Google Ranking pimpen DIY

Titelbild eines Artikels darüber, wie man das Google Ranking verbessern kann.
Du willst bei Google hoch hinaus, aber der Suchmaschine schmeckt deine Seite nicht so recht? Es gibt viele Stellschrauben, an denen du drehen kannst, um dein Google Ranking zu verbessern!

Mach eine Webseite, haben sie gesagt, und steck‘ die richtigen Keywords rein. Dann kommen die Kunden von ganz allein. Von wegen! Viele frisch gebackenen Website-Besitzer stellen nach dem Launch fest, dass Google ihre Seite entweder gar nicht findet, oder viel zu weit hinten ausspielt. Wenn du über deine Website Leads generieren willst, musst du also Hand anlegen! Ich verrate dir ein paar Tipps aus meiner SEO-Toolkiste, wie du dein Google Ranking verbessern kannst, ohne das Rad bzw. deine Webseite neu zu erfinden.

Inhaltsverzeichnis

Google Ranking verbessern DIY

Das Wichtigste zuerst: Wenn deine Webseite nicht direkt nach dem Launch bei Google ganz oben erscheint, ist das vollkommen normal. Sogar dann, wenn du dich im Vorfeld intensiv mit SEO (Suchmaschinenoptimierung) auseinandergesetzt und deine Website-Texte mit den richtigen Keywords gespickt hast. Es dauert nämlich, bis Google deine Webseite vollständig gecrawlt und indexiert hat. Also: Abwarten und Tee trinken. Alternativ einen Aperol Spritzer.

Die ersten Impressionen (= deine Seite wird für Suchanfragen ausgespielt) solltest du in der Google Search Console nach zwei bis drei Wochen sehen. Die ersten Zugriffe erfolgen, wenn du alles richtig gemacht hast, nach frühestens vier oder fünf Wochen.

Du solltest erst dann Optimierungen durchführen, die dein Google Ranking verbessern, wenn deine Webseite für wichtige Suchanfragen auch nach mehreren Monaten immer noch schlechte Positionen hat.

1. Ranking verbessern mit den richtigen Keywords

Nur, weil eine Webseite online ist, heißt das leider noch nicht, dass sie auch gefunden wird. Damit potenzielle Kundinnen und Kunden deine Seite finden, muss sie nämlich zum sog. Search Intent (Suchintention) passen. Dies stellst du sicher, indem du recherchierst, mit welchen Begriffen (= Keywords) deine Zielgruppe nach deiner Dienstleistung und/oder deinen Produkten sucht.

Wir sprechen in diesem Zusammenhang auch von Keyword-Recherche. Keyword-Recherche heißt nichts anderes als: Die richtigen Keywords für deine Webseite finden.

Die richtigen Keywords sind nicht nur notwendig, damit deine Zielgruppe deine Seite findet, sondern sie haben auch einen erheblichen Einfluss auf deine Positionierung bei Google. Die Keywords einer Webseite zeigen der Suchmaschine nämlich an, wie sie die Seite einzuordnen hat. Deshalb kannst du dein Google Ranking verbessern, indem du herausfindest, welche Suchanfragen für deine Dienstleistung relevant sind.

Keywords an den richtigen Stellen platzieren

Als Faustregel kannst du dir merken: Pro Seite oder Beitrag nur ein Fokus-Keyword. Nicht Keyword, sondern Fokus-Keyword. Die Unterscheidung ist wichtig, denn um bei Google erfolgreich zu sein, musst du natürlich ein ganzes Set an Keywords abdecken. Das Fokus-Keyword ist der Begriff, auf den du eine einzelne Seite/einen einzelnen Blogartikel optimierst.

Damit Google deine Seite/deinen Artikel richtig einordnet und für die richtigen Suchanfragen möglichst weit oben in den SERPs ausspielt, musst du das Fokus-Keyword an strategisch wichtigen Stellen im Backend platzieren.

