machen und/oder schnelle Erfolge sehen möchtest, kannst du den SEO-Content für deine Website natürlich auch schreiben lassen (SEO Copywriting). Hier noch einmal alle Faktoren, die die Performance von Web-Content beeinflussen:

Grafik darüber, was alles zum SEO Texte schreiben gehört.
Inhalte, die online gut performen, sind ein Gesamtkunstwerk aus gutem Text und den richtigen Signalen für die Suchmaschine.

Du brauchst Unterstützung beim SEO-Texten?

Kein Problem, ich begleite dich gerne auf dem Weg zu mehr Traffic, besserer Sichtbarkeit und wertvollen Kundenanfragen! Ich helfe Unternehmen seit mittlerweile sechs Jahren dabei, online sichtbar zu werden und die richtige Zielgruppe über Google & Co. anzuziehen. Meine Website-Texte und Blogartikel erreichen konstant Rankings auf der Ersten Seite und in vielen Fällen sogar Featured Content.

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SEO-Blut geleckt? Sehr gut! Dann stürzt du dich am besten direkt in die Keyword-Recherche und findest heraus, wie du deine Leserinnen und Leser am besten einfangen kannst! Wie gut deine Maßnahmen funktionieren, kannst du z.B. mithilfe des Sichtbarkeitsindexes überprüfen. In diesem Zusammenhang interessieren dich sicher auch folgende Beiträge:

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