In meinem Artikel WordPress Keywords eintragen zeige ich dir im Detail, wie das funktioniert. Der Artikel ist auch dann hilfreich, wenn du deine Seite auf einem anderen CMS als WordPress aufgesetzt hast. Für einen kurzen Überblick siehst du hier kompakt zusammengefasst, wo deine Keywords überall auftauchen sollten, damit du dein Google Ranking verbessern kannst:

Screenshot über strategisch wichtige Keyword-Stellen in einem Artikel darüber, wie man das Google Ranking verbessern kann.
Du kannst dein Google Ranking verbessern, indem du die Keyword-Ausprägung auf deinen Seiten verbesserst.

Dein Thema schlägt dein Keyword

Um dein Google Ranking zu verbessern ist es zwar wichtig, dass du mit den korrekten Keywords arbeitest und diese an den richtigen Stellen auf deiner Webseite platzierst, aber du solltest nicht der Versuchung erlegen, zu viel zu optimieren. Inhalte, die mit Keywords vollgestopft sind, schmecken nämlich weder dem Besucher, noch der Suchmaschine (siehe hierzu meinen Artikel zum Thema Keyword-Stuffing).

Stattdessen solltest du dich darauf konzentrieren, dein Thema zu optimieren. Suchmaschinen wie Google, Bing und Yahoo! werden deine Webseite nur dann ganz oben in den SERPs ausspielen, wenn deine Inhalte das Beste sind, was das Internet zu deinem jeweiligen Thema zu bieten hat. Keine Sorge, das klingt schwieriger, als es ist. Damit die Suchmaschinen deine Texte lieben, solltest du sicherstellen, dass

  • du dein Thema vollständig darstellst: Manche Themen lassen sich in 350 Wörtern abhandeln, für andere brauchst du 3.5000. Schau dir am besten an, welchen Umfang die aktuellen Top 3 Artikel zu deinem Thema haben.
  • deine Inhalte unique sind: Google mag keine Kopien. Du findest sicher einen Weg, dein Thema aus einer neuen Perspektive heraus darzustellen, oder deinen Usern Wissen zu vermitteln, das sie woanders nicht finden.
  • deine besondere Note nicht verloren geht: Du bist die Expertin/der Experte für deine Dienstleistung. Die Optimierung für die Suchmaschine ist zwar wichtig, aber man darf (und sollte!) in deinem Text auch immer noch dich hören.

2. Content für User optimieren

Der Content ist das Herzstück deiner Webseite. Umso überraschender ist es, dass die Website-Texte das Erste sind, an dem viele Webseiten-Betreiber sparen. Aber frag dich selbst: Was ist eine Webseite ohne Texte? Richtig: Eine leere Seite mit ein paar farbigen Blobbs und Buttons, die ins Leere gehen. Nun kannst du natürlich nicht irgendwelche Texte auf deine Website stellen. Google liebt (und belohnt!) Website-Texte, die

  • thematisch eindeutig sind. Das erreichst du durch eine gut geplante Keyword-Struktur.
  • einen echten Mehrwert bieten: Wenn du auf deiner Seite einfach nachplapperst, was man auch an tausendundeiner anderen Stelle im Internet lesen kann, ist das kein guter Start. Mach es anders, sei unique!
  • eine „sprechende“ URL haben: Ich habe diesen Artikel aus guten Grund /google-ranking-verbessern/ genannt und nicht /post-05-04-22/.
  • den Search Intent (Suchintention) des Users treffen: Finde heraus, wie deine Zielgruppe nach deinen Produkten und/oder Dienstleistungen sucht, und schreib Content, der ihnen einen echten Nutzen bietet.
  • eine gute User Experience bieten: Niemand mag elendig lange Textwürste. Gönn den Augen deiner Leser:innen kleine Pausen, indem du Absätze machst, Aufzählungen und Tabellen einfügst. Prüfe außerdem, ob deine Webseite sinnvoll strukturiert ist.

Texte, die diese Voraussetzungen erfüllen, nennt man auch SEO-Texte, weil sie für Suchmaschinen optimiert sind (SEO = Search Engine Optimization). Wenn du viel Zeit hast und dir gerne neue Fähigkeiten aneignest, kannst du das SEO-Texten lernen.

Wenn du dein Google Ranking verbessern willst, solltest du dich auf jeden Fall zusätzlich mit dem sog. Skyscraper-Prinzip vertraut machen. Dabei handelt es sich um eine Methode, um bei Google & Co. bessere Positionen zu erreichen als deine Wettbewerber.

Mithilfe der Skycraper-Methode lernst du, besseren Content zu schreiben, und deiner Konkurrenz die Show zu stehlen.

Schneller zum besseren Ranking kommen

Suchmaschinenoptimierung ist ein spannendes Handwerk. Aber es kann auch deprimierend sein, wenn man wochen- und monatelang an der Website feilt, Texte neu und umschreibt, und sich die Google-Positionen trotzdem nicht verbessern. Wenn es für dich wichtig ist, dass sich dein Google Ranking möglichst schnell verbessert, damit du Leads generieren und neue Kund:innen finden kannst, solltest du darüber nachdenken, in professionelle Website-Texte zu investieren. Mehr Informationen darüber, warum SEO so wichtig ist, findest du hier.

3. Deiner Webseite einen Blog hinzufügen

Wenn Google deine Seite nicht so recht zu schmecken scheint, kann es auch daran liegen, dass du der Suchmaschine nicht genügend „Futter“ bietest. Immerhin braucht Google den Text auf deiner Seite, um sich ein Bild von dir und deiner Dienstleistung zu machen:

Wer bist du? Was bietest du an?
Warum bist du in deinem speziellen Themengebiet besser als alle anderen?
Welchen Nutzen und welchen Mehrwert bietest du deinen Kund:innen?

Finden User auf deiner Webseite Antworten auf Fragen?
Finden Sie Lösungen für Probleme, die sie gegoogelt haben?

In Sachen Google Ranking sind vor allem die letzten beiden Punkte relevant: Finden Userinnern und User auf deiner Webseite Antworten auf Fragen und/oder eine Lösung für ihr Problem? Tatsache ist nämlich, dass Max und Erika Mustermann schon 10 bis 20 x nach konkreten Informationen und Lösungswegen für ihr Anliegen gesucht haben, ehe sie anfangen, über Google konkret nach einem Dienstleister zu suchen. Das heißt also:

Wenn deine Webseite keinen Content bietet, der diese Suchanfragen (sog. informationelle Suchanfragen) bedient, wirst du von Google auch nicht ausgespielt. Du verpasst also 10 bis 20 mögliche Berührungspunkte mit potenziellen Kund:innen.

Content im richtigen Format bereitstellen

Wenn du dein Google Ranking verbessern willst, indem du (mehr) informationelle Suchanfragen bedienst, brauchst du einen Blog bzw. einen Ratgeber. WordPress und andere CM-Systeme bieten dir standardmäßig zwei Typen von Format an: Seiten und Beiträge. Content, der informationelle Suchanfragen bedient, erfordert das Beitragsformat.

In meinem Blogartikel Unternehmensblog erstellen verrate ich dir, warum der Blog als Marketinginstrument so gut funktioniert, und wie du bei der Planung vorgehen solltest. Wenn du möchtest, unterstütze ich dich natürlich auch sehr gerne beim Blog-Aufbau (hier geht’s zu meinem Angebot).

Titelbild eines Artikels darüber, warum Unternehmen einen Unternehmensblog erstellen sollten.
Nein, ein Blog ist nicht „ein bisschen Content on top“. Ein professioneller Ratgeber ist ein mächtiges Marketinginstrument!

4. Technische Performance verbessern

Manchmal ignoriert Google eine Webseite nicht aufgrund schlechten oder fehlenden Contents, sondern aufgrund einer miesen technischen Performance. Der technische Unterbau einer Seite hat Einfluss auf das Google Ranking, weil er die User Experience beeinflusst:

Wie lange dauert es, bis die Startseite geladen ist? (Page Speed)
Ist der Verbindungsaufbau sicher? (SSL-Zertifikat)
Ist die Seite für die mobile Suche optimiert? (Responsiveness)
Lässt sich die Seiten in allen Ebenen gut crawlen? (Barrierefreiheit)

Alle diese Faktoren fallen in den Bereich der technischen Suchmaschinenoptimierung oder Technical SEO. In meinem Blogartikel findest du eine Übersicht der wichtigsten technischen Stellschrauben, an denen du drehen kannst, um dein Google Ranking zu verbessern.

Performance verbessern mithilfe eines SEO-Plugins

Wenn deine Webseite langfristig organischen Traffic generieren (= User über die Google-Suche anziehen) soll, solltest du darüber nachdenken, in ein SEO-Plugin zu investieren. Im Artikel WordPress Keywords eintragen habe ich dir unter der Unterschrift „YOAST SEO Premium“ zusammengefasst, wie die OnPage-Optimierung mit diesem Plugin funktioniert. Im Blogartikel WordPress SEO stelle ich dir noch zwei andere SEO-Plugins für WordPress vor.

Damit du dein Google Ranking nachhaltig verbessern kannst, solltest du in deinem CMS aber folgende Möglichkeiten haben:

  • manuelle Weiterleitungen von URLs
  • freie Wahl in der URL-Benennung
  • Bearbeitung von Meta-Daten (SEO-Title und Description)
  • Erstellen (und Einreichen) von XML-Sitemaps

5. Verkäufe durch Google Ads pushen

Mein letzter Tipp zielt nicht so sehr darauf ab, wie du dein Google Ranking verbessern kannst, sondern mehr darauf, wie du in der Zwischenzeit Verkäufe generierst. Tatsache ist nämlich: Suchmaschinenoptimierung (= deine Webseite so umbauen, dass Google sie liebt) braucht Zeit.

Wenn du aber darauf angewiesen bist, so schnell wie möglich Kund:innen zu finden und/oder Verkäufe zu generieren, solltest du darüber nachdenken, bezahlte Anzeigen bei Google (Google Ads) und/oder anderen Suchmaschinen zu schalten. Wenn du es richtig machst, kannst du auf diese Weise in sehr kurzer Zeit viele Google-User auf deine Seite holen.

Achtung! Damit Google Ads auch wirklich Verkäufe generieren (= der Website-Besucher eine Conversion auslöst), müssen deine Anzeigen den User Intent sehr gut treffen. Außerdem muss der Content auf deiner Seite so überzeugend sein, dass aus den Website-Besuchern neue Kunden werden (Stichwort SEO Copywriting).

Google Ranking verbessern mit Profi

Nur ruhig Blut: Eine Webseite zu kreieren, die über Google gut performt, ist keine leichte Aufgabe. Und es ist vor allem work-in-progess, weil es immer wieder Optimierungsbedarf gibt. Falls du keine Zeit hast, um dein Google Ranking im DIY-Modus zu verbessern, oder bestimmte Bereiche gerne auslagern würdest, bin ich dir dabei sehr gerne behilflich!

Brauchst du SEO-Hilfe?

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ÜBER MICH

Ich bin Nele Nikolaisen, Werbetexterin & SEO Consultant aus Wien.
Auf meinem No-Bullshit-SEO-Blog teile ich meine Erfahrungen aus 7+ Jahren auf Seite 1 und übersetze die Buzzwords der SEO-Szene in echte Menschensprache.

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Nele Nikolaisen
Nele Nikolaisen
Nele Nikolaisen ist SEO Consultant und Expertin für suchmaschinenoptimierte Inhalte. Privat ist sie Bücherfreundin mit Thomas-Mann-Faible, Cineastin mit Horror-Spleen und begeisterte Mama von 78 Grünpflanzen und einer Zaubernuss. Auf Select SEO teilt sie ihre Erfahrungen im Kampf um die besten Positionen bei Google und gibt Insider-Tipps rund um Content Creation, Storytelling und das Schreiben von verdammt guten SEO-Texten.

